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Tracking Time von Camilo Jose Vergara oder die Zersetzung sozialer Strukturen im Stadtbild

vergarax

„Camilo José Vergara
Tracking Time: Documenting America’s Post-Industrial Cities
Die Publikation widmet sich dem amerikanischen Fotografen Camilo José Vergara. Seit über 40 Jahren dokumentiert er die Spannung in den von Armut gekennzeichneten Problemvierteln amerikanischer Metropolen. Seine Fotografien berichten von dem städtischen Wandel, den Symptomen sozialer Konflikte und machen das Auseinanderdriften der amerikanischen Gesellschaft erfahrbar. Als visueller Spurenleser, fotografischer Soziologe, Ethnograf und Stadtforscher hat er ein einzigartiges Archiv amerikanischer (Stadt-)Geschichte geschaffen, welches die Veränderung und Auflösung von Stadtteilgemeinschaften belegt.“

So schreibt es der Verlag.

Ich bin auf dieses Buch gestoßen weil ich etwas Vergleichbares zu meinem Projekt 1214.wupperart.de gesucht habe.

Während ich drei Jahre lang am Stück die Veränderungen im öffentlichen Raum festgehalten habe, hat Camilo Jose Vergara dies mit gewissen zeitlichen Abständen getan.

  • Interessant ist, daß wir beide im öffentlichen Raum fotografiert haben und die sozialen Zusammenhänge dabei zeigen wollten.
  • Bemerkenswert ist, daß wir beide als Vorbild Henri Cartier-Bresson angeben.
  • Unterschiedlich ist, daß er an vielen Orten war, während ich mich auf das Bergische Land konzentriert habe und der Schwerpunkt in Remscheid lag.

Vergara will wissen, was in den desolaten Ecken des urbanen Amerikas passiert.

Für ihn sind anonyme Sprayer, die mit wirklich guten Bildern häßliche Ecken bemalen, kreative Köpfe, die aktiv an ihrer Umwelt interessiert sind.

Ein interessanter Gedanke.

Ich wollte wissen, wie sich Veränderungen in einer Stadt darstellen, deren wachsende zentrale Themen Armut, Asyl und fehlende Arbeit sind.

Wenn man dies fotografisch festhalten will im öffentlichen Raum, dann gehören dazu fotografische Beharrlichkeit, Beschränkung, Geduld und Zeit, weil Veränderungen nur in den Kategorien Raum und Zeit sichtbar werden können.

Das hier gezeigte Buch von Vergara ist zu einer Ausstellung in Hannover erschienen.

Während dies bei ihm eine Retrospektive auf sein Werk zu sein scheint, ist es bei mir eine Retrospektive auf das, was ich vorher weder gesehen noch geahnt habe.

Und da finde ich den Gedanken von Anne Whiston Spirn sehr gut, auf den Vergara verweist: Denn Fotografie kann wie eine Landkarte (landscape) Prozesse und Interaktionen zeigen und die Struktur von Ideen.

Letztlich führt dies auch zu einem neuen Kunstverständnis, das rein digital strukturiert ist und Kunst als soziale und interaktive Veranstaltung versteht, der radikalen Kunst.

Einen Teil der Entwicklungen in Remscheid und im Bergischen Land habe ich bisher in drei Büchern festgehalten.

Sie zeigen, wie schnell der Wandel ist.

Aber das kann man immer nur rückblickend sehen, so daß Fotografie dabei eine dokumentierende soziale und historische Dimension hat.

Es ist ein Stück regionales Gedächtnis.

Woanders wird es als Spitzenleistung regional gefördert, hier wird es totgeschwiegen, weil es nicht in das Selbstbild paßt.

 

Schwarzweiss in der Reportage – heute noch aktuell?

Nie war die monochrome Fotografie einfacher als heute. Fast jede Software wandelt Fotos in monochrome Fotos um. Schwarzweiß-Fotografie ist auf Knopfdruck möglich, mit Filmkorn, ohne Filmkorn, mit Textur, ohne Textur – einfach wunderbar.

