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Street21 – Kostenlos als Download das Buch zur Strassenfotografie – Streetphotography

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Ich hatte es versprochen und nun halte ich es auch.

Falls jemals das Buch von Henri Cartier-Bresson The Decisive Moment neu erscheint, werde ich aus Freude meine Anleitung zur Fineart-Streetphotography als kostenlosen Download anbieten.

Das hatte ich versprochen.

Nun ist das Buch wirklich bei Steidl erschienen und so halte ich nun ebenfalls mein Versprechen.

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Hier können Sie das Buch direkt online anschauen

und/oder das komplette Buch zur Fineart Straßenfotografie/Streetfotografie

ohne Einschränkung als Ebook hier (pdf) runterladen.
For English speaking people:

Here is an English version The best instruction manual about street photography.

 

 

Colours of Cologne – Streetfotografie als visuelle Poesie

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Heute ist Strassenfotografie wieder ein großes Thema. Da kann man was draus machen.

Kann man denn den Moment eines Ortes oder einer Strasse noch visuell festhalten?

Kann man ein Thema so in Fotos packen, daß es sichtbar wird?

Gute Fotos entstehen spontan im Kopf. Die Situation inspiriert und das Foto entsteht innerhalb der Ränder, die den Rahmen ergeben.

Damit das Ganze konkreter wird, möchte ich auf eine Serie hinweisen, in der die fotografische Muse die Stadt Köln geküßt hat.

Großstadtleben bedeutet die ununterbrochene Begegnung mit anderen Menschen ohne sich Kennenzulernen.

Diese Anonymität ist überall anders und zugleich eine Grunderfahrung im urbanen Raum.

Wie sehen diese Begegnungen in Köln aus?

Welche Farben und Strukuren bietet Köln, wenn man dies dort erlebt?

„Colours of Cologne – Passing Strangers“ ist eine Serie mit 11 Fotografien, die genau dies zeigt.

Die Atmosphäre des Ortes wird mit dem Thema konfrontiert.

In diesem Fall ergab es visuelle Poesie als Streetphotography.

Fotografisch handelt es sich um

  • schnelle Fotos, die sichtbar einen Moment einfangen und nicht geplant werden konnten,
  • farbige Fotos, die bewußt die Farben der Umgebung eingefangen haben
  • Fotos ohne Nachbearbeitung, um die reale Atmosphäre festzuhalten

Es handelt sich um echte Streetfotografie und nicht um inszenierte Fotos.

Das Ebook ist kostenlos (pdf).

Text 1.1

Das neue Image der Streetphotography

Subjektive Beobachtungen objektiv vorhandener Kommunikation

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Imagebildung bedeutet Bilder bzw. Eindrücke von einer Sache zu vermitteln, um gefühlsmäßig Meinungen anderer zu beeinflußen.

Und so ist die Streetphotography oder Strassenfotografie gerade dabei, ein neues Bild zu erhalten, das  der neuen Zeit angepaßt wird. Da lohnt sich schon das Hinschauen.

Das Ebook in der Fotografie – Chancen und Grenzen

Der digitale Siegeszug

Seitdem die digitale Technologie immer mehr Bereiche der Welt erfasst hat, spricht man von einem Siegeszug. Dazu gehört der Glaube, dass bald auch gedruckte Bücher von elektronischen Büchern ersetzt werden.

Geht man in einen Buchladen, dann merkt man schnell, dass sich was verändert hat. Ja, es liegen viele Bücher herum, die gekauft werden wollen. Aber zunehmend gibt es sogenannte Reader. Man soll einen kleinen Monitor kaufen, der es ermöglicht, Bücher elektronisch zu lesen.

Nun haben wir digitale Buchangebote ja schon im Projekt Gutenberg, sogar mehrmals und vor allem kostenlos. Aber da reicht ein einfacher Computer und ein Zusatzgerät ist nicht erforderlich.

Natürlich ist eine Welt vorstellbar, in der Inhalte nur noch auf Bildschirmen oder Projektionsflächen angeschaut werden. Vielleicht ist deshalb im Moment der Kampf um das Urheberrecht auch so groß. Die großen Firmen nutzen Technologien, die die Einzellizenz abrechenbar machen.

Das gedruckte Buch

Aber da geht es eben um das Lesen mit einem elektronischen Gerät. Ich persönlich lese sehr viele Bücher elektronisch. Aber es sind Bücher, bei denen es nur auf den Informationsinhalt ankommt wie Fachbücher zu wissenschaftlichen Fragen, Dissertationen und Aufsätze. Und ich lese sie am 20 Zoll Monitor in der FullScreen Ansicht, weil mir das sonst zu klein wäre.

