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Gibt es eine globale visuelle Kultur?

Wirklichkeit ist nichts für Adobe

„Die Mitglieder von Kollektiven wie Activestills hingegen verstehen sich dezidiert als langfristige Agenten des politischen Wandels in einer globalen visuellen Kultur.“

Dieser Satz von Evelyn Runge aus ihrem Aufsatz AGENTEN DES GLOBALEN POLITISCHEN WANDELS. Das Kollektiv Activestills fordert Stereotype des Fotojournalismus heraus führte mich gedanklich zu der Eingangsfrage.

Und daraus entstanden diese Gedanken und Notizen zum Thema globale visuelle Kultur.

Von Leica und Rollei zu Instagram und Oggl oder das Quadrat ist zurück

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„Nach dem generellen Wechsel vom Kleinbildformat zum Format 6×6 bei Kriegsende bleibt Almasys fotografischer Stil nun über die nächsten Jahrzehnte hinweg konstant. Almasy hat das unbemerktere Arbeiten mit der Rolleiflex der Kleinbildkamera vorgezogen, auch hinsichtlich der Möglichkeiten der Cadrage.“

Dieser Satz von Axel Schmidt aus dem Buch „Paul Almasy. Zaungast der Weltgeschichte“ läßt uns völlig neue Blicke auf die Fotojournalisten und Reporter und ihre Kameras im 20. Jhrdt. werfen.

Die Rollei sei unbemerkter als die Leica. Das widerspricht völlig dem Bild, das wir gewonnen haben durch Cartier-Bresson und seine Schnappschüsse.

Rollei  war also für Reporter ebenso wichtig wie Leica. Aber 6×6 verlor letztlich die Attraktivität des 4×3 oder 3×2 Formats.

Doch auch das quadratische Fotografieren kehrte zurück als Ricoh in die GX200 diesen Aufnahmemodus integrierte und mit dem Sucher ein Gefühl wie bei einer Mittelformatkamera mit echtem 6×6 Film vermittelte.

Ricoh GX200

Ricoh GX200

Und damit nicht genug.

Wer ein Smartphone hat weiß, was passierte.

Instagram, Hipstamatic und viele mehr haben das quadratische Format neu entdeckt.

Mit der Iphone- und Smartphone Fotografie kehrt genau das Format zurück, welches so lange uninteressant war.

Und es hat komplett die digitale Welt erobert. Denn die meisten Fotos heute werden mit Smartphones und im quadratischen Format aufgenommen und gepostet/veröffentlicht.

So hat die neue Zeit auch eine neue Form. Sie ist viereckig.

Die verschwundenen Hungerkinder oder das Loch in der Dokumentarfotografie

Essen in Öl – Foto: Michael Mahlke

 Damals

Erinnern Sie sich noch? Vor ein paar Jahren wussten wir genau, wenn es wieder um Spenden für die Dritte Welt geht, werden wir Fotos von hungernden Kindern sehen. Dies war im Fernsehen und in den Zeitungen regelmässig mit Spendenaufrufen verbunden.

Es gibt sie noch, die Fotos mit hungernden Kindern. Bei flickr kann man sie finden, bei instagram gibt es sie auch schon und wenn Sie bei google suchen und auf Bilder klicken ebenfalls. Wer Videos sucht, der wird spätestens auf youtube fündig.

Es gibt sie noch aber sie sind nicht mehr auf den vorderen Plätzen in der Medienkarawane sondern sie sind eher reine Suchergebnisse. Sie werden also nicht mehr als sozial wichtig präsentiert sondern sind das Ergebnis eigener Suche.