Aber ist das überhaupt noch interessant für Fotos, die etwas zeigen sollen?

Ich habe dies ausprobiert und möchte die Ergebnisse hier zeigen. Es handelt sich um den Rollei Retro 100 Tonal Film, den ich digital „eingesetzt“ habe.

Am Wenzelnberg wurden 71 Menschen ermordet. Die Gedenkfeier dazu fand am 6. April 2014 statt.

1. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

2. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

3. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

4. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

5. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Wie wirken diese Fotos?

Sind sie eindrucksvoller als die farbige Berichterstattung so wie hier?

Sind monochrome Fotos für eine solche Berichterstattung besser?

Oder haben Sie keine besondere Aussagekraft?

Ich denke, es kommt darauf an, was besser gefällt.

Vielleicht sind hier bunte Fotos von Demonstrationen und solchen Kundgebungen die bessere Wahl, weil sie auch die Farben zeigen, die dort bewußt gewählt wurden, um Aussagen zu verstärken.

Aber das Foto von Sylvia Löhrmann gefällt mir schwarzweiss besser als in Farbe obwohl die rote Brille mit den roten Farben auch einen besonderen Reiz hat.

Nun könnte man ja darauf kommen, das Beste aus zwei Welten miteinander zu verbinden und ein schwarzweisses Foto mit roter Brille und roten Blumen zu kreieren.

Das habe ich abschließend auch probiert.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Aber ob das Beste aus zwei Welten zusammen eine noch bessere Welt ergibt möchte ich bezweifeln.

Mir gefällt das monochrome Foto oder das bunte Foto jeweils auf seine eigene Art besser als dieses kombinierte Foto.

Monochrom bleibt eben monochrom und bunt bleibt bunt.

Kriegsmedien – Medien im Krieg. Von Ernst Friedrich zu Guantanamo

Prof. Jörg Becker im Kunstmuseum Solingen - Foto: Michael Mahlke

Prof. Jörg Becker im Kunstmuseum Solingen – Foto: Michael Mahlke

Welche Wirkung haben Fotos vom Krieg? Warum sehen wir heute in den offiziellen Medien keine Kriegsfotos mehr? Wußten Sie, daß Särge von amerikanischen Soldaten erst seit Obama wieder fotografiert und publiziert werden dürfen?

Prof. Jörg Becker hielt im Kunstmuseum Solingen im Rahmen des XX. Else-Lasker-Schüler Forums 2014 einen sehr engagierten und sachlichen Vortrag zu Ernst Friedrich und seinem Engagement für Frieden und gegen den Krieg. „Krieg dem Kriege“ war sein wichtigstes Buch. Becker schilderte wie Ernst Friedrich mit Fotos von Ferdinand Sauerbruch ein Buch erstellte, das die Menschen zeigt, die verstümmelt wurden und ermordet einfach rumlagen oder an ihren Leiden zugrunde gingen. Andere mußten als Vollinvaliden noch arbeiten.

Kunstmuseum Solingen - Foto: Michael Mahlke

Kunstmuseum Solingen – Foto: Michael Mahlke

Sein Vortrag regt natürlich zu der Frage an, welche Wirkung Fotos haben?

Ernst Friedrich hatte sogar ein Museum, um dort Fotos gegen den Krieg zu zeigen. Seine Wirkung war beschränkt, der 2. Weltkrieg brach ebenso aus wie hunderte von Kriegen danach. Doch Prof. Becker hielt nicht nur einen Vortrag. Er hatte zudem gemeinsam mit der Museumsleitung und der Else-Lasker-Schüler Gesellschaft eine kleine Ausstellung im Kunstmuseum Solingen initiiert, die es in sich hat.

Ernst Friedrich Ausstellung im Kunstmuseum Solingen  Prof. Jörg Becker - Foto: Michael Mahlke

Ernst Friedrich Ausstellung im Kunstmuseum Solingen Prof. Jörg Becker – Foto: Michael Mahlke

Neben dem Originalbuch finden sich in der Ausstellung Originaldokumente für Kinder und Erwachsene, die den Krieg verherrlichen.

