Extra

„Scanning“ oder Quantitative Orientierung in der Fotografie?

Ordnung oder Unordnung – Foto: Michael Mahlke

Immer mehr

Wie geht man damit um, dass es immer mehr Medien an immer mehr Stellen unseres Lebens gibt und diese Medien immer mehr unserer Lebensbereiche durchdringen und (mit?)bestimmen?

Zwischen Zahl und Total

Einen interessanten Ansatz bietet die Ausstellung „24 Dokumente von heute“ im Fotomuseum Winterthur.

Dort heisst es: „Mit den 24 ausgewählten, exemplarischen «Dokumenten» dieser Ausstellung wird ein komplexes Netz aus losen und festeren Bezügen geknüpft, das den Status des dokumentarischen Bilds im Hier und Jetzt einfängt. Das dabei vorgeführte Hin- und Herspringen zwischen Themen und medialen Formen, zwischen offiziellen Pressebildern (Wladimir Putin beim Angeln) und anthropologischen Untersuchungen des Familienbildes (die Vox Populi-Arbeit von Fiona Tan) entspricht in etwa unsere heutigen Seherfahrung zwischen High und Low, zwischen Unmittelbarkeit und Tiefgang. Das Erobern fremder Orte oder die stille Annäherung an ein persönliches Thema sind andere Pole der Ausstellung.“

Um durch die Unübersichtlichkeit zu kommen wird quantitativ vorgegangen, indem eine Zahl, die 24, als Ordnungsprinzip gilt.

Sie ist quasi die einzige Verbindung. Das ist in vielfacher Hinsicht bemerkenswert, weil es zeigt, wie Zahlen unser Leben bestimmen können. Aber dies ist nur ein Aspekt.

Ganz anders ist es in der Ausstellung „Fotografie Total. Werke aus der Sammlung des MMK“.

Dort heisst es: „Über sieben Monate hinweg zeigt das Museum in wechselnden Werk- und Raumfolgen neue thematische Zusammenstellungen seiner fotografischen Werke mit einem Schwerpunkt auf den bedeutenden konzeptuellen Arbeiten. Zu sehen sind dabei Fotografien von Lothar Baumgarten, Anna und Bernhard Blume und Bernd und Hilla Becher. Ebenso im Fokus stehen Videoinstallationen von Aernout Mik, Mario Pfeifer und Bill Viola sowie die Reportage-Fotografie aus den Sammlungsbeständen des MMK. Hier sind besonders die Werke von Paul Almasy, Anja Niedringhaus und Barbara Klemm hervorzuheben, wobei das MMK von letzterer allein 250 Werke in den vergangenen Jahren erworben hat.“

Das Wort „Total“ bezieht sich dabei laut Webseite auf die ca. 2600 Fotos, die das Museum bisher gekauft hat und von denen abwechselnd nun einige ausgestellt werden. Das Ordnungsprinzip ist hier also die mengenmäßige Einschränkung des bisher Gekauften – also ebenfalls wieder eine quantitative Größe.

Quantität als Qualitätskriterien?

Nun sind quantitative Merkmale keine qualitativen Merkmale und nicht unbedingt „Qualitätsmerkmale“. Man könnte heute

  • die Aufmerksamkeit vorher benannter Medien,
  • das Vorkommen in Suchmaschinen,
  • die Anzahl der Ausstellungen etc.

messen und als Kriterien nehmen.

Was würde dies bedeuten?

Es würde bedeuten, dass vielfach die quantitativen Kriterien entscheidend sind für die Aussage, es handele sich um Qualität.

Denn der Qualitätsbegriff ist in diesem Fall nicht mehr abhängig von handwerklichen Kriterien sondern von medialen Kriterien wie Aufmerksamkeit, Präsenz und Öffentlichkeit.

Es gibt natürlich tausende von Fotoausstellungen pro Jahr. Dabei sind die im Internet nicht mitgezählt. Aber manchmal kann man mit einem Korn die Welt erklären. Daher sind für mich  die Ausstellungen, die ich hier genannt habe, ein Merkmal für den Wandel der Orientierung von Museen im Umgang mit den Veränderungen der digitalen Welt.

Und so filtert sich heraus, was wichtig wird und es muß gefragt werden, ob das Wichtige sinnvoll ist. Damit wären wir wieder bei der Qualität – einem unendlichen Thema…

Ich möchte an dieser Stelle noch einen Gedanken in die Diskussion einbringen.

Das digitale Meer (Mehr?)

„Visuelle Kultur bzw. Visual Culture Studies fragen danach, wie die Bilder entstehen, wer sie an welche Orte bringt, was sie bewirken und wohin die Bilder uns leiten. Man schreibt nicht mehr über Fotografien sondern über ihre intermedialen Vernetzungen, über Blickpraktiken, über User-Repräsentationen und Technologien des Selbst mittels Fotografien.“

Dieser Gedanke von Susanne Regener zeigt die Schnittstelle der Veränderungen. Hat dies Auswirkungen auf die traditionelle Art der Fotoausstellung? Ich denke ja und die beiden Beispiele zeigen die überlegte Reaktion von Museumsgestaltern auf die Veränderungen.