Veränderungen in der Medienwelt

„Dem Glamour des Elends folgt das Verschwinden der Hungerkinder: Sozial Marginalisierte werden in Kampagnen wie etwa „Deine Stimme gegen Armut“ ersetzt durch Schauspieler, Musiker, Nachrichtensprecherinnen oder Models…. Offenbar haben sich die Bildstrategien von Hilfsorganisationen geändert….“

So beschreibt Evelyn Runge in ihrem Buch „Glamour des Elends“ die Veränderungen in der Medienwelt. Sie verweist dann auf das Buch von Georg Franck mit dem Titel „Mentaler Kapitalismus“, der darauf hingewiesen hat, „wie Informationsmärkte sich zu Prominentenbörsen wandeln… Die Ausgegrenzten der Moderne sind zugleich die, die keinen Zugang zu Märkten der Aufmerksamkeit haben, vermittelt durch Medien und besonders visuelle Märkte wie die Fotografie.“

Der Markt für Fotografie, also die Vermarktung der Fotografie als bezahlte Dienstleistung, hat sich weitgehend von diesem Thema abgewandt, wenn man dieser Feststellung glauben darf.

Das fotografische Loch

Wenn Dokumentarfotografie aber mehr ist als Marktbedienung, dann ist hier ein riesiges fotografisches und soziales Loch.

Ich bin digital vorhanden also bin ich sozial vorhanden – so könnte heute die Devise lauten. Wer schon einmal erlebt hat wie im Bus alle auf ihre Handys starren und darüber die Welt wahrnehmen statt um sich herum zu schauen, der versteht, wie diese Veränderung die Welt verändert. Und wer da nicht drin ist bzw. da nicht rauskommt, der ist nicht mehr drin bzw. da. Der existiert nicht mehr im Bewusstsein seiner Zeit, wäre eine logische Schlussfolgerung.

Dabei ist die Frage nach der Wirkung oder Nicht-Wirkung von Fotografien nicht abschließend beurteilbar. Der Aufmerksamkeitswert des einzelnen Fotos hat abgenommen, aber der Stellenwert von Fotos zur visuellen Demonstration eines Themas nicht.

Wir können heute zwar 24 Stunden multimediales Multitasking veranstalten aber dabei kommt ja wahrscheinlich nichts heraus ausser geistiger Verwirrung und psychischer Erkrankung.

Leittechniken statt Leitmedien

Der Artikel impliziert aber, dass die Menschen noch Leitmedien haben. Im Internet gibt es keine Leitmedien, es gibt nur Leittechniken wie das Adressbuch = Facebook und die Suchmaschine = google. Auf diese Leittechniken Einfluss zu nehmen ist interessengeleitet.

Hungerkinder als Metapher

Soziale Fragen sind zwar auch interessengeleitet aber wir unterscheiden nicht ohne Grund zwischen Sozialsystem, Wirtschaftssystem und politischem System. Und wir wissen, dass eine Demokratie ohne Sozialstaat keine echte abendländische Demokratie mehr ist, weil Teilnahme soziale Sicherheit voraussetzt. Dies wird in vielen Teilen der Welt durch andere Interessen verhindert. Daher ist der Kampf um Gedanken so wichtig wie der Kampf um Bilder.

Und der Kampf um Bilder hat sich völlig verändert. Diese Woche war in vielen Ländern Südeuropas ein Generalstreik gegen die unsoziale Politik. Davon hat man auch hier nicht viel gesehen obwohl dies erstmals seit Jahrzehnten einen halben Kontinent umfasste. Auch diese Infos muss man suchen.

So sind die „Hungerkinder“ eine symbolhafte Umschreibung (Metapher) für die immer stärker werdenden Löcher in der Berichterstattung.

Aber wer soll eigentlich darüber berichten? In Deutschland sicherlich die GEZ bezahlten Medien an erster Stelle, weil sie einen entsprechenden Auftrag zur informatiellen Grundversorgung haben. Tun sie es? Und sonst? Offenbar scheint es sich nicht um Themen zu handeln, die viele Leser/Kunden interessieren?!

Blinde Flecken

Es gibt blinde Flecken in der Dokumentarfotografie. Das hängt mit Konventionen zusammen. Aber hier ist eine zusätzliche Dimension aufgetaucht, die das Leid nicht mehr bei den anderen sucht sondern das Leid nicht mehr sehen will.

