Schlagwort: Propaganda

Fotografie als Waffe in der Propaganda zur Rente mit 67 und 72 – Rückblick und Ausblick

„Ich koche morgens Stahl und abends für meine Mutter“ lautete 2012 eine Propagandakampagne der Bundesregierung, bei der sich Fotografen dafür bezahlen ließen, diese politischen Machenschaften propagandistisch vorzubereiten. Es scheint Teil einer größeren Propagandastrategie gewesen zu sein. Der fitte Alte geht mal zwischendurch in Familienpflegezeit arbeitet aber insgesamt länger, dafür pfegt er abends seine Mutter und…

Arbeit als Thema der Fotografie – zwischen Arbeiterfotografie und Berufe fotografieren

Das Thema Arbeit ist immer ein Thema in einer Arbeitsgesellschaft. Es ist auch ein politischer Begriff und es ist ein interessengeleiteter Kampfbegriff. In der Fotografie war das Dokumentieren von Arbeitsbedingungen zur Bestandaufnahme und als Grund für die Forderung nach Verbesserungen wichtig. Das Dokumentieren der Arbeitsbedingungen war wesentlich für die Arbeiterbewegung und für die Fotografie, die…

Fotografie zwischen Propaganda und Dokumentation

Arbeit und Alter als Metaphern in der Öffentlichkeit Arbeit und Alter als Kombination ist „in“, spätestens seit der Einführung der Rente mit 67 (als verkappte Rentenkürzung und/oder Zwang zu längerer Arbeit und dem Verlust von mehr selbstbestimmter Lebenszeit), die nach Hartz 4 der massivste neue negative Einschnitt in das Leben der Arbeitnehmer in Deutschland ist…

Der Fotowettbewerb als Propagandawaffe – Altersbilder Objektiv 50

Der erste Blick Objektiv 50 war ein Fotowettbewerb des Bundesministerium für Arbeit. „Mit mehr als 800 Beiträgen und Teilnehmern endet der Fotowettbewerb OBJEKTIV 50 am 9. Mai mit der Preisverleihung in der Berliner Urania. Hobby- und Profifotografen waren aufgerufen, vom 1. November 2011 bis zum 31. März 2012 aussagekräftige Fotos von Menschen ab 50 mit…