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Die bunte Welt der Strassenfotografie – das Ebook mit den besten Tipps zur Streetphotography

Wollen Sie die wahrscheinlich beste Anleitung zur Streetphotography, die es gibt? Kostenlos aber nicht umsonst erhalten Sie die besten Tipps und Tricks für Strassenfotografie und internationale Streetphotography.

  • Sie wollen rechtssicher auch im Ausland fotografieren und wissen, wie Sie dazu fotografisch richtig vorgehen?
  • Sie suchen eine Kamera für Strassenfotografie und wollen wissen, worauf man achten sollte?
  • Sie wollen wissen, wie man klassisch gute Strassenfotografie macht?
  • Sie haben ein Smartphone und möchten sich auf die Spuren von Fotografen wie Henri Cartier-Bresson begeben?
  • Sie suchen Beispiele aus dem Alltag, die auch sie finden könnten?

Dann sind Sie hier richtig.

„Die bunte Welt der Strassenfotografie im 21. Jhrdt.“ zeigt den Unterschied zwischen Fineart-Straßenfotografie und Paparazzi-Straßenfotografie.

Es ist ein Praxisführer mit Instruktionen, Beispielen und Zeichnungen, die Orientierung geben und speziell für das Lesen am Computer, dem Tablet und dem Smartphone gemacht sind.

  • Schnell zu lesen,
  • alles Wesentliche jeweils auf einer Seite und auf einen Blick
  • und direkt nutzbar.

Schnell, wesentlich  und übersichtlich finden Sie einen Weg in die moderne Welt der Straßenfotografie.

Sie erhalten Hinweise welche Digitalkameras gut sind für Straßenfotografie. Es gibt Tipps für das Fotografieren mit Digitalkameras und natürlich auch mit Smartphones. Es gibt viele praktische Beispiele, die zeigen, wie Sie erfolgreich sind.

Diese Publikation (pdf) ist exklusiv nur hier erhältlich. Sie erhalten wichtige und praktische Informationen, die ein ganzes Fotografenleben/Fotografinnenleben weiterhelfen und speziell Antworten für die neue Zeit mit Smartphones, Digitalkameras und neuen sozialen Regeln geben.

street21buchdemo

Ein Klick auf die Grafik und sie wird größer.

Passend dazu gibt es ein Fototraining.

So können Sie personal Fotocoaching vom Feinsten erleben.

Auf zum Streetpixen!

Foto: Michael Mahlke

Es gibt nicht nur immer mehr Fotos in einer partiell globalisierten Welt. Es gibt auch immer mehr Wörter für identische Vorgänge.

Auf Deutsch ist es die Schnappschussfotografie auf der Strasse, auf Englisch die Streetphotography.

Daraus wurde dann die Straßenfotografie und weil Browser kein ß können die Strassenfotografie. Daraus wurde die Streetfotografie und daraus wurden Streetfotos.

Parallel kam dies alles mit ph, also Streetphotographie und Streetphotos. Daraus wurde dann Streetpix.

Foto: Michael Mahlke

Also noch mal:

  • Schnappschussfotografie
  • Street Photography
  • Streetfotografie
  • Straßenfotografie
  • Straßenphotographie
  • Strassenfotografie
  • Strassenphotographie
  • Streetphotos
  • Streetfotos
  • Streetpix

Ich weiß nicht, wie es weitergeht, aber es geht immer um Schnappschüsse auf der Strasse, die durch den englischen Begriff streetphotography bekannt geworden sind.

Ich würde am liebsten beim klassischen Wort streetphotography bleiben, aber wenn es international sein soll, dann erscheint mir streetpix eher sinnvoll und erklärend zu sein: Fotos, die auf der Strasse mit Pixeln – also digital – aufgenommen wurden.

In diesem Sinne auf zum Streetpixen!

in Remscheid 3 Euro, in Düsseldorf 7,50 Euro – Foto: Michael Mahlke

 

Fotokurs Straßenfotografie von Meike Fischer und Rudolf Krahm


Ein gutes Buch wurde geboren. In der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts ist die klassische Strassenfotografie vielfach abgelöst worden durch eine weltweite Knipserei.

Und genau dort setzt der Fotokurs Straßenfotografie an. Er bietet die Chance, besser sehen zu lernen und besser fotografieren zu lernen.

„Szenen, Menschen und Orte im urbanen Raum fotografieren“ – so lautet nicht nur der Untertitel des Buches, das ist auch die gut zusammengefasste Beschreibung der Inhalte dieses Buches.

