Praxis

Triptychon 3 – sozialer Wandel im Bild

Wie kann man sozialen Wandel darstellen und zusammenfassen? Wie läßt sich Dynamik – Flow – visuell darstellen im Foto?

Die Veränderungen in der Industrieregion Bergisches Land bis 2010 habe ich mit 15 Fotos dargestellt. Diese bezogen sich aber auf Remscheid, Solingen und Wuppertal.

Nun kommt ein neuer Versuch begrenzt auf Remscheid, und für die Jahre 2014, 2015 und 2016:

Sozialer Wandel anhand von baulichen Veränderungen im öffentlichen Raum von Remscheid.

Ich habe dazu drei Motive gewählt, die mir sinnbildlich sinnvoll erscheinen.

Es ist ein Triptychon (lt. duden griechisch tríptychos = dreifach, aus drei Schichten, Lagen übereinander bestehend), weil es mit drei Bildern – drei szenischen Geschichten – ganz viel erzählt über die einzelnen Geschichten hinaus.

Beim Triptychon entsteht im Ganzen mehr als die drei Teile einzeln erzählen.

Es ist ein Beispiel für radical art. Das bedeutet auf Englisch etwas anderes als die Übersetzung radikale Kunst zunächst vermuten läßt. Diese Art von Kunst lebt, weil sie Bezüge zum eigenen Leben in der Gegenwart herstellt jenseits des reinen Selfie. Es ist das Tor zum Sozialen. Radical art verbindet mich mit der Gesellschaft und den Normen und nimmt mich auf, um mitzumischen, dabei zu sein und mir eine Meinung zu bilden.

Schauen Sie einfach mal hin und drauf, es ist nur einen Mausklick entfernt!

 

 

Ein Besuch im Zoo – Beispiele für Fineart-Streetphotography

Auch heute finden sich die Situationen, wenn man den entscheidenden Moment sieht. So kann man ganz entspannt Straßenfotografie praktizieren und dabei werden keine Persönlichkeitsrechte verletzt.

Ich war im Zoo.

Die Regeln der Fineart-Streetphotography helfen dabei und geben klare Orientierung.

1. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Sie sehen drei Personen. Sie schauen den Eisbären an und der Eisbär blickt zu ihnen. Die Personen sind aber nicht erkennbar. Das ist pure Lichtmalerei, weil zu diesem Zeitpunkt die Sonne auf das Glas schien. So war es möglich eine wunderbare Szene festzuhalten.

2. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Hier blickt ein Mann zu dem tauchenden und gerade auftauchenden Eisbären. Eine schöne Geschichte. Bitte achten Sie auf die Verlaufslinie des Wassers. Sie beginnt am Kopf des Mannes und und bildet noch mal ein Dreieck. Das Foto ist geometrisch ein schönes Spiel mit mehreren Varianten. Ich habe hier einfach gewartet. Ich wußte nicht ob er sich nach vorne beugt. Für ein paar Sekunden tat er es.

3. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Hier sieht man die Fotografinnen und Fotografen ihre Kameras hochreißen als der Löwe kurz vorbeikommt. Dabei schien uns allen die Sonne voll ins Gesicht – wie man auf dem Foto ja auch sehen kann. Bei diesem Foto ist es so, daß ich kein anderes machen konnte. Hochreißen und abdrücken. Entweder ich zeige dieses Foto oder es gibt nichts zu sehen.

Drei sehr schöne Fotos, die sich ungestellt so ergeben haben.

Was will man fotografisch mehr.

Um zu zeigen, daß es nicht auf Farbe ankommt, habe ich bei allen Fotos einen schwarzweissen Filter gewählt.

Entscheidend für mich ist die Geometrie.

Sie stimmt auf allen Fotos.

Wie real und wie symbolisch ist Dokumentarfotografie?

Einige persönliche Gedanken

Wenn man sich mehr als zehn Jahre theoretisch und praktisch mit Dokumentarfotografie beschäftigt, dann tauchen neue Fragen auf.