Der Stellenwert einzelner Fotos als Ikonen ist in einem Meer von digitalen Fotos zeitlich maximal minimiert. Der Bestandswert geht gegen Null und der Gebrauchswert wird im Rahmen eines ununterbrochenen Medienflusses auf die themenorientierte Leitplankenfunktion  des „Scanning“ funktionell reduziert.

So wie man sich dem Anblick des Meeres hingibt, wird man sich zukünftig dem Meer der digitalen Fotos hingeben und festgehaltene Momente als Teil des Wahrnehmungsstromes (Scanning) sehen, in dem ein Foto schon einen Moment später vom nächsten Foto abgelöst wird.

Es sind die kräuselnden Wellen des Meeres, die den Ikonen der Fotografie im digitalen Meer entsprechen und denen wir ein längeres Scannen, ein längeres Verweilen als einziges Merkmal der Abgrenzung zubilligen, bevor es wieder abgelöst wird durch neue Momente.

Und so wird die Sehnsucht nach dem Tropfen die Sehnsucht nach dem einen Foto wiederspiegeln, welches ebensogut wie ein ganzer Fotostrom sein kann. Und dies wird die Stelle sein, an der neue Chancen entstehen, irgendwie und irgendwann – vielleicht.

Der Hype garantiert Geld

Bis dahin ist es ein guter Trost, dass der Hype in der Kunst immer wieder dazu führen wird, als soziale Gebrauchsweise viel Geld  in von einschlägigen Kreisen definierten „Kunstwerken“ als Fotokunst anzulegen, so dass Fotos vielleicht ihren Wert verlieren aber einen hohen Preis erzielen und dadurch wieder „wertvoll“ werden, preislich geprochen.

Bis dahin tschüss!

Die im Dunkeln sieht man nicht – ist Dokumentarfotografie ein Geschäftsmodell?

Das Ende der Dokumentarfotografie – Foto: Michael Mahlke

Eine gedankliche Reise

Verlierer

Soziale Dokumentarfotografie ist eigentlich Verliererfotografie, denn es sind nicht die Schönen und Reichen, die als Thema dienen, sondern die Namenlosen und sonst Unsichtbaren, also wir, die wir nicht im Rampenlicht stehen oder wirtschaftliche/politische Macht haben.

Und wollen wir unsere Verhältnisse sehen oder lieber die Schönen und die Reichen?

Aus der Antwort auf die Frage ergeben sich die fotografischen Folgen. Kritisches Medienbewusstsein, demokratisches Denken, politisches Engagement und vieles mehr werden ja zunehmend weniger.

Vom virtuosen Photographen zur virtuellen Fotografie

Foto: Michael Mahlke

Seitdem Bourdieus „Eine illegitime Kunst“ 1965 erschienen ist, ist die Diskussion darüber nicht abgerissen, aber immer nur in kleinen Kreisen.

Deshalb möchte ich meine Beschäftigung mit diesem Thema und den sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie mit diesem Artikel dem aktuellen fotografischen Zeitgeist zuführen und damit auch diesen Zyklus beenden und mich vom Schreiben mehr abwenden und dem Fotografieren mehr zuwenden.

In Bourdieus Buch schreibt Jean-Claude Chamboredon über „Mechanische, unkultivierte Kunst“. Dort benutzt er den Begriff des „virtuosen Photographen“ und läßt unter anderem Brassai, Man Ray und Henri Cartier-Bresson zu Wort kommen.

Damit ist klar, was mit diesem Begriff zu Beginn der 60er Jahre gemeint war: gelungene Fotos.

Damals war das Thema Fotokunst noch nicht so stark abgegrenzt vom Thema Dokumentarfotografie und teilweise deckungsgleich.

Wodurch ist ein Foto gut?

Ein paar Jahre danach schrieb 1969  Andreas Feininger zur Frage “Wodurch wird eine Fotografie gut?”

folgendes: “Beim Analysieren von Fotos, die ich instinktmäßig als »gut« empfand, fand ich, daß diese Bilder ausnahmslos, obwohl in verschiedenem Maße, vier besondere Eigenschaften hatten:

  1. Aufmerksamkeit zu erregen
  2. Absicht und Sinn zu offenbaren
  3. gefühlsmäßig zu wirken
  4. grafische Gestaltung zu besitzen.”

Diese Attribute beziehen sich offenkundig auf Fotos und nicht auf Fotokunst. Doch die Schnittmenge bleibt wie noch zu sehen sein wird.

Was ist virtuos?

Damit kommen wir der Frage, was man unter einem virtuosen Photographen verstehen kann, ein Stück näher.

Virtuos ist eine Fähigkeit, die über das Erlernte hinausgeht. Virtuos ist damit individuell und somit personengebunden.

Und virtuos ist an eine spezielle Fähigkeit gekoppelt. Hier ist es die Fähigkeit, aus einem Fotoapparat mehr herauszuholen als andere auf bestimmte Weise.

Dies ist also weniger die Fähigkeit, einen Fotoapparat bedienen zu können als z.B. die Fähigkeit, den richtigen Zeitpunkt in einer Situation einzufangen oder das Foto geometrisch zu gestalten oder das Wichtige vom weniger Wichtigen durch Schärfe bzw. Unschärfe zu trennen etc.