Es handelt sich um urbane Fotografie, die z.T. aus der Strassenfotografie entstanden ist und diese auch noch teilweise umfasst.

Die Fotografie und ihre Begrifflichkeit ist gerade im Wandel und der Titel und der Untertitel spiegeln diese Änderung sehr gut wieder.

Das Buch lebt u.a. von einer Vielzahl guter Trainingsaufgaben, die man allein oder in der Gruppe praktizieren kann. So erhält man nicht nur ein Gefühl für Fotografie sondern auch Erfahrungen im Umgang mit der Fotografie und den Motiven.

Denn im urbanen Raum zu fotografieren bedeutet mit vielen Situationen, Menschen und Momenten in einer sehr unterschiedlichen Weise zu tun zu haben.

Fotografinnen und Fotografen sind keine Spione und der richtige Umgang mit sich und anderen ist gerade auf der Strasse – oder besser im urbanen Raum – sehr wesentlich für sinnvolles und verständnisvolles Fotografieren.

Ich muß gestehen, mir gefällt das Buch. Es ist ein echter Einstieg für Beginner in die bessere Bewältigung des fotografischen Alltags vor unserer Tür und es kann durch die sehr praktische Herangehensweise das eigene fotografische Verhalten wesentlich verbessern.

„Dieses Lehrbuch soll Hobby- und Amateurfotografen als Inspirationsquelle dienen und technische Hilfestellung für unterschiedliche Motive und Situationen geben.“ Diesen Anspruch erfüllt das Buch in meinen Augen voll.

Aber es zeigt auch die Grenzen zwischen Fotografie im urbanen Raum und der klassischen Strassenfotografie auf.

Wer hier lernt auf der Strasse, in der Stadt, im eigenen Umfeld zu fotografieren, der wird irgendwann bemerken, dass es doch noch erhebliche Unterschiede zwischen dem Fotografieren im urbanen Raum und der traditionellen Strassenfotografie gibt.

Meike Fischer und Rudolf Krahm betonen im Vorwort, dass es „nicht um die Jagd nach dem besonderen Augenblick geht… Uns interessiert vielmehr das Beobachten unserer Umgebung, das Umfeld, in dem sich der Mensch befindet. Es erscheint uns spannender, das alltägliche Leben im urbanen Raum zu untersuchen, als hinter skurrilen Momenten herzujagen – für die man dann doch in den Metropolen der Welt besser aufgehoben ist.“

Wobei es in der klassischen Strassenfotografie wohl weniger um skurrile Momente geht als um gestaltete Fotografie, die Geschichten erzählt.

So setzt sich das Autoren-Duo ein Ziel und eine Grenze und hält beides gekonnt ein. Dadurch entsteht ein Fotokurs, der echte Lernerfolge möglich macht und den besseren Umgang mit der Fotografie als Teil des eigenen Lebens und Erlebens ermöglicht.

Wer das Buch gelesen hat und die Trainingsteile praktiziert hat, der hat das Rüstzeug, um sich – wenn gewünscht – auch den Klassikern der Strassenfotografie (wie z.B. Cartier-Bresson) und einigen klaren Kriterien für gute Fotos im Bereich der klassischen Strassenfotografie mit mehr fotografischem Bewusstsein zu nähern.

Und das Buch macht Mut, mit dem Wissen sich einfach einmal die Kamera zu schnappen und durch die Stadt zu gehen und zu fotografieren.

Aber dazu sollte man es lesen. Mehr Infos dazu finden sich direkt beim dpunkt-Verlag.

Meike Fischer, Rudolf Krahm
Fotokurs Straßenfotografie, Szenen Menschen und Orte im urbanen Raum fotografieren
ISBN 978-3-89864-691-8

Alt ist neu: Gedanken zur Strassenfotografie

Die Neuerfindung der Strassenfotografie im Zeitalter der Digitalkamera und Web 2 bis 3

Dimensionen eines Begriffes

Die Strassenphotographie oder Strassenfotografie oder Straßenfotografie oder Streetfotografie oder Streetphotography – wie sie auch immer heissen mag – , ist die bekannteste Form der Schnappschussfotografie. Sie ist eine Untermenge der Dokumentarfotografie.

Geschichte

Nicht umsonst heisst ein Buch auch „Der Schnappschuss und sein Meister“ und beschreibt Leben und Werk von Henri Cartier-Bresson.