Neben technischen Fragen

  • wie man fotografiert

gesellen sich soziale Fragen

  • wie man die Fotos gebraucht.

Und dann kommen plötzlich Fragen nach der Symbolik der Fotos – zumindest bei mir.

Da in der letzten Zeit viele meiner dokumentarischen Fotos in Remscheid entstehen, sind die dortigen lokalen Themen automatisch auf den Fotos.

Remscheid liegt in Amerika, auch wenn es in Deutschland liegt.

So weit bin ich schon.

Aber es geht noch weiter.

In Remscheid wurden in letzter Zeit im Rahmen einer Marketingaktion an zentralen Stellen Werbebotschaften aufgestellt.

Diese sollen offenkundig als Überbleibsel einer „Löwenparade“ mit Beigeschmack noch an vielen anderen Stellen stehen.

Diese Art der symbolischen Stadtentwicklung auf der Grundlage eines Nazidenkmals wäre schon Grund genug, um über den symbolischen Wert von dokumentarischen Fotos nachzudenken.

Aber ich möchte dies alles noch etwas erweitern.

Betrachten wir das folgende Foto:

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Es handelt sich hier um die Kreuzung am „Zentralpunkt“, die zugleich der Verkehrsknotenpunkt in Richtung Südbezirk mit den größten Arbeitgebern von Remscheid ist.

Dabei handelt es sich u.a. um das Sana-Krankenhaus und die Firmen Vaillant, Mannesmann sowie andere Firmen drumherum. Es sind alles private Gesellschaften.

Und hier auf dem Berg thront nun eine Kopie des Nazidenkmals mit dem Symbol einer Zeitarbeitsfirma.

Das ist in sich schon symbolisch.

Das Jobcenter in Remscheid stellte in diesem Jahr fest: “Der Remscheider Arbeitsmarkt ist geprägt durch die Zeitarbeit.”

Insofern symbolisiert diese Figur als ein Denkmal etwas zum „Denk mal!“.

Damit aber nicht genug.

Welches der Unternehmen in diesem Stadtteil greift eigentlich nicht auf Zeitarbeitsfirmen zurück?

So ist für mich die Symbolik viel tiefer.

Hier wird der Triumph einer Gesellschaft symbolisiert, die immer mehr Arme in Arbeit und ohne Arbeit hervorbringt und soziale Verunsicherung in jeder Form.

Daß in diesem Stadtteil auch ein Teil der ganz Reichen wohnt, ist vielleicht die andere Seite und ein Grund mehr, warum es gerade hier steht.

Aber damit ist der Symbolgehalt immer noch nicht hinreichend beschrieben.

Denn hier steht nicht nur etwas, es steht auch auf etwas.

Genau, es ist eine rechteckige Box.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Auch dies ist ein Symbol.

Remscheid wird rechteckig.

Die Industriehallen-„Architektur“ des total häßlichen Funktionalismus greift an jeder Ecke um sich.

Eigentlich ist es schon schlimm genug, wenn in einem Industriegebiet solche hässlichen Hallen als Arbeitsboxen stehen. Sie sprechen eine andere Sprache wie die früheren Fabrikgebäude.

Aber nun kommt dies massiv an jeder Ecke.

Private Neubauten, Einkaufszentren und nun auch noch als „krönender“ Abschluß der Fuß eines denkwürdigen symbolischen Aktes des Stadtmarketings.

So ist auch hier eine Symbolik zu finden, die das Ergebnis der Tatsache ist, daß das Sein das Bewußtsein bestimmt.

Dies alles zeigen die Fotos.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Aber das meiste davon sieht man nicht direkt.

Es ist in der Symbolik solcher Fotos angelegt, besser: in der Situation, die hier fotografiert wurde.

So kann ein Foto symbolisch etwas zeigen, was sich dem erschließt, der um die Zusammenhänge weiß.

