Schlagwort: arbeiterfotografie

Arbeiterfotografie gestern und heute

„Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht.“ Johann Wolfgang von Goethe Arbeiter und Arbeitnehmer Heute ist das Wort Arbeiter faktisch in der öffentlichen Debatte verschwunden. Wir sprechen von Arbeitnehmern. Wo ist da der Unterschied?

Der gesichtslose Arbeitnehmer als Merkmal des Zeitgeistes

Früher waren Arbeiter stolz darauf fotografiert zu werden. Es gab sogar die Arbeiterfotografie. Menschen und ihre Gesichter erzählten und erzählen viel über sich selbst und die Welt, in der sie leben. Und heute? „Was machen Sie denn da? Sie wollen mich doch nicht etwa fotografieren?“ brüllt mir aus 50 Meter Entfernung ein Mann zu, der…

Das Auge des Arbeiters von Wolfgang Hesse (Hg.)

Diese Buchvorstellung dient dazu, auf ein einzigartiges Buch aufmerksam zu machen. Es ist selten genug, wenn Forschung Wirklichkeit erfasst. Hier ist ein Kompendium erstellt worden, das als Fotobuch Forschungsergebnisse und historisches Geschehen in umfassender Weise zusammenfaßt. Das Buch lebt. Das Layout ist von Beginn an so gemacht wie Fotos es brauchen: groß, übersichtlich und mit…

Albert Hennig und das Auge des Arbeiters

Albert Hennig hatte mehr Fotos als er zugab. Erst 2008 nach dem Tod seiner Witwe wurden sie gefunden. Nun gibt es eine Ausstellung „Das Auge des Arbeiters“. Aber er ist nicht der einzige Fotograf, dessen Fotos hier zu sehen sind. Zudem trifft hier die Fotografie auf die „Jungen Wilden“. Das sind Maler wie Otto Dix,…

Arbeit als Thema der Fotografie – zwischen Arbeiterfotografie und Berufe fotografieren

Das Thema Arbeit ist immer ein Thema in einer Arbeitsgesellschaft. Es ist auch ein politischer Begriff und es ist ein interessengeleiteter Kampfbegriff. In der Fotografie war das Dokumentieren von Arbeitsbedingungen zur Bestandaufnahme und als Grund für die Forderung nach Verbesserungen wichtig. Das Dokumentieren der Arbeitsbedingungen war wesentlich für die Arbeiterbewegung und für die Fotografie, die…