Völlig anders ist es mit Büchern, die ein gestaltetes Werk darstellen. Wenn ein Buch schon vom Einband her – was leider immer seltener wird – ein gelungenes Erscheinungsbild abgibt und man dann in dem Buch grafisch und textlich auf Entdeckungsreise geht, dann ist dies etwas völlig anderes als das Lesen eines elektronischen Buches.

Wenn der Tastsinn das Papier erfasst und der Geruchssinn die Druckerschwärze und die Papierart, dann wird das Lesen eine sinnliche Erfahrung und kein rein kognitives Ding.

Genau so ist es mit Fotobüchern. Es ist ein Unterschied, ob ich ein gedrucktes Foto in einem Buch anschaue (und das Papier anfassen kann und das Buch vor mir liegt) oder ob ich mir ein Foto elektronisch anschaue. Das Foto im Buch ist anders und irgendwie fotografisch umfassender (im wahren Wortsinn!).

Dabei meine ich mit dem Begriff Fotobuch keine online bestellten persönlichen Fotoalben sondern in erster Linie von Verlagen produzierte Bücher zu fotografischen Themen.

Aber der Erfolg der persönlich gestalteten und gedruckten Fotoalben, die man nun auch als Fotobuch bezeichnet, zeigt ja, dass man schon hier der digitalen Flüchtigkeit etwas entgegensetzen will.

Elektronische Chancen und Grenzen

Denn durch Handys, Smartphones, Tablets, PCs und anderes wird unser Verhalten zunehmend von Flüchtigkeit und Abrufbarkeit geprägt. Das ist aber eindimensional. Es gab früher schon das Telefonbuch und das Kursbuch.

Da ist es gut, dass es dies heute in elektronischer Form gibt. Und auch die schnelle Information ist heute besser digital verfügbar. Aber wer mehr will als Telefonbücher und Kursbücher und aktuelle Infos, der findet in gedruckten Büchern die Chance, gestaltete Werke zu erhalten, die Inhalt und Form in Übereinstimmung bringen.

Aktualität und/oder Verbreitung sind die Vorteile digitaler Technologien. Und digitale Inhalte zu gestalten und zu publizieren sind ebenso dafür geeignet. Und dies sogar international im Internet verfügbar zu machen ist auch ein Vorteil. So sind Ebooks für die schnelle Verbreitung gut geeignet.

Ein Beispiel: Mein kleines Ebook zum Thema Streetphotography/Strassenfotografie in Farbe mit kleinen Kompaktkameras wurde in den letzten zehn Wochen gut 10.000 mal runtergeladen.

Man kann so Wissen zu kleinen und speziellen Sachfragen schnell weitergeben.

Etwas Ähnliches gilt für  elektronische Bücher zum Blättern. Man kann damit Dinge machen, die sich elektronisch gut darstellen lassen.

Da sind sie zum Teil heute sogar sinnvoll und besser als gedruckte Bücher, weil es sonst gar keinen Markt dafür geben würde und sie nie entstehen würden. Dort passen sie sogar hin und es macht Sinn.

So hat das Ebook auch eine kreative Funktion und ist ein erstklassiges Instrument und Medium.

Und damit ist in meinen Augen auch die Chance und die Grenze für Ebooks beschrieben.

Sie bieten Möglichkeiten, die normale Bücher nicht haben durch die Chance, aktuell und schnell Infos anzubieten und sie können gute Bücher im Sinne von gestalteten Werken nicht ersetzen.

Es kommt eben drauf an.

Aber dann ist auch Schluß, denn gedruckte Bücher können etwas haben, was man digital nicht kriegen kann. Das fängt banal digital an.

Wir wissen ja, dass eine Grafik (und damit auch ein Foto) auf jedem Monitor mit jeder Grafikkarte anders aussieht.

Das ist bei einem gedruckten Foto anders.

Leider gibt es mittlerweile viele Bücher, die aus einem Einband bestehen und dann nur noch gedruckte Buchstaben haben ohne gestaltete Elemente. Da ist es klar, dass dort der Versuch gestartet wird, dies über elektronische Reader anzubieten, weil die Kosten letztlich viel geringer sind und die Chance, Mehrwert zu kreieren, viel höher.

Letztlich kommt es darauf an. Manche Menschen haben nur ein Buch. Manche Menschen haben nur ein Handy. Manche Menschen haben kein Buch und kein Handy.

Und so sind Fotobücher aus Verlagen – wie zum Beispiel einige der hier vorgestellten Bücher zeigen – eine echte Bereicherung von privaten und öffentlichen Bibliotheken.

Sie nehmen dem einzelnen Foto etwas von seiner Flüchtigkeit in der digitalen Welt, sie sichern in der wirklichen Welt digitale Inhalte und sind damit ein Teil des echten Gedächtnisses, weil sie fälschungssicher sind, und sie bereichern ungemein eine Welt, die sich zunehmend durch digitale Normierbarkeit auszeichnet.