Ernst Fiedrich im Kunstmuseum Solingen - Foto: Michael Mahlke

Ernst Fiedrich im Kunstmuseum Solingen – Foto: Michael Mahlke

Künstliche Ersatzgelenke für Kriegsverletzte zeigen, was überhaupt möglich war.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Jörg Becker hat den Kampf gegen den Krieg ebenso wenig aufgegeben wie Ernst Friedrich und M. Grothe.

Aber die Ausstellung zeigt eben auch, wie oft der Kampf gegen den Krieg verloren wurde und wie der Charakter des Menschen angelegt ist.

Ernst Friedrich, Jörg Becker, M. Grothe - Foto: Michael Mahlke

Ernst Friedrich, Jörg Becker, M. Grothe – Foto: Michael Mahlke

Das führt uns dann zu der Frage nach den Kriegen von heute. Dazu gibt es gleich nebenan im Kunstmuseum Solingen eine großartige Ausstellung mit Fotos von Ursula Meissner.

Nachtrag am 20.5.2014:

Wenigstens bin ich nicht ganz allein mit meiner Berichterstattung geblieben. Einen guten Artikel dazu gibt es noch und den möchte ich dann auch empfehlen. Sie finden ihn hier.

 

 

Digitalfotografie und Geschichtsschreibung

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Foto: Michael Mahlke

Das persönliche Fotobuch zwischen Zeitgeist und Lebenszeit

Ich habe lange dafür gebraucht.

Für die Fotos ebenso wie für den Artikel und noch länger bis es so weit war.

Die Geschichte der Kompaktkameras

Ab 1999 ermöglichten die preiswerten Digitalkameras von Jenoptik mir den Zugang zur Digitalfotografie. Dann glaubte ich mit der teuren Canon Powershot G1 eine langlebige Kamera zu kaufen. Das stellte sich technisch als Illusion heraus. So ging es bis 2005.

Danach gab es ja das Feuerwerk der Kompaktkameras auf dem Markt. Es war die Zeit der Experimente für Kunden und Unternehmen.

Für mich waren es mit 5 und 6 Megapixel die Sanyo E6, die Fuji F10  und die Fuji Z3.

Später wurden diese durch 8 bis 10 Megapixel Kameras abgelöst, die Lumix LX37, die Olympus C70 Zoom und die Ricoh GX200.

Erinnern Sie sich noch daran? Eher weniger?

Die Geschichte und die eigene Lebenszeit

Genau so ist es mit der eigenen Lebenszeit und den extremen Belastungen, die damals vorhanden waren.

Erst wollte ich die Bilder einfach liegenlassen für später. Aber wer wüßte dann noch was und wie, warum und wo?

Nach einiger Zeit entschloß ich mich, daraus ein persönliches Fotobuch zu machen. Und in diesem Fall hält das Buch mehr als die Seiten zwischen den Buchdeckeln.

Dokumentarfotografie 2000 bis 2010

Es sind Fotos aus der Zeit zwischen 2000 und 2010 – nicht viele aber exemplarische Momente, die fast immer öffentlich waren, aber von denen die Öffentlichkeit nur sehr begrenzt Kenntnis nahm.

Es ist sehr persönlich, weil darin mein Herzblut und die Energien vieler anderer Menschen zu finden sind. Es ist eine fotografische Dokumentation, die viele Erinnerungen und Gefühle freisetzt.

Nicht einfach vergessen

Ich hatte neben Füller und Notizbuch immer öfter eine Kamera dabei und fragte die Menschen, ob sie Lust hätten auf Fotos zu sein, die an uns erinnern und von denen ich noch nicht weiß, wann und wo ich sie als „Geschichtsbuch“ veröffentliche. Sie sagten immer ja und freuten sich, daß sie nicht einfach vergessen werden.