Das hat auch etwas mit Visionen zu tun, die das eigene fotografische Tun leiten und es hat mit dem Zeitgeist zu tun, der sich aus den dominierenden Sichtweisen zusammensetzt, die wiederum mit den technischen Möglichkeiten zusammenhängen.

Zwischen virtuos und virtuell

Um das Thema konkret anzupacken, möchte ich die hier mehrfach fotografisch dargestellten, bearbeiteten bzw. als Fotokunst kreierten Bücher nehmen, die zusammen fast einen Zeitraum von 50 Jahren Beschäftigung mit dem Thema Fotografie und Fotokunst abdecken und den sozialen Umgang mit Fotografie durch sich selbst und durch die Inhalte dokumentieren.

Bourdieu untersuchte Fotografie und ihre Anwendung im Rahmen der sozialen Verhaltensweisen. Seine Beispiele zeigen, dass die Gestaltung von Fotos vielfach durch die Menschen erfolgt, die aufgenommen werden.

So fangen Familienfotos keine spontanen Situationen ein sondern sind geplante Ereignisse mit Anzug, Positionierung der Gruppe und gewollter Aussagekraft.

Dies ist dann ein sozialer Prozess, der dokumentiert wird, eben eine soziale Gebrauchsweise.

Foto: Michael Mahlke

Fotografie als fortgeschrittene Kunst

Charlotte Cotton verfolgt in ihrem Buch „the photograph as contemporary art“, die Entwicklungen seit dieser Zeit (das Buch ist mittlerweile auch auf deutsch erschienen, zur Beurteilung der Übersetzung ins Deutsche gibt es hier Informationen).

Sie zeigt, dass die Versuche, aus Fotografie „conceptual art“ – also eine geplante Kunst – zu machen, durch die Nutzung der Fotografie bei Künstler-Vorführungen (Performances) erhebliche Anstösse bekam.

Aus Schnappschüssen und ihren Meistern/- innen entwickelte sich eine gestaltete Fotografie, die das eigentliche Bild vielfach nur noch zum Festhalten der ausgedachten Situation nutzte.

Und es entwickelte sich „Deadpan“. Es ist der englische Begriff für emotionslos und weist auf die Fotografie hin, die ohne Anteilnahme Aufnahmen plant und festhält.

Diese wurde in den 90er Jahren populär, quasi parallel zum wachsenden Markt für Fotokunst.

Es sind Bilder, die als „Germanic“ bezeichnet werden und Namen wie Becher und Gurski meinen. Aber auch Niedermayr, Smith oder Burtynsky fallen darunter.

Es ist eine neue Sachlichkeit der Fotografie, die durch ihre unpersönliche Art der Darstellung sich gut zur Vermarktung im Bereich Fotokunst eignet.

State of the art photography

Das zur Ausstellung im NRW-Forum erschienene Buch „state of the art photography“ zeigt nun einen weiteren Schritt. Parallel zu realen Welten werden nun aus Fotos auch neue Welten kreiert.

So heisst es zum Beispiel bei Alex Grein, die bei Andreas Gursky ausgebildet wurde: „Die fotografischen Arbeiten Arbeiten setzen sich aus Bildausschnitten zusammen, die Satellitenaufnahmen von Google Earth entstammen. Deren Objektivität wird durch eine subjektive Rekonstruktion abgelöst. Eine neue Landschaft entsteht.“

Ossian Ward hat dies alles in dem Buch so ausgedrückt: „Die Künstler, die heutzutage mit dem Medium Fotografie arbeiten, sind deshalb nicht einfach nur Fotografen sondern auch Kuratoren, Archivare, Geschichtenerzähler und Gestalter von Abbildern der Wirklichkeit oder ihrer selbst erdachten Welten.“

Nun gab es dies schon länger. Aber entscheidend ist nicht die Existenz von Dingen und sozialen Verhaltensweisen sondern die Dominanz im öffentlichen und sozialen Raum.

Also, was wird in Museen ausgestellt, worüber schreiben die Medien offline und online, was wird im Fernsehen gezeigt, worüber gibt es neue Bücher und vieles mehr.

Und da ist es so, dass diese Themen aktuell dominieren. Und damit ist aus der virtuosen Fotografie eine virtuelle Fotografie geworden, die nicht mehr das Abbilden der Realität sondern die Verarbeitung von digital vorliegenden Inhalten jeder Art zum Thema hat.

 

Foto: Michael Mahlke

 

Der Markt für diese Art von transzendierter Fotografie wächst. Gestaltete reale und virtuelle Inhalte werden immer mehr im sozialen Umfeld von Menschen eine Rolle spielen. Die Fotografie als Element des menschlichen Alltags wird zunehmend zum Ausdrucksmittel einer neuer Definition von Kunst.

Somit wird sicherlich auch bald der Begriff der virtuosen virtuellen Fotografie Einzug halten, um sich besser von anderen unterscheiden zu können.

Ich bin gespannt, wann und wo es soweit ist.

So hat sich der Zeitgeist gewandelt und zeigt sich heute fotografisch in dieser Form. Es sind 50 Jahre Geschichte der Fotografie und Umgang mit einem Medium. Doch wir haben die Schwelle ins digitale Land erst kurz hinter uns gelassen. So wird die Zukunft digital, bunt und auch weiterhin dynamisch voller fotografischer Überraschungen sein.