 

 

Free Ebook Streetphotography – 10 Examples for the 21th century

Foto: michael Mahlke

You want to know how to make good street photography with colour and small (compact) digital cameras?

  • What is the difference between black and white (monochrome) streetphotography and coloured streetphotos?
  • How can you use small cameras for streetphotography?
  • How must you shot if you want to accept the personal rights of a person?

In this Ebook you find answers to these questions with 10 examples from real life.

Here you get a free ebook with 10 masterpieces of street photography for the 21th century.

It is a PDF-Ebook and you get it here for the Adobe Reader.

 

Kostenloses Ebook zur Streetphotography mit Kompaktkameras

Foto: Michael Mahlke

Gute Fotos

Strassenfotografie verbreitet sich immer mehr, je mehr Kameras es gibt. Und die meisten fotografieren mit Kompaktkameras oder Handys. Diese sind technisch begrenzt aber fast überall dabei. Daher sind folgende Fragen wichtig:

  • Wie kann ich mit einer kleinen Kompaktkamera gute Strassenfotos machen?
  • Wie fotografiere ich, um die Situation treffend einzufangen und trotzdem die Persönlichkeitsrechte zu achten?
  • Wie gestalte ich die vorhandenen Farben, d.h. welchen Bildausschnitt mit welchen vorhandenen Farben wähle ich?

Streetphotography findet im 21. Jhrdt. meistens mit Farbfotos statt. Bei Farbfotos muß man aber die Farbe auch einsetzen als Mittel zur Gestaltung.

Und deshalb finden Sie in dem kostenlosen Ebook-PDF  Beispiele für gute Strassenfotografie mit Kompaktkameras im 21. Jahrhundert.

Und Sie finden in dem Ebook zugleich diese Fotos als Beispiele, die zeigen, wie man Farbe „gezielt“ einsetzt, um die Bildaussage herbeizuführen oder zu unterstreichen.

Bitte denken Sie daran, dass es sich in allen Fällen um ungestellte und nicht geplante Beispiele aus dem echten Leben handelt.

Qualität ist teilweise messbar

„Gute“ Streetphotography mit Kompaktkameras entspricht nicht komplett den 5 Sterne-Qualitätskriterien, die ich für klassische Strassenfotografie entwickelt habe. Dort ging ich von größeren Sensoren und Schwarzweißfotografie aus.

Man kann bei Kompaktkameras und Minisensoren nicht richtig mit Bokeh arbeiten und man muss die Farbe als eigenes Gestaltungsmittel sehen. Insofern ist hier noch Raum für Entwicklung.

Das Kriterium farbige Gestaltung hängt u.a. davon ab, ob ich die Situation in ihrer Zufälligkeit mit den vorhandenen Farben entsprechend aufgenommen habe, wenn sie sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen, wie das Foto „Partnerlook“ mit dem Mann und dem Hund zeigt. Das ist die „Gestaltung“, die in diesem Fall möglich ist.

Es kommt darauf an, ob der Schwerpunkt der Aussage bei einem Foto auf den Farben liegt oder ob der Schwerpunkt z.B. auf dem Blick liegt, wie ich dies bei dem Foto „Blick – view“ mit den unterschiedlich angezogenen Menschen gezeigt habe. Das Foto wäre in Schwarzweiss noch besser, weil der Blick noch mehr betont würde. Aber es zeigt sehr gut die Grenze auf zwischen Farbe und Struktur und dient daher als Beispiel.

Das Ebook können Sie kostenlos hier runterladen.

Noch ein persönlicher Hinweis zum Adjektiv „gut“. Ich halte mich mit Wertungen eigentlich zurück. Und gerade bei der Fotografie ist es ja schwierig. Für mich gibt es Kriterien, die man festlegen kann und dann kann man sich daran messen. Sind sie erfüllt, dann ist es „gut“. Aber heute gibt es ja ununterbrochen fast nur noch die „Besten“, die „Größten“, die „Aktuellsten“ ichweissnichtwas und wenn man sich das anschaut, dann denke ich mir oft, na ja. Ich halte es da mit Diogenes, der immer zu fragen pflegte „im Vergleich wozu?“. Also nehmen sie die Wertung nicht so ernst, sondern blicken sie darauf und nutzen sie dies alles zur Bildung einer eigenen Meinung. Dann wäre es „gut“.

Neues Ebook mit vielen praktischen Beispielen

Man kann Streetphotography auch künstlerischer gestalten.

Wie das geht zeige ich in einem anderen kostenlosen Ebook (pdf) mit dem Titel Colours of Cologne – Streetfotografie als visuelle Poesie.