Genau deshalb ist die Aussagekraft eines Fotos, selbst wenn es nur eine „oberflächliche“ Aufnahme ist, je nach Wissen und Zeitpunkt enorm groß.

Und es bedeutet, daß man den öffentlichen Raum nicht genug aufnehmen kann, weil Fotos gute Quellen für die Betrachtung der Realität in Geschichte und Gegenwart sind.

Denn was für Fotos aus Remscheid gilt, gilt eigentlich überall.

Insofern ist Remscheid fotografisch der Nabel der Welt – aber nur insofern.

Arbeiterfotografie gestern und heute

„Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht.“

Johann Wolfgang von Goethe

Arbeiter und Arbeitnehmer

Heute ist das Wort Arbeiter faktisch in der öffentlichen Debatte verschwunden.

Wir sprechen von Arbeitnehmern.

Wo ist da der Unterschied?

Alles Street? – Streetfotografie heute und Straßenfotografie damals

Die Überschrift in diesem Artikel zeigt schon die Mischung, die hier zu finden ist.

Es gibt kaum noch ein ß, stattdessen nur noch Doppel-S. Es gibt immer weniger deutsche Wörter und stattdessen immer mehr englische Begriffe.

So wurde aus der Straße die Street. Nur die Photography ist nicht zur Photographie geworden sondern zur Fotografie.

Es wäre der englischen Sprache zu wünschen, wenn Sie ihr PH gegen das F eintauschen würde. Das würde vieles einfacher machen.

Nun gut!

PR-Agenturen und ihr Umgang mit Publizistik und Fotografie

„Die Verwendung der übersandten Texte und Bilder (oder der unter dem angegebenen Link auffindbaren Materialien) ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.“

Dies ist der Satz, den ich verlange, wenn mir Texte und Fotos zugeschickt werden mit der Bitte um Veröffentlichung. Interessanterweise halten sich nur sehr wenige PR-Agenturen daran. Das sind die Perlen unter den PR-Agenturen mit denen man gerne zusammenarbeitet.

Alle anderen?

Selbst auf Nachfrage kommen dann nicht diese Worte sondern nichtssagende Rückmeldungen.

Nun hatte ich mal wieder einen besonders schönen Fall. Ich sollte zu einer Vernissage und Fotoausstellung einladen mit einem Foto aus einer Kollektion von August Sander.

Meine Nachfrage lautete:

Das Scharnier zwischen Dokumentarfotografie und Geschichte

Am Ueling, Remscheid, Festumzug mit Hahneköppen - Foto: Horst Mahlke

Am Ueling, Remscheid, Festumzug mit Hahneköppen – Foto: Horst Mahlke

Beim Studium von Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik hatte ich viel mit ihm zu tun: Joachim Rohlfes. Rohlfes war ein Praktiker, ebenso wie mein Ausbilder Professor de Buhr. Eigentlich bildeten beide für die Schule aus, aber damals wurden Geschichtslehrer und Sozialwissenschaftler nicht eingestellt.

Weil ich danach immer nur Erwachsene qualifizierte und es nie um das Thema Geschichte ging, verblaßte die Erinnerung. Der Weg durch die Berufswelt formte dann mein Verständnis von Schulung. Doch Rohlfes didaktisches Verständnis saß offenbar gut versteckt in meinem Unterbewußtsein.

Als ich merkte, daß Texte zum Dokumentieren nicht reichen, kam ich zur Fotografie, genauer zur sozialdokumentarischen Fotografie.

Und Jahre später nach vielen Erfahrungen mit dem Fotografieren stieß ich wieder auf Joachim Rohlfes, mittlerweile in einem erneuerten Buch. Dort fand ich die Formulierung, die den Rahmen und das Scharnier für die Schnittmenge von Geschichte und Dokumentarfotografie definiert.