Cartier-Bresson wurde berühmt, weil er u.a. folgende Merkmale hatte:

  • er war oft an den Brennpunkten des Weltgeschehens,
  • er fotografierte immer das, was andere nicht fotografierten,
  • er benutzte das Kleinbildformat und legte sich dabei auf die Leica fest und
  • er gestaltete seine Fotos nach der Geometrie der Malerei.

Was nun die Leica angeht, so wird er immer mit der Leica M in Verbindung gebracht. Dies stimmt nur bedingt. Es beruht darauf, dass er das Kleinbildformat als Bildgrösse am liebsten hatte, weil es auch seiner Art zu sehen entsprach. Denn Cartier-Bresson hatte u.a. Malerei studiert.

Aber als es die Minilux gab, die auch das Kleinbildformat nutzte, benutzte er die Minilux. Seitdem streitet die Gemeinde, ob er die Minilux gebraucht hat, weil er schon älter war oder weil sie bequemer und schneller war. Dabei geht es natürlich auch um die Frage der Messsuchertechnik. Gegen das Argument des Alters und der Messsuchertechnik spricht, dass er in dem Buch „Faceless“, welches ihn selbst auf Fotos zeigt, die Minilux zum Fotografieren nutzte. Die Minilux hatte keinen Messsucher.

Cartier-Bresson spielt bei der Frage der Strassenfotografie also eine Rolle. Da ich Cartier-Bresson sehr mag, habe ich mich mit seinem Werk sehr befasst. Mir haben dabei einige Filme weitergeholfen, in denen er demonstrierte, wie er seine Schnappschüsse erstellte.

Gegenwart

Diese Zeilen schreibe ich aber, weil mir mittlerweile aufgefallen ist, dass die Strassenfotografie von heute sich völlig anders darstellt.

Merkmale von Cartier-Bresson waren

  • Diskretion,
  • keine entlarvenden oder verletzenden „unschönen“ Fotos und
  • künstlerischer Aufbau (Geometrie).

Wer heute durch youtube und andere Videoportale streift, der sieht, dass dort einige Filme zu diesem Thema zu finden sind.

Mir fällt dabei auf, dass dort von den Merkmalen eines Cartier-Bresson wenig bis nichts zu finden ist. Die meisten benutzen zwar noch eine Leica, aber der Rest ist eher eine Art Versuch, Fotos um jeden Preis auf der Strasse zu schiessen.

Abgesehen von den ganzen juristischen Problemen bei dem Fotografieren von Personen, ist die Diskretion dabei verschwunden. Elliott Erwitt hat mal davon gesprochen, dass die Situationen dich „beissen“ – d.h. sie kommen zu dir. Dies fehlt heute vielfach fast völlig, wenn man sich anschaut, was da als Strassenfotografie veröffentlicht wird.

Und heute?

Aber man muß natürlich im Zeitalter der Digitalkamera auch darüber sprechen, welche Kameras sinnvoll sind.

Orientiert man sich an Cartier-Bresson, dann ist es das Kleinbildformat.

Dies würde bedeuten, dass man eine EOS 5D bzw. Mark 2, eine Nikon D700 oder D3s, eine Leica M9 oder eine ähnliche Kamera nehmen würde.

In meinen Augen ist das Kleinbildformat für Strassenfotografie durch die MFT-Sensoren und die APS-C Sensoren mehr als gut abgelöst worden, weil es mittlerweile genügend hochwertige und lichtstarke Objektive gibt, die ebenso gute Ergebnisse erzielen.

Orientiert man sich an der Diskretion, dann wäre es heute eine Digitalkamera mit kaum hörbarem oder komplett abschaltbarem Auslösegeräusch.

Orientiert man sich an der Schnappschussfähigkeit, dann können es nur Digitalkameras sein, die einen echten Schnappschussmodus haben.

Aber selbst darüber kann man geteilter Meinung sein. Die Fotos von Cartier-Bresson sind ja nicht im superschnellen Schnappschussmodus gemacht worden, weil es den da noch nicht gab.

Ist ein schneller Autofokus eine gute Schnappschussfähigkeit? Mitnichten.

Ein guter Schnappschuss ist ein geometrisch gestaltetes Fotos, welches eine Situation erfasst. Damit ist der schnelle Autofokus eine vielleicht wünschbare technische Eigenschaft, aber allein keinesfalls wesentlich für den Schnappschuss.

