Schlagwort: Henri Cartier-Bresson

Mit dem Blick von Henri Cartier-Bresson heute fotografieren

Er gilt immer noch als ein Meister der Komposition von Fotos nach den Gesetzen der visuellen Grammatik. Aber er fotografierte am Liebsten und meistens in Schwarzweiss. Tavis Leaf Glover hat versucht seine Fotos in die Welt von heute als satirische Zeichnungen zu übersetzen. Ich finde dies hervorragend gelungen, weil es zugleich der Transfer seiner Art…

Was ist Dokumentarfotografie – Streetfotografie, Fotografie der Zeit und der Gegenwart?

In ihrem Buch „Wie Bilder Dokumente wurden. Zur Genealogie dokumentarischer Darstellungspraktiken“ weist die Herausgeberin Renate Wöhrer darauf hin, daß rückblickend bis in die 20er Jahre des 20. Jhrdts. eigentlich alle Fotografien als Dokumente galten. Im englischen Sprachraum gab es record photography, im deutschen Sprachraum die Aufnahme. Das drückte eine Nähe zum Dokumentcharakter aus.

Nach Henri Cartier-Bresson aber mit ihm

1999 fing ich mit dem Fotografieren und Dokumentieren von sozialen Situationen an. Weil ich es nicht richtig konnte, fand ich in Henri Cartier-Bresson meinen Lehrmeister. Fotopraxis und Fototheorie wurden für mich wie Licht und Schatten.

The End of Document

„When you try to document that´s when you are at worst, and falling into that trap has also happened to me… I do not try to accumulate evidence either.