Je größer die Probleme auf der Welt werden, desto weniger will ich davon wissen? Kann es sein, dass die Ursache für das Verschwinden von Themen die Verdrängung ist?

Dokumentarfotografie ist konkret und kann aus dem Festhalten eines Zustandes eine Geschichte machen, die zum Handeln auffordert und zu zivilgesellschaftlichen Aktivitäten. Dann kommen auch wieder Wörter wie „strukturelle Gewalt“ ins Spiel und wie man sie abbauen kann.

Aber es setzt auch den Anspruch voraus, darüber informiert werden zu wollen. Gibt es das noch? Vielleicht hilft mir jemand, dies alles weiterzudenken und meinen Horizont durch andere Perspektiven zu erweitern.

Das wäre schön.

Dokumentarfotografie kann mehr

Für mich zeigt bis heute ein Buch besonders gut, was Dokumentarfotografie aktuell kann, wenn sie könnte – und wenn es mehr solcher Fotos gäbe, die dann auch überall gezeigt würden.

Es ist das Buch „The eye is a lonely hunter“. Da kann man ahnen, welche Kraft in der systematischen Nutzung liegen würde. Das ist auch anders als Video. Es ist punktueller, umfassender und eindrucksvoller.

Und es ist nicht so, dass für alle Organisationen/Unternehmen solche Themen irrelevant sind. So eignen sie sich offenbar als Thema für Fotowettbewerbe, aus welchen Gründen auch immer. Ein Beispiel habe ich hier gefunden, Hintergründiges hier.

Wer hat denn jetzt eine Fehleinschätzung?

So ändert sich der Zweck solcher Fotos vielleicht sogar in sein Gegenteil. Das sollte nicht so sein. Aber hier zeigt sich dann auch, dass Fotos unterschiedlichen Zwecken dienen können.

So zeigt sich, dass Dokumentarfotografie einen sehr hohen Nutzwert haben kann – es kommt eben auf den Zweck an?!

So – so!

 

Hipstamatic – die App für Fotojournalisten?!

Foto: Michael Mahlke

Ein Wandel hat sich vollzogen. Es gibt keine Diskussionen mehr darüber. Es ist geschehen. Das fotografische Bild der Welt hat sich geändert. Es wird bei neuen Reportagen und Berichten zunehmend von Smartphones mit Fotosoftware geprägt.

ZEIT-Reporter nutzen Smartphones schon länger als tägliches Betriebsmittel.

Doch damit hat sich nicht nur die Technik verändert sondern auch das Bild als solches. Fone und Filter sind die Grundlage für die neue Fotografie der fotojournalistischen Arbeit. Es ist eine wesentliche Erweiterung der bisherigen Fotografie.

Und welche Fotosoftware benutzen Fotojournalisten?

Offenkundig vielfach an erster Stelle Hipstamatic und an zweiter Stelle Instagram.

So wird aus einer Strasse ein fotografisches Kunstprodukt – Foto: Michael Mahlke

 

Seit Damon Winter eine Reportage mit der Hipstamatic-Software auf dem Iphone über den Krieg in Afghanistan gemacht hat und er damit Preise gewann sind die Würfel gefallen.

Mehr braucht man nicht mehr, wenn man aus Kriegsgebieten berichtet und Preise gewinnen will.

Und damit kommt man auch auf die Titelseite der New York Times.

Aber auch dabei sollte man nicht stehenbleiben.

Denn es ist eine neue Art der Fotografie, die Licht und Schatten hat.

In meinen Augen sind es immer eingefärbte Bilder mit einem sehr beschränkten Blickwinkel.

Und die Einfärbung entspricht nicht dem Vorhandenen sondern dem Auszudrückenden.

Aber was dominiert dabei?

Der Inhalt des Bildes oder die Farbenspiele der vorhandenen Filtermöglichkeiten?

Und deshalb ist das Neue in diesem Fall nicht der Feind des Guten sondern zum Teil nicht ausreichend, um die bisherige klassische Fotoreportage abzulösen.