Streetfotografie auf die feine Art – Beispiele aus der Praxis

Es lohnt sich immer wieder die 5 Kriterien für gute Streetphotography in der Praxis auszuprobieren.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Hier muß man nicht viel erzählen.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Hier geht es um die Zigarettenkippen und die Umweltverschmutzung da, wo Kinder spielen.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Hier geht es um die Kirmes und die Menschen, die ihren Spaß haben.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Hier geht es um die Besucher der Strasse.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Und hier geht es um eine Ausstellung in einem EInkaufscenter.

In allen Fällen sind die Kriterien der Fineart-Streetphotography erfüllt. Es sind Geschichten, die Persönlichkeitsrechte werden geachtet und die Fotos sind gestaltet.

Allerdings sind die bisherigen Beispiele eher langweilig. Sie konzentrieren sich auf die Form und nicht auf den Inhalt.

Bessere Beispiele gibt es hier und hier.

Hautnah Fotografieren – ein Praxiskurs zum Thema Freistellen und Tiefenschärfe als Lösung für das Recht am eigenen Bild

Wie kann man hautnah gute Fotos machen und dabei das Recht am eigenen Bild beachten?


Ich möchte an dieser Stelle zeigen, wie es geht. Dazu stellte sich freundlicherweise Herr Bernd Schiele, bekannt als Astromant, als Fotomodell zur Verfügung.

Wir gingen dorthin, wo immer etwas los ist: auf die Düsseldorfer Königsallee. Alle Fotos wurden mit einer Nikon D90 und dem Sigma 30mm/1.4 aufgenommen. Das Sigma hat umgerechnet auf Kleinbild ungefähr 50mm Brennweite und entspricht damit der normalen Wahrnehmung des menschlichen Auges. Es ist zudem im Bereich der klassischen Brennweiten für Reportage zwischen 35 und 50 mm angesiedelt.

Und schon ging es los. Wie man auf dem nachfolgenden Bild gut sehen kann, stehen wir mitten auf der Strasse an einem Hinweisschild auf das Museum Kunstpalast. An uns gehen Menschen vorbei und wie man unschwer rechts sehen kann, schaut ein Herr im dunklen Anzug mitten in die Kamera.

Er ist zwar sichtbar aber zugleich nicht erkennbar. Und dies, obwohl er nur ca. drei Meter entfernt an uns vorüber ging.

Und weiter geht es. Bei diesem Wetter sitzen natürlich sehr viele Menschen in den Strassencafes. So gingen wir ebenfalls dorthin und machten ein Foto von der Atmosphäre. Dieses Foto hat eigentlich alles, was juristisch wichtig und fotografisch wichtig ist.

Man beachte, dass wir nur gut zwei Meter von den ersten Tischen stehen und der Mann im Hintergrund, der weiß gekleidet über der Schulter sichtbar ist, voll in die Kamera schaut. Was sieht man? Man sieht die Szenen im Strassencafe mit zunehmender Unschärfe auf der linken Seite. Alle Personen sind sichtbar aber nicht erkennbar. Auf der rechten Seite sieht man den Strom von Fußgängern auf der Königsallee. Man kann die gesamte Stimmung gut einfangen und dabei zugleich durch diese Art der Freistellung und dem Spiel von Schärfentiefe und Tiefenschärfe wunderbare Fotos machen.

Nun änderten wir die Perspektive. Wir stellten uns vor ein Cafe und eine Gruppe sitzender Männer.

Auch hier sieht man, wie die gesamte Situation eingefangen werden kann und dabei dennoch die Schärfentiefe vor dem Recht am eigenen Bild schützt.

Damit komme ich abschließend zu dem wohl interessantesten Bild zu diesem Thema.

Sie sehen, dass links unten der Mann voll in die Kamera schaut. Parallel dazu schaut der Mann rechts mit dem gelben Hemd ebenfalls direkt in die Kamera. Man sieht es und dennoch sind beide nicht erkennbar. Trotzdem sieht man, dass wir zwischen Cafe und Fußweg stehen und uns mitten zwischen anderen Menschen befinden.