Orientiert man sich an der Art der Darstellung des Suchers, dann wird oft diskutiert, ob der Sucher oder ein Display besser ist. Nachdem ich in der Vergangenheit eher dem Display zugeneigt war, haben mich nun einige Jahre Erfahrung wieder zum grossen optischen Sucher zurückgebracht.

Die Displays sind weder technisch in der Lage, bei allen Lichtverhältnissen optimal zu sein, noch sind sie unauffällig.

Ein guter optischer Sucher ist eine sichere und fotografisch praktische und gute Lösung. Daher sollte ein Sucher in keiner guten Digitalkamera fehlen.

Die Grössenverhältnisse einiger Kameras aus diesem Orientierungsraum sind sicherlich auch interessant: Leica M6 – 77x138x38 – 560g ohne Objektiv, Canon EOS 5D – 152x113x75 – 810g ohne Objektiv, Nikon D700 – 147x123x77 – 955 ohne Objektiv, Ricoh GX200 – 58x112x25 – 210g mit Objektiv.

Wobei mir Grösse ein unzureichendes Argument zu sein scheint. So ist z.B. die digitale Lumix DMC-L1, auch bekannt als Leica Digilux 3, eine Kamera, die etwas größer ist und ein dickeres Objektiv hat. Ja natürlich ist dies so, weil die Lumix ein erstklassiges Leica-Zoomobjektiv hat, während an der M8.2 eine Festbrennweite ist. Diese sind immer viel kleiner. Wäre an der M9 ein Zoomobjektiv wie das Tri-Elmar, wäre sie ebenfalls viel größer.

Dennoch sind natürlich die praktischsten Kameras die kleinen Digitalkameras.

Im Prinzip ist es so: kleine Kamera mit einem guten eingebauten (optischen?) Sucher und großem lichtstarkem Chip sowie lichtstarker Optik, geräuschlos und gut zu halten und relativ schnell mit Raw.

Fazit

Aber dies alles ist natürlich Geschmackssache. Fest steht auch, dass die Strassenfotografie im digitalen Zeitalter neue Möglichkeiten bietet.

Nicht alles, was früher war, ist schlecht und nicht alles, was heute ist, ist gut. Insofern sollte man durch Abwägen die Strassenfotografie von heute neu kombinieren und gestalten.

Ich plädiere aktuell für die Geometrie eines Cartier-Bresson mit der Technik einer Ricoh und dem Sucher einer Fuji und es muß kein Vollformat sein.

Hinzu kommt damit auch abschließend die Chance, Strassenfotografie weiter zu demokratisieren.

Die Zeit des Ruhmes eines Cartier-Bresson ist für Schnappschussfotografen vorbei. Damit Geld verdienen zu wollen, ist ebenso schwierig. Aber jetzt kann man für kleines Geld viele gute Fotos machen und diese fast kostenlos im Internet verbreiten.

Das Problem im Internet ist nur, dass die Masse an digitalen Inhalten gar nicht mehr überschaubar ist. Doch das ist wiederum nicht von der Strassenfotografie zu lösen. Immerhin kommt so die Strasse ins Internet und zugleich das Internet auf die Strasse….

Na ja, wie auch immer.

Dieser Artikel ist schon vor Jahren geschrieben worden. Bis auf die neuen Kameras mußte ich am Inhalt nichts ändern, weil der Mensch und seine Sehtechnik gleich geblieben sind. Das ist dann der Unterschied zwischen Magazinartikel und tagesaktuellem Zeitungsartikel und dies dann auch noch online.

Abschließen möchte ich mit einem Hinweis auf das Foto. Es zeigt einen sympathischen Herrn, der ein guter Bekannter von mir ist. Er benutzt eine schon ziemlich alte kleine Canon Digitalkamera. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass die Kamera ein Gummi hat. Da an dem eingebauten Blitz die Feststellung kaputt ist, wird dies mit einem Gummi erledigt.

Der ältere Herr fotografiert leidenschaftlich gern mit dieser Kamera (und ihrem kleinen optischen Sucher), die ansonsten fast unkaputtbar erscheint und denkt vorläufig gar nicht daran, sich eine neue Kamera zu kaufen. Und er benutzt parallel als analoge Kamera eine Leica, aber keine M sondern eine Minilux. Soweit zum Thema Straßenfotografie in der Praxis und der Relativität der eigenen Ansichten.

Ich hoffe, Sie hatten Spass beim Lesen und haben anregende Gedanken erhalten.