Was in 50 Jahren unter Fotokunst verstanden wird, werde ich nicht mehr erleben. Aber die Veränderungen der letzten 50 Jahre zeigen, dass es nicht so bleibt wie es ist.

Das ist sicher.

Textversion 1.1

Free Ebook Streetphotography – 10 Examples for the 21th century

Foto: michael Mahlke

You want to know how to make good street photography with colour and small (compact) digital cameras?

  • What is the difference between black and white (monochrome) streetphotography and coloured streetphotos?
  • How can you use small cameras for streetphotography?
  • How must you shot if you want to accept the personal rights of a person?

In this Ebook you find answers to these questions with 10 examples from real life.

Here you get a free ebook with 10 masterpieces of street photography for the 21th century.

It is a PDF-Ebook and you get it here for the Adobe Reader.

 

Buchfotografie oder die Verfeinerung der Buchrezension im digitalen Zeitalter – ein Praxisleitfaden

Buchrezensionen gibt es spätestens seit dem Aufkommen der Massenmedien. Nun ist doch eigentlich im digitalen Zeitalter alles klar. Man klickt auf ein Buch, sieht sich das Cover an, es gibt ein paar Beispielseiten zum Anschauen und gut ist. Mitnichten. Feine Bücher verdienen mehr.

Es mag in einem kapitalistischen Produktionssystem oft so sein, aber feine Bücher verdienen mehr als einen Klick. Sie verdienen feine Buchrezensionen, die die Details der Beteiligten sichtbar machen.

Ein Buch ist zwar eine Ware aber die Rezensentin oder der Rezensent sind die einzigen, die aus der Ware mehr machen können. Und da es heute viele Bücher gibt, die gut sind, und nur wenige Rezensentinnen und Rezensenten, die das gesamte Buch erfassen und dies auch  durch eine entsprechend gestaltete Rezension wiedergeben (= Verfeinerung),  habe ich mir erlaubt, diesen Artikel zu verfassen.

Wer als Rezensentin oder Rezensent eine Buchrezension verfeinern will, der  muß mehr tun als zu schreiben. Damit aus der Rezension eine eigenständige digitale Produktion wird, eben eine verfeinerte Buchrezesension, bedarf es neben der fachlichen und kognitiven Fähigkeiten ebenso fotografischer und visueller Fähigkeiten.

Da ich als Publizist öfter rezensiere, habe ich die Buchfotografie entwickelt. Sie ist mehr als Produktfotografie, weil sie dazu dient, Gedanken eines Rezensenten oder einer Rezensentin zu visualisieren, um spezielle Elemente oder kompositorische Zusammenhänge an und in einem Buch sichtbar zu machen.

Welche Bucharten gibt es?

Denn das Auge isst nicht nur mit, sondern das Auge liest auch mit – logischerweise.

Wie geht man dabei nun vor?

Wenn man eine Rezension nicht vom mitgelieferten „Waschzettel“ abschreibt sondern sich ernsthaft mit dem Buch auseinandersetzt, dann ergeben sich eigentlich eine Reihe von Fragen, die das Buch ausmachen.

Ein Buch ist mehr als ein Text. Ein Buch ist die gestaltete Komposition eines Textes bzw. eine gestaltete Komposition verschiedener Medien. Hinzu kommt, dass Bücher die Vergänglichkeit festhalten wollen.

Je nach Buchart gibt es

  • Bücher mit dem Schwerpunkt auf Texten oder
  • es gibt Bücher mit dem Schwerpunkt auf Text und Bild oder
  • nur Bild und
  • es gibt das Buch selbst, welches den dargebrachten Inhalten eine Form gibt.

Das Buch als gestaltete Komposition sollte eigentlich durch die Rezension verdeutlicht werden. Der Rezensent bzw. die Rezensentin sollte dabei nicht nur als Richterin bzw. Richter bezüglich einer Kaufempfehlung schreiben sondern als Rezipient darüber hinausgehen und den eigenen kreativen Umgang mit dem Buch in Inhalt und Form und als Ganzes  in der Rezension zu Wort und Bild kommen lassen.

Welchen Zweck hat die Buchfotografie?

Die Buchfotografie muß die Gedanken des Rezensenten unterstützen bzw. Bilder nutzen, die etwas verdeutlichen sollen.

1. Beispiel

Dieses Bild ist eine eher klassische Komposition. Es ging in dem Artikel um die Verknüpfung der Frage von Kunst, Literatur und Fotografie mit Gedanken von Robert Hirsch, Wolfgang Boesner und Albert Camus. Daher diente dieses Foto dazu, die drei benutzten Bücher zusammen darzustellen.

 

2. Beispiel

Dieses Foto zeigt Text aus dem Buch „Klassenbilder“ von Rudolf Stumberger. Richtig lesbar sind lediglich 5 Worte. Sie dienen aber dazu, einen Gedanken zu visualisieren, der mir bei der Buchbesprechung sehr wichtig war. Zugleich gelingt es so, recht viel Text so zu komprimieren, dass eventuell eine Lust auf die gedruckten Worte entsteht.