Man kann so berichten.

Aber es ist oft interessanter, detailreiche, große und scharfe Fotos zu sehen, die viel mehr zeigen und die nicht so strukturiert sind.

Es ist eine eher expressionistische Art der Berichterstattung, die damit eingeläutet wurde.

Sie kommt sicherlich den standardisiert-technischen Individualismusbedürfnissen entgegen.

Und sie kann ebenso informationsreich sein wie andere Reportagen.

Aber sie ist anders.

So bleibt auch die Dokumentarfotografie nicht bei den alten Fotografien stehen sondern muss sich um die neue Art der Fotos kümmern, wenn diese als Grundlage für dokumentarische Fotografie dienen.

Das verändert und erweitert den Horizont.

Und ändern oder ausklammern kann man es nicht, wenn man die Wirklichkeit als Grundlage für die Berichterstattung nehmen will.

So geht es immer weiter und die Entscheidung zwischen entweder/oder wurde abgelöst vom sowohl/als auch mit einer neuen Fragestellung.

Diese lautet: welche Art der fotografischen Berichterstattung ist angemessen – dem Thema, dem Publikum, dem Budget?

Und darüber werden wir dann noch Jahrzehnte schreiben und diskutieren können…

Die Fotografin Evi Lemberger publiziert zum Beispiel auf zeit.de Reportagen, die nur aus Hipstamatic-Fotos bestehen. Offenkundig reicht dies den Redaktionen aus.

Andere Kritikpunkte sind wohl eher doppelzüngig und überholt.

David Campbell hat zurecht darauf hingewiesen, dass mit Polaroid-Fotos ebenfalls ununterbrochen jahrzehntelang gearbeitet wurde.

Und wenn die Fotos einen nostalgischen oder prosaischen Ausdruck haben, dann ist es eben so.

Da Wirklichkeit im Kopf entsteht (siehe Paul Watzlawick und seine Frage „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“) ist dies nun ein digital neuer Zugang zu älteren Betrachtungsweisen.

Wer die Chancen sieht, der sieht, dass sich die fotografischen Möglichkeiten nun erweitert haben.

Und selbst für die Strassenfotografie/streetphotography gibt es neue Chancen, wenn man folgenden Satz liest: „We’re beginning to see how the smart-phone as photographic instrument is allowing photographers to be even more spontaneous and invisible than the Leica did for news photographers in the mid 1920′s.“

Auf Deutsch steht dort sinngemäß, dass das Smartphone ein neues fotografisches Instrument ist, welches den Fotografen heute erlaubt, spontaner und unsichtbarer zu sein so wie es Leica in den 1920er Jahren für Fotografen war.

Diese Argumentationen zeigen verschiedenes.

Wir sehen, dass Bewertungen zeitabhängig sind, wir sehen, dass jede Zeit neue zivilisatorische Errungenschaften hat und wir sehen, dass wir uns kulturell trotzdem nicht weiterentwickelt haben.

Denn die Fotos, mit denen man Preise gewinnen konnte, handeln von Kriegen und nicht von Friedensfesten und der Abschaffung des Hungers und dem besseren Umgang der Kulturen.

So haben die Menschen zwar ihre Probleme nicht gelöst, können sie jetzt aber auf technisch andere Art festhalten und miteinander teilen.

Das nennt man dann wohl Fortschritt.

In diesem Sinne!

 

Die Offline und die Online Fotografie oder warum für Handyfotografen Demokratie und Datenschutz wichtig sind

Foto: Michael Mahlke

 

Ja so kann es gehen. Während ich und andere sich eine Menge Gedanken zum richtigen Umgang mit Persönlichkeitsrechten auf Fotos machen, ist die neue Onlinewelt schon weiter.