Dann erzählte ich über andere Bücher von mir und ich endete jedes Mal mit der Feststellung, wenn wir uns nicht dokumentieren, dann wird uns niemand dokumentieren.

Das wußte ich seit meinem ersten historischen Buch über eine lokale soziale Bewegung und der Recherche dafür im Archiv. Die Menschen damals waren nur in den Polizeiberichten der Bismarckzeit auffindbar, ohne Fotos und nur so wie die Geheimpolizei dies damals sah.

Worte reichen nicht

Den Menschen ein Gesicht geben, die Namenlosen zumindest als Teil des Geschehens sichtbar festhalten, um an sie zu erinnern und ihnen so einen Platz im Gedächtnis der Gesellschaft einräumen.

Worte allein reichen nicht, wenn man lebendig im historischen Gedächtnis von Menschen und Archiven bleiben will. Das war mir klar nach vielen Jahren zwischen Wörtern, Bildern und Geschehen.

Auch Niederlagen muß man dokumentieren, weil sie gut sind, wenn man daraus lernen will. Sie bringen uns an die Grenze jenseits der Illusionen.

Es geht um die Bedingungen von Arbeit und Leben und um Ereignisse, die stattfanden und vieles veränderten.

Das ist Geschichtsschreibung heute.

Und deshalb setzte ich dieses Wissen dann erstmalig digital und visuell bei Mannesmann um.

Das war der Beginn meiner fotografischen Erfahrungen.

Ja so war das.

Das beste Foto ist das, das überhaupt existiert

Einige Fotos sind unscharf, weil die, die die Kamera bedienten, der Automatik vertrauten und damals bei schlechtem Licht kleine Kameras noch größere Probleme hatten.

Aber es sind die einzigen Fotos, die überhaupt zeigen, wie es war.

Außer in der Erinnerung der Beteiligten ist vieles nicht mehr auffindbar und sichtbar erst gar nicht. Viele Betriebe von damals als soziale Veranstaltungen sind verschwunden, Gebäude sind abgerissen, es wurde umgezogen und vieles mehr.

Die Globalisierung mit ihrer menschenfeindlichen Fratze hat in dieser Region bei so vielen Menschen so viele Wunden geschlagen, dass jede neue Erinnerung auch neue Schmerzen hervorruft.

Erinnerungen zwischen Würde und Schmerz

Aber der Entschluß, daraus dann doch ein Fotobuch zu machen, setzte viele Dinge in Bewegung. Nun sehe ich Menschen und Ereignisse noch einmal und sie haben nichts von ihrer Würde und ihrem Ringen verloren.

Die Ereignisse sind vorbei – aber nicht die Erinnerungen daran und die Wunden und Schmerzen, die sie hervorbrachten. Diese sind nicht sichtbar aber für den spürbar, der sie erlitten hat. Sie sind in der Seele und schmerzen immer wieder, wenn sie geweckt werden. Globalisierung bedeutet legalisierte Gemeinheit und den Sieg von Gier und Ungerechtigkeit. Davon profitieren nie die kleinen Leute vor Ort. Diese zahlen immer den Preis dafür.

Natürlich gibt es in Momenten des sozialen Kampfes und von Situationen, in denen man weiß, daß man verliert, auch die Momente des Zusammenhalts, die wirklich helfen, diese Zeiten durchzustehen.

Auch daran erinnert man sich. Aber es ist nur ein Trost, weil die Wirklichkeit so trostlos war.

Die Zeiten mit diesem brutalem Umbau sind in dieser Region momentan so massiv vorbei.

Fotos bleiben als sichtbare Dokumente der Erinnerung

Die Fotos sind die einzigen Überbleibsel dieses „Wandels“, der zehntausenden von Menschen und hunderten von Betrieben aus der Region (Remscheid, Solingen etc.) die Arbeit und die Zukunft nahm. Das steht alles exemplarisch für andere Regionen, in denen Ähnliches passierte.