 

3. Beispiel

Dieses Foto zeigt ein Bild aus dem Buch „Arbeitswelten“ von Bachmeier. Da man ja keine Fotos abfotografieren darf und gerade in Bildbänden immer aufpassen muß, dass man keine Rechte verletzt. ist dieses Bild eine Konstruktion aus mehreren Elementen: man sieht das aufgeschlagene Buch, blickt auf den Mittelstreifen, sieht hinten links eine Person im Arbeitsanzug aber diese wiederum mit einer extrem kurzen Schärfeebene. Dennoch wird sofort deutlich, was das Buch an dieser Stelle vermitteln will.

 

4. Beispiel

Hier sieht man den Ansatz von George Barr aus seinem Buch „Der Blick über die Schulter“. Man sieht, dass es um ein Foto geht ohne das Foto exakt wiederzugeben. Gleichzeitig liegt die Schärfeebene nur auf der Überschrift. Durch das Spiel von Tiefenschärfe und Schärfentiefe wird deutlich, wie der Autor hier erklärt und wie er gedanklich vorgeht.

 

5. Beispiel

Wenn es um ein Buch mit purem Text geht, dann kann eine fotografische Bearbeitung durchaus sinnvoll sein, weil sie den Focus auf den Text setzt. Joachim Schmid schrieb einmal einen Text über „Hohe“ und „Niedere“ Fotografie. Um die Überschrift und die Bedeutung dieses Textes für den gedanklichen Zusammenhang darzustellen wurde hier die Bildebene so verschoben, dass man automatisch auf das Loch in der Mitte schaut, aus der die Überschrift herausragt. Hinzu kommt in diesem Fall, dass das Wort „Hohe“ auf einer höheren Ebene liegt wie das Wort „Niedere“.

 

6. Beispiel

Bei dem Buch „Ein Tag Deutschland“ von Freelens-Fotografen ging es mir darum, den Sammelcharakter und den bezug auf Deutschland und das buchbinderisch verbindende Element besonders zu betonen. Deshalb habe ich bewusst den Makroblick gewählt, um zu zeigen, worauf der Verlag offenkundig Wert gelegt hat.

 

7. Beispiel

„Biete Visionen“ von David duChemin sollte irgendwie auch „Visionen“ real erscheinen lassen, weil das Wort auf Deutsch eher Richtung gesellschaftliche Utopie rutscht und nicht so konkret gedacht als realer Plan gemeint ist. Der Smiley half mir, jedem die Möglichkeit zu geben, Visionen konkret zu veranschaulichen. Wer es verstehen will, der wird es auch verstehen.

 

8. Beispiel

Diese Formel aus dem Buch „Meisterschule Digitale Fotografie von R. Wagner u. K. Kindermann“ zeigt das Niveau und zugleich die Gestaltung des Textes. Da mir dies sehr gut gefiel, wollte ich den Fokus speziell auf dieses Element lenken in der Rezension und konnte es mit diesem Foto sehr gut wiedergeben.

 

Welche fotografischen Mittel benutze ich bei der Buchfotografie?

In erster Linie benutze ich

  1. Makrofotografie
  2. sehr lichtstarke Objektive
  3. digitale Filter

Wenn man das Buch gelesen bzw. angeschaut hat und die echte Auseinandersetzung damit beginnt, bilden sich Schwerpunkte. Wenn man diese dann der Welt mitteilen will, sollte man visuelle Elemente auch irgendwie visualisieren.

Da man eine Reihe von Rechten beachten muß und manchmal gut gemachte Dinge in einem Buch nicht sofort ins Auge springen, sind Makrofotos ideal, um solche liebevollen oder wesentlichen Details einer Argumentation zu illustrieren.

Bei allen Büchern, egal ob purer Text, oder Text und Bild oder nur Bild oder gekoppelt mit CD oder als Hörbuch, gilt der Gedanke von Edmund Schalkowski: „Das geeignete Verfahren besteht darin, den Gegenstand mit allen Sinnen auf sich wirken lassen, sich entweder von ihm ergreifen oder abstoßen lassen, und diese Anrührung argumentativ nachzuvollziehen.“

Eine echte Rezension ist eben mehr als eine Buchvorstellung, es ist die persönliche  Buchverarbeitung und die Darstellung des Ergebnisses in einer Rezension.

Und wie man mit Hilfe der Buchfotografie eine Rezension verfeinert, habe ich ihnen hier vorgestellt.

 

Welche Vorteile hat Buchfotografie für Verlage und Mediahäuser?

Im Übrigen hat eine verfeinerte Buchrezension auch unter dem Gesichtspunkt der Vermarktung nur Vorteile.

  1. Erstens finden mögliche Interessenten eine Rezension, die Lust auf Bücher machen kann, die auch teurer sind, weil man sieht, was in ihnen steckt.
  2. Zweitens ist die Vermittlung eines Buches über eine Rezension, bei der man sich auch auf das Geschriebene und Dargestellte verlassen kann, viel besser.
  3. Drittens hat es den nicht unangenehmen Marketingeffekt, dass ein Buch sich durch diese Rezension digital bewährt hat und einen schicken Platz im Internet gefunden hat.

