Tag Archive for Michael Mahlke

Kategorie 2020 – der neue dokumentarische Impuls

Am 20.1.2010 habe ich meinen ersten Beitrag in diesem Blog publiziert. Er trug den Titel „Von der Leica zur Ricoh“.

Es war der Tag der Aufspaltung, weil der Blog fotomonat.de zu groß geworden war.

Der Siegeszug der Smartphones war noch nicht in Sicht, dafür hatten kleine Kompaktkameras den Markt überschwemmt und das war wie Geld wegwerfen, weil pro Jahr Dutzende von neuen Kameras auf den Markt kamen und die davor nichts mehr wert waren.

Wer will das noch wissen?

Digitale Bilddokumentationen Soziale Kämpfe in der Region Remscheid Solingen bis 2009

Unterschiedliches Urlaubsgeld Zeitarbeit und gute Arbeit

Bilder erzeugen Erinnerungen, Vorstellungen oder führen zu Einsichten und ergeben im besten Fall Erinnerungskultur – für die, die dabei waren und für die, die nicht dabei waren. Das ist die Aufgabe von Dokumentarfotografie als Teil der Geschichtsschreibung.

Meine Fotos hier zeigen, dass diese sozialen Entwicklungen überhaupt geschehen sind und dies bewußte Entscheidungen der Politik waren: Verarmung und Sozialabbau bei den Fleissigen und Arbeitsamen bis ins Alter. Wer nicht dabei war kann dies nur auf diesen Fotos sehen.

Lieber den erotischen Akt als die nackte Armut? – Dokumentarfotografie, Politische Fotografie und Ablehnung

Dokumentarfotografie ist ein weites Feld.

Für mich geht es im Kern darum sozial reale und oft regional oder überregional relevante Ereignisse und Situationen  festzuhalten, die später in der Summe  Entwicklungen zeigen. Was relevant war, kann man nur aus dem beurteilen, was man weiß und sieht. Deshalb ist das Dokumentieren so wichtig – Belegbarkeit setzt Dokumentierbarkeit voraus. Und soziale Ereignisse und Abläufe sind mit Fotos z.T. gut dokumentierbar.