Folgende Informationen machen mich stutzig (leider habe ich bisher nirgendwo gelesen, dass dies nicht stimmt):

So gibt es also erhebliche Unterschiede zwischen der bisherigen digitalen Fotografie, die offline war, und der neuen Fotografie, die online ist:

  • Wer ein gedrucktes Fotobuch liest, der wird weder überwacht noch wird aufgezeichnet, was und wie lange er gelesen hat.
  • Wer eine normale digitale Kompaktkamera oder eine DSLR hat, der entscheidet selbst, was er mit seinen Daten auf der Speicherkarte macht.

Was bedeutet das?

Menschen neigen dazu, Dinge zu nutzen, die möglich sind.

Daher wird durch

  • die Speicherung dieser ganzen Daten im grossen Stil durch Privatunternehmen und ungeregelt von Staatsdiensten,
  • die fehlende Kontrolle der Daten durch die „Clouds“
  • und die weichen Datenschutzbestimmungen kaum etwas getan,

um die Menschen zu schützen. Und dieser notwendige Datenschutz ist ja auch nur in Demokratien mit Transparenz und Kontrolle möglich.

In anderen Ländern wurden und werden diese oder ähnliche Daten  ja schon heute gegen die Menschen eingesetzt: „Mitte 2009 wurde bekannt, dass die iranische Polizei Facebook-Profile verwendet, um bei Verhören den Freundeskreis von Regimegegnern und Demonstranten auszumachen und namentlich zu identifizieren.“

Und dieser Bericht von tagesschau.de, der in der wikipedia erwähnt wurde, ist mittlerweile spurlos gelöscht, so dass man diese Praktiken nicht mal mehr dokumentieren kann – wegen des Staatsvertrages (!!!).

Das läßt sich wohl endlos fortsetzen, je nach Land, Transparenz, politischem System und der Stabilität von Grundrechten, der Meinungs- und der Pressefreiheit.

Und gerade einige der Unternehmen, die diese Daten speichern, zeichnen sich z.T. nicht dadurch aus, Diktaturen oder politische Systeme mit einem intransparenten Verhältnis zur Demokratie besonders zu meiden, solange das Geld nicht stinkt – so ist zumindest mein Eindruck.

Und „Datenskandale“ gab es doch schon genug!

Man könnte aus der Geschichte lernen und dies rigoros lösen durch gute Gesetze und klare Kontrollen, zumindest in den Demokratien als Bollwerke. Doch da wird schon geschwächelt. Stattdessen wird es eher wie bei der Zerstörung der Welt sein. Wir können sie dokumentieren während andere davon profitieren, so paradox dies alles ist.

Hat das was mit Fotografie zu tun?

Wenn sie mehr sein soll als eine Blende und ein Verschluss, dann schon – zumindest hier, wo es um Dokumentarfotografie und Menschenrechte geht. Denn wer ernsthaft Dokumentarfotografie betreibt, für den sind die Themen und Probleme hier nicht überraschend.

Dokumentarfotografie zeigt ja gerade die Schattenseiten der Macht und des Menschen auch auf, wenn sie sie auch mit Licht malt….

Aber manchmal muss man sie auch in einen Zusammenhang bringen. Und die Frage nach den sozialen Gebrauchsweisen der Online-Fotografie führt automatisch zu der Antwort, dass man quasi zeigt, was man wann und wo fotografiert hat und mit wem man was, wann und wo was zu tun hatte.

Und sobald man dann Kerneuropa verläßt und in Länder kommt, in denen andere Regeln gelten, könnte das Handy oder Smartphone im Zweifel dort schon in den falschen Händen mächtig Ärger bedeuten. Und das kann spätestens Otto Normalverbraucher schon im „Urlaub“ passieren und Geschäftsleuten noch viel früher am Rande der EU oder darüber hinaus.

Daher lohnt es sich für Handyfotografen besonders, sich zu engagieren und sich für Demokratie, Datenschutz und Transparenz einzusetzen.

Und damit schliesst sich dann der Kreis. Denn wer für Grundrechte, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit ist, der müsste logischerweise auch für das Recht am eigenen Bild sein.