Allerdings muß ich abschließend hinzufügen, die Bücher müssen auch halten, was sie versprechen – eben feine Bücher sein – und die Rezension auch. Deshalb ist eine ehrliche (und liebevolle) Auseinandersetzung mit dem Buch besser für den Verlag, den/die AutorIn und den Rezensenten.

 

Leben ohne Photoshop – Gute Software für Fotografen und Journalisten im Jahre 2011


Eine subjektive Einschätzung.

Bis vor ein paar Jahren war alles klar. Es gab ein Programm, welches alle Fotografen quasi als Standard beherrschen sollten: Adobe Photoshop in den verschiedenen Versionen. Aber es war eben vor allem auch ein Grafikprogramm.

Wer grafisch oder als Grafiker arbeiten wollte, der hatte und hat als gute Alternative immer Corel Draw, ein sehr anwenderfreundliches Programm, aber weniger für Fotografen geeignet.

Adobe Photoshop war auch deshalb so erfolgreich, weil man durch die Technik der Ebenen quasi alles miteinander kombinieren und verändern konnte. So konnte aus Fotos ein völlig neues digitales Bild gemacht werden. Das fasziniert bis heute viele Grafiker und Kreative. Aber es war in meinen Augen im Vergleich zu den heute verfügbaren Programmen kein Programm für Fotografen oder Bildreporter und die Bedienung des Programms war eine echte Geschmackssache…

Deshalb lohnt ein Blick zurück und einige Blicke in die heutige Runde aktueller Software für Fotografen.

Eines Tages kam eine Reihe von innovativen Firmen auf den Markt. Mir scheint eine besonders erwähnenswert, die Firma Nik mit ihrer U-Point Technologie.

„Ausgangspunkt für die Entwicklung der U Point- Technologie war die Vorstellung, die der Fotograf von einem fertigen Bild hat. Mit Hilfe der U Point- Technologie kann er das Bild direkt bearbeiten und seine Vorstellung exakt umsetzen.“ Diese Aussage der Firma Nik Software zeigt ihren Ansatz. Ein erster Vertreter dieser Technologie war die Software Capture NX und später NX2 der Firma Nikon. Diese wurde meines Wissens (?) von der Firma Nik produziert.

Es gab daneben schon immer viele andere Programme. Diese waren aber fast alle für die Bearbeitung von JPG-Dateien gedacht. Das „unentwickelte“ Rohdatenformat RAW hatte dagegen weniger Freunde. Das änderte sich in den letzten Jahren rapide, so dass immer mehr RAW-Konverter entstanden, also Programme die aus RAW-Dateien JPG und TIFF Dateien machten.

Im Laufe dieser Zeit entstanden einige Programme, die letztlich sowohl die Bearbeitung in RAW und die Weiterbearbeitung in JPG und TIFF beherrschten und den Arbeitsprozess der Fotobearbeitung auf digitalem Niveau möglich machten: Silkypix, Lightroom, Capture NX2, Lightzone – alle für Windows und Mac, Corel Paintshop Pro Photo X3 (nur Windows), Aperture (nur Mac) sowie viele spezialisierte kleinere Programme wie z.B. Bibble Pro, PT Lens, Graphic Converter, Autofx etc. Umgekehrt entwickelte sich das eher als Dateiverwaltung konzipierte Programm ACDSee in der Version 3 zu einem schon sehr ausgereiften Komplettprogramm weiter, welches plötzlich seine frühen Stärken voll ausspielen konnte, die fast einzigartig schnelle und umfangreiche Dateiverwaltung. Seit der Version 4 ist ACDsee auch noch mit GPS Visualisierung ausgestattet. Das ermöglicht mit GPS-fähigen Kameras und einem Internetanschluss völlig neue Visualisierungsmöglichkeiten.

Wenn ich nun Programme anschaue, die vom Laden der Dateien aus der Kamera bis zum druckfähigen oder webfähigen Bild alles im Ablauf (neudeutsch: workflow) bieten, dann fällt mein Fazit aus meiner subjektiv-praktischen Sicht für RAW-Dateien folgendermassen aus:

Silkypix 4 Pro hat eine Routine zum Automatischen Belichtungsausgleich, die ohne eigenes Zutun unglaublich gut arbeitet. Durch die Verfeinerungen bei den Lichtern ist es möglich, aus RAW Dateien eine unglaublich feine Struktur herauszuholen – ohne stundenlange Arbeit.

Capture NX2 hat als einziges Programm die U-Point Technologie komplett umgesetzt. Man muß aber hinzufügen, dass erst zusammen mit den Nik Filtern Color Efex Pro 3 Complete das Programm zur Hochform aufläuft. Da der Pinsel in Capture NX2 jeden Filter abziehen oder hinzufügen kann, ist es sehr einfach, fast jede Art von Veränderung einfach reinzumalen in das Foto. Zusammen mit den U-Point Farbpunkten gelingt damit die digitale Nachbildung des Fotolabores in einer Form, die analog nicht möglich war. Das Programm könnte unter dem Gesichtspunkt der Usability etwas schöner sein. Das größte Manko von Capture NX2 ist die Beschränkung auf Nikon NEF/NRW RAW Dateien.