Es ist also jederzeit möglich, hautnah zwischen Menschen durch das Spiel mit Schärfentiefe und Freistellung gute Fotos zu machen und das Recht am eigenen Bild aller dort sich befindlichen Personen zu berücksichtigen.

Alle Fotos wurden mit Blende 1.4 aufgenommen. Um den Unterschied in der Blende noch einmal zu demonstrieren abschließend zwei Fotos, eines mit Blende 1.4 und eines mit Blende 6.3.

Hier mit Blende 1.4:

Und nun Blende 6.3:

Als letztes Fotos etwas ganz anderes. Hier ist alles andersrum. Das ist ein Spiel mit vielen optischen Pinseln.

Hier sehen Sie, dass nicht das Modell im Vordergrund scharf ist sondern seine Spiegelung im Werbefenster. Sie blicken zudem direkt auf das, was sie sonst gar nicht sehen können. Der dunkle Teil von dem Werbebild führt nämlich dazu, dass sie den Fotografen sehen (in diesem Fall mich) und mit abnehmender Schärfentiefe sich die Königsallee ebenfalls auf dem Foto wiederspiegelt. Und dabei werden wir beobachtet von all den Figuren, die auf dieser Werbung zu sehen sind. Dadurch entsteht ein Bild in dem Bild mit mehreren Ebenen und einem vollständigen Eigenleben. Wofür geworben wird, ist nicht sichtbar. Dafür der Gedanke „Be the Inspiration“ – Sei die Anregung.

In genau diesem Sinne will ich enden und hoffe, mit diesem kleinen Ausflug auf die Königsallee und dem Spiel mit der Schärfentiefe deutlich gemacht zu haben, wie man gut und sicher hautnah fotografieren kann.

Schwarzweiss in der Reportage – heute noch aktuell?

Nie war die monochrome Fotografie einfacher als heute. Fast jede Software wandelt Fotos in monochrome Fotos um. Schwarzweiß-Fotografie ist auf Knopfdruck möglich, mit Filmkorn, ohne Filmkorn, mit Textur, ohne Textur – einfach wunderbar.

Aber ist das überhaupt noch interessant für Fotos, die etwas zeigen sollen?

Ich habe dies ausprobiert und möchte die Ergebnisse hier zeigen. Es handelt sich um den Rollei Retro 100 Tonal Film, den ich digital „eingesetzt“ habe.

Am Wenzelnberg wurden 71 Menschen ermordet. Die Gedenkfeier dazu fand am 6. April 2014 statt.

1. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

2. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

3. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

4. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

5. Foto

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Wie wirken diese Fotos?

Sind sie eindrucksvoller als die farbige Berichterstattung so wie hier?

Sind monochrome Fotos für eine solche Berichterstattung besser?

Oder haben Sie keine besondere Aussagekraft?

Ich denke, es kommt darauf an, was besser gefällt.

Vielleicht sind hier bunte Fotos von Demonstrationen und solchen Kundgebungen die bessere Wahl, weil sie auch die Farben zeigen, die dort bewußt gewählt wurden, um Aussagen zu verstärken.

Aber das Foto von Sylvia Löhrmann gefällt mir schwarzweiss besser als in Farbe obwohl die rote Brille mit den roten Farben auch einen besonderen Reiz hat.

Nun könnte man ja darauf kommen, das Beste aus zwei Welten miteinander zu verbinden und ein schwarzweisses Foto mit roter Brille und roten Blumen zu kreieren.

Das habe ich abschließend auch probiert.

Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Aber ob das Beste aus zwei Welten zusammen eine noch bessere Welt ergibt möchte ich bezweifeln.

Mir gefällt das monochrome Foto oder das bunte Foto jeweils auf seine eigene Art besser als dieses kombinierte Foto.

Monochrom bleibt eben monochrom und bunt bleibt bunt.