Die Menschen wollten alle arbeiten und ihre Arbeitsplätze behalten. Viele davon wurden arbeitslos und dann stigmatisiert durch Hartz 4.

Und der soziale Ausgleich in dieser Gesellschaft, der zu Beginn dieser Entwicklung manches abfederte, ist einer asozialen Gesetzeslage gewichen, die fast keine gut bezahlten Arbeitsplätze mehr hervorbringt ausserhalb des Beamtentums, sondern die Zeitarbeit als Normaleinstiegsarbeitsverhältnis definiert und damit den Menschen die Perspektive und die Identifikationsmöglichkeit mit diesem System nimmt.

Globalisierung und Industrialisierung

Ich finde, daran sollte man erinnern, weil wir bessere Gesetze verdient haben und weil diese Menschen in dieser Region als lokale Akteure die Namenlosen der Geschichte sind, die man heute unter Globalisierung zusammenfasst so wie man über die Industrialisierung spricht und dabei die Menschen vergißt, die damals Betroffene und Opfer waren.

Blickt man auf die Geschichte der Fotografie, dann war eine Folge der Industrialisierung die Entwicklung der sozialdokumentarischen Fotografie, um das festzuhalten, was in Bildern aussagekräftiger ist und mit Texten dann richtig zugeordnet werden kann.

Und wir?

Wir sind vor kurzem erst dabei gewesen als Betroffene(?) und schon Teil der Geschichte, auch wenn wir noch leben.

Und es geht weiter. So ist das eben.

 

Das Bergische Land zwischen Arbeit und Leben und Tourismus

Tourismusregion Bergisches Land, das Foto zeigt alles, was das Bergische Land ausmacht: Metallverarbeitung, Wasser und Bäume – Foto: Michael Mahlke

Manchmal ergeben sich die Dinge von selbst im Ablauf der Zeit. Wer sich ein Bild vom Bergischen Land machen will, der hat nun die Möglichkeit, dies alles online und mit Fotos zu tun.

  • Wenn Sie die Tourismusregion Bergisches Land im Bereich Remscheid, Solingen, Wuppertal sehen wollen, dann klicken Sie hier. **
  • Wenn Sie Blicke auf das soziale Leben in der Industrie und den Arbeitsplatz- und Sozialabbau im Bergischen Land im Bereich Remscheid, Solingen, Wuppertal werfen wollen, dann klicken Sie hier.

Beides gehört zur Geschichte und Gegenwart des Bergischen Landes.

So ermöglichen zwei Klicks zwei völlig verschiedene Blicke auf eine Region.

In beiden Fällen handelt es sich um Dokumentarfotografie. Aber die Art der Fotos und die Darstellung sind verschieden. Die einen Fotos wollen einladen zum Besuchen und Entdecken und die anderen Fotos wollen Festhalten, Erinnern und Zeigen.

Und es gibt aus fotografischer Sicht noch einen entscheidenden Unterschied:

  • Es ist leicht Menschen und Motive zu finden, um damit Fotos für touristische Zwecke zu gestalten. Denn es handelt sich durchweg um unproblematische, eher gestellte und „schöne“ Motive.
  • Es ist sehr viel schwerer Menschen und Motive zu finden, die zeigen, wie Demokratie im Betrieb funktioniert, wie man sich gegen Sozialabbau wehrt oder mit welch einfachen Mitteln Engagement – auch unternehmerisch – funktioniert. Denn dies sind in der Regel einzigartige und echte Momente mit historischem Wert.

Dazu braucht es Charakterköpfe und Profil. Das sind in meinen Augen dann die Menschen, die das echte Profil einer Region ausmachen und die ihr den Charakter geben.

Und zum Profil gehören entscheidend auch Fotos über das, was hier geschehen ist mit strukturprägendem Charakter.

So sind beide Blicke wichtig und beide Blicke stimmen.

 

**  Der Link geht manchmal nicht, da gibt es noch ein Problem bei den www.die-bergischen-drei.de. Aber so stellt sich die Bergische Entwicklungsagentur das vor.