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Colours of Cologne – Streetfotografie als visuelle Poesie

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Heute ist Strassenfotografie wieder ein großes Thema. Da kann man was draus machen.

Kann man denn den Moment eines Ortes oder einer Strasse noch visuell festhalten?

Kann man ein Thema so in Fotos packen, daß es sichtbar wird?

Gute Fotos entstehen spontan im Kopf. Die Situation inspiriert und das Foto entsteht innerhalb der Ränder, die den Rahmen ergeben.

Damit das Ganze konkreter wird, möchte ich auf eine Serie hinweisen, in der die fotografische Muse die Stadt Köln geküßt hat.

Großstadtleben bedeutet die ununterbrochene Begegnung mit anderen Menschen ohne sich Kennenzulernen.

Diese Anonymität ist überall anders und zugleich eine Grunderfahrung im urbanen Raum.

Wie sehen diese Begegnungen in Köln aus?

Welche Farben und Strukuren bietet Köln, wenn man dies dort erlebt?

„Colours of Cologne – Passing Strangers“ ist eine Serie mit 11 Fotografien, die genau dies zeigt.

Die Atmosphäre des Ortes wird mit dem Thema konfrontiert.

In diesem Fall ergab es visuelle Poesie als Streetphotography.

Fotografisch handelt es sich um

  • schnelle Fotos, die sichtbar einen Moment einfangen und nicht geplant werden konnten,
  • farbige Fotos, die bewußt die Farben der Umgebung eingefangen haben
  • Fotos ohne Nachbearbeitung, um die reale Atmosphäre festzuhalten

Es handelt sich um echte Streetfotografie und nicht um inszenierte Fotos.

Das Ebook ist kostenlos (pdf).

Text 1.1

Warmlaufen für die Photokina 2012

Photokina 2010 – Foto: Michael Mahlke

Endlich kommt sie wieder, die Photokina. Köln wartet auf die Welt und die Welt wartet darauf, dass in Köln die Photokina ihre Tore öffnet.

  • Leica wird der visuelle Magnet werden, weil Leica in Halle 1 eine grosse Fotoausstellung für alle Besucher anbietet.
  • Das Trendthema ist „Mobile Imaging“ und der Hersteller HTC hat die Zeichen der Zeit erkannt. Fotografieren soll so locker wie mit der Lomo werden – mal sehen!

Die Ästhetik des Bildes hat sich durch das Smartphone generell verändert“. So steht es in der PRessemitteilung der Photokina. Wer weiss denn eigentlich, was Ästhetik ist? Auf Deutsch hätte man auch schreiben können, die sinnliche Wahrnehmung der Bilder durch die Menschen hat sich durch das Smartphone generell verändert.

Generell natürlich nicht durch die Smartphones sondern durch die Digitalisierung und maximale Vermassung bei minimalem Gebrauchswert. Aber das wurde bei Fotomonat ja schon mehrfach diskutiert.

Jetzt ist auch die Zeit gekommen, in der die Zunft der Onlinemagazine immer mehr Informationen und Ankündigungen erhält. PRessemitteilungen noch und noch.

Wie immer wird angeblich alles besser sein und angeblich brauchen wir nun alle neue Kameras, kann man daraus ableiten.

Die Photokina wird für eine interessante Zeit sorgen und vielleicht durch das Thema „Mobile Imaging“ irgendwie dazu beitragen, die bevorstehenden Umbrüche in der digitalen Fotografie zu dokumentieren.

Es beginnt gerade eine neue Zeit und wer zur Photokina geht, der kann sagen, er/sie/es ist dabei gewesen.