Tag Archive for Fotografie

Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz

„Mit der Fertigstellung des Krematoriums III in Auschwitz Birkenau Ende Juni 1943 waren dort sämtliche Mord- und Verbrennungsanlagen funktionsfähig, die zusammen mit dem alten Krematorium in Auschwitz I 4756 Menschen am Tag einäschern konnten. Stolz benachrichtigte Karl Bischoff, Leiter der Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz, Hans Kammler über die „Leistung“ und Daten der Anlagen: 1440 Leichen pro Krematorium II und III sowie 768 Leichen pro Krematorium IV und V.“

Danach

So wie 1989 die DDR zu Ende ging und die BRD ein neues Land wurde – das neue Deutschland – so geht für mich 2019 das neue Deutschland zu Ende und es ist eine neue Zeit entstanden, in einem aktuell entgrenzten Land mitten in Europa.

Dokumentarfotografie in der Wikipedia – was ist Dokumentarfotografie?

Dokumentarfotografie Fotograf M. Mahlke

In der Wikipedia steht zum Begriff Dokumentarfotografie: „Die Dokumentarfotografie ist eine Art des Fotografierens, deren Motivation es ist, ein fotografisches Dokument herzustellen, das für das Festhalten der Realität, als Zeit-Dokument, als Appell oder auch Warnung genutzt werden soll. Diese fotografischen Dokumente stellen dabei jedoch keine objektive, sondern eine subjektive oder ideologische Betrachtung zumeist mit sozialkritischem Hintergrund dar.“

Ich finde diesen Satz gut aber er wirft dann Fragen auf, die in der wikipedia nur unzureichend beantwortet werden.

Lieber den erotischen Akt als die nackte Armut? – Dokumentarfotografie, Politische Fotografie und Ablehnung

Dokumentarfotografie ist ein weites Feld.

Für mich geht es im Kern darum sozial reale und oft regional oder überregional relevante Ereignisse und Situationen  festzuhalten, die später in der Summe  Entwicklungen zeigen. Was relevant war, kann man nur aus dem beurteilen, was man weiß und sieht. Deshalb ist das Dokumentieren so wichtig – Belegbarkeit setzt Dokumentierbarkeit voraus. Und soziale Ereignisse und Abläufe sind mit Fotos z.T. gut dokumentierbar.

Orte der Verheissung von Jakob Schnetz

Jakob Schnetz, Ort der Verheissung

Jakob Schnetz studierte Fotografie in Hannover und hatte das größte Messegelände der Welt direkt vor der Tür. Daraus entstand sozusagen Fotografie vor Ort, in dem Fall waren es die Orte der Verheissung auf der Hannovermesse.

Hier ist die Neuheit als Thema zu sehen – eben Orte der Verheissung.