Genau da setzt Lightroom an. Während Photoshop/Elements noch einen ähnlichen Bildschirmaufbau hat wie vor einigen Jahren fast alle Programme (und auch Capture NX2), so ist Lightroom mit einer neuen Struktur gestartet. Ich finde aber erst die Version 3 von Lightroom so strukturiert, dass sie einigermassen schlüssig ist und die Arbeitsfähigkeit nicht durch Umdenken immer wieder neu unterbrochen wird. Hinzu kommt die Fähigkeit, fast alle RAW Formate nutzen zu können und diese auch noch in das Adobe Format DNG konvertieren zu können. Das erhöht die Flexibilität wesentlich.

Dadurch dass die Firma NIK die U-Point Technologie zudem in alle ihre Filterprogramme eingebaut hat und alle Filter in Adobe Lightroom und Adobe Photoshop Elements nutzbar sind, kann man nun auf wunderbare Weise diese exzellente Technik in Lightroom 3 nutzen. Lightroom 3 hat eine eingebaute Objektivkorrektur für alle größeren Kamerahersteller und ist somit flexibler als alle herstellerspezifischen Programme. Hinzu kommt der Korrekturpinsel mit der Möglichkeit der lokalen Korrekturen (ich fühle mich da an die U-Point Technologie erinnert), so daß flexible Fotobearbeitung auf hohem Niveau möglich ist.

Aperture von Apple ist seit der Version 3 ebenfalls flexibler geworden. Die Pinsel zum Aufhellen und Abdunkeln sind jetzt so einfach bedienbar, dass die schnelle Bildbearbeitung ein Genuss geworden ist. Aperture gibt es aber nur für den Mac.

Umgekehrt gibt es ACDSsee Pro 4 nur für Windows. ACDsee ist ein Programm-Werkzeug(Software-Tool), welches große Bildmengen sauber, schnell und einfach verwaltet und vor allem auch ermöglicht, die Datensicherung von Hand beizubehalten. Hinzu kommt eine exzellente Bildbearbeitung, die sehr intuitiv ist. Ein Highlight dabei ist sicherlich das Werkzeug für die Perspektivische Korrektur und aktuell auch GPS. Ich kenne keine Software, die dies so intuitiv und einfach ermöglicht. Die neue MAC-Version ist mit der Windows-Version nicht identisch und in meinen Augen noch entwicklungsfähig.

Eine der größten Herausforderungen für Journalisten und Fotografen ist neben der Bearbeitung die Sicherung der Bildbestände und das Auffinden bei einer späteren Suche. Ich würde mich dabei auf kein Programm festlegen, sondern nur die Dateien abspeichern nach einer inneren Logik. Selbst wenn der PC oder der MAC verschwindet, müßte dann auf den gesicherten externen Festplatten es möglich sein, die Dateien in Ordner, nach Jahren und/oder Themen geordnet, mit neuen Programmen zu verwalten.

Daher ist man bis heute nur auf der sicheren Seite, wenn man zusätzlich immer wieder auf externen Festplatten Ordnerstrukturen mit Fotos speichert und sich nicht auf eventuelle Heilsversprechen der Hersteller von Software verläßt.

Das kann in meinen Augen am besten ACDsee Pro 3/4 auf Windows und der neue Graphic Konverter 7x auf dem Mac. Aber auf dem MAC ist das noch etwas anders. Dort lieben ja viele die Kombination von automatischer Datenverwaltung mit Aperture und Backup. Mir persönlich ist dies zu unsicher. Wen diese Problematik interessiert, der sei auf diesen Link verwiesen.

Bei all diesen Ausführungen spielt Photoshop keine Rolle mehr. Die „Zauberwerkzeuge“ der Photoshop Elements Version 9 mit dem Austauschen von Köpfen oder dem neu zusammensetzen von Bildern können dazu führen, dass ein solches Programm noch attraktiv ist. Aber für die Fotobearbeitung im engeren Sinne spielt dies keine Rolle mehr.

Aus meiner Sicht gab es noch nie so viel gute RAW-Software für Fotografen und Journalisten wie heute, die intuitiv bedienbar ist, die Bilder gut verwaltet und die sehr viele Möglichkeiten der digitalen Nachbearbeitung beinhaltet.

Ich glaube Adobe Photoshop ist für Grafiker und Bildgestalter ein sehr gute Lösung. Corel Draw gefällt mir persönlich dafür noch besser und ist in meinem Umfeld bei praktischen Einsätzen wie z.B. Logo und Schriftzugerstellung für Folien – also im Praxiseinsatz im Handwerk – offenkundig auch bewährt.

Aber ich finde, heute gibt es für die Fotobearbeitung bessere Programme als Photoshop oder Photoshop Elements, so dass ein Leben ohne Photoshop ohne Abstriche bei den Möglichkeiten der Fotobearbeitung im klassischen Sinne vielleicht sogar noch besser möglich ist.

Und man muß anfügen, dass ich mit meiner Auffassung offenkundig nicht allein bin. Bei der Vorstellung von Corel Paintshop Pro X4 Ultimate ergab sich z.B. auf dpreview.com bei den Kommentaren eine erstaunliche Diskussion, die dazu führt, dass das neue Corel im Vergleich zu Photoshop von einigen als besser und natürlich wesentlich preiswerter angesehen wird und von anderen schlicht festgestellt wird, dass die Bedienstruktur (User Interface) der Adobe Produkte wohl eine der „unfreundlichsten“ sei.

Aber Photoshop hat ja noch eine andere Dimension. Wer sich im Bereich Medien qualifiziert, der muß irgendwann nachweisen, dass er/sie mit Photoshop arbeiten kann. Er/sie muß eine Grafik erstellen nach Vorgaben, mit den digitalen Werkzeugen und Ebenen arbeiten und hinterher wird diese Arbeit bewertet. Insofern ist Photoshop auch ein Macht- und Kontrollmittel. Dies könnte einer der Gründe sein, warum ein Leben ohne Photoshop noch lange nicht möglich sein wird…

Nachtrag 2012: Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Artikel aus dem Jahre 2011 handelt und einige Software-Peodukte mittlerweile schon wieder weiterentwickelt worden sind.

make money with your digital photography by erin manning

„What’s your personality? Do you consider yourself an extrovert or introvert? Are you comfortable in large groups of people, or do you prefer to work alone?

The book „make money with your digital photography“ from Erin Manning is a great chance to find YOUR way in the world of photography and in the way to earn money with photography.

In the introduction she writes „it is an overview of opportunities“. The book is much more.

In short and very well words Erin Manning shows her own way in the world of living with photography. She shows the long way until you discover your preferences. And you can learn to find your personal style of photography.

Very sensible, very clear and with a lot of experience the author writes about the most difficult thing: to find your own personality and to express this in photos.

And then she shows how to make money if you know what you want and what you can.

The book has a very readable layout. In every chapter you find questions for practice and the answers.

At the end of every chapter you find a summary and some sentences to learn if you go outside without the book.

Portrait, sports, wedding, food and product, travel and more are the field of photography you find here.

In every chapter she has a part „Q&A with a Working Pro“. In sports photography she asks Serge Timacheff, in wedding photography she asks Robert Holley, in food photography she asks Lou Manna, in travel photography she asks Lorne Renick and after that in chapter 8 she writes „show me the money“.

So you get not only the view of Erin Manning. At the same time you get knowledge from specialized photographers and after that you find a lot of pages full with hard knowledge for earning money with photos.

It is a very readable book with collected experience and very instructive information. It is a book you need not read from the beginning to the end. Every chapter is a closed theme. But all together give you an inspirational way in the commercial fields of photography.

In my opinion the book is for active readers: read, think, do. So this book is very professional, has a good layout and is full of good energy. It is a book for people who want to bring in their own personality. Yes, she writes about equipment too.

But much more here you have a book full of chances. And the book is deep. That means here you find knowledge and experience combined with a very good table of contents. So it is a working book and it is a great book.

Erin Manning

make money with your digital photography

ISBN 978-0-470-47431-0

www.wiley.com/compbooks

The Wonderful World of Albert Kahn

Albert Kahn became famous because he wrote history with photos. „In 1909 the millionaire French banker an philanthropist Albert Kahn embarked on an ambitious project to create a colour photographic record of, and for, the peoples of the world.“

Brassai – The Monograph

Discover the night

“Brassai knew how to see the hundreds of insignificant details of daily life; many of the subjects of his photos are at first sight not very original: windows, cats, plane trees, people sleeping. He was receptive to their poetry just as it was, but unlike Robert Doisneau, for example, who said that he allowed himself to be impregnated by such poetry »like a piece of blotting paper« before re-creating it in effortless snapshots, Brassai absorbed it and used it to give a more detached poetry to his work. His starting point could equally be a nasturtium leaf or an iron chair in the Tuileries gardens.” (p. 155)
Discover photographie and other arts

The big book from Alain Sayag and Annick Lionel-Marie about “Brassai. The Monograph” is one of the best ways to understand a great photographer. The book contains articles about and from Brassai and a lot of photos and other ways of his art.

After half an hour you will develop a feeling for this man, after two days you will see in his way, after some weeks you will experience in his art. The book is impressive and a serious good work. Thank you for this book!

Zeit in der Fotografie

Zeit spielt in der Fotografie eine große Rolle und in der Kunst ebenso. Vielleicht wird sie auch in der Fotokunst eine Rolle spielen. Für mich ist das wichtigste Bild zu diesem Thema „Die Beständigkeit der Erinnerung“ (The Persistence of Memory), auch „Die zerrinnende Zeit“ oder „Die weichen Uhren“ des surrealistischen Malers Salvador Dalí aus dem Jahr 1931.

Doch aus der Höhe des Denkens möchte ich nun zu den ganz praktischen Fragen des Umgangs mit der Zeit in der Fotografie kommen. Denn Zeit ist eine wesentliche Variable in der Fotografie. Die folgenden Gedanken sind unterteilt und ermöglichen schnelle und klare Blicke auf das Thema aus meiner Sicht.

Zeit und Geld

Und wenn dann Geld auch eine Rolle spielt, weil man von der Fotografie leben muß, dann wird es noch interessanter. Dazu drei Beispiele:

1. Der Videofotograf

Im Focus wurden die monatlichen Bruttoentgelte vieler Berufsgruppen aufgeschrieben. Danach verdient ein Videofotograf, also ein Fotograf, der auch Videos erstellt, als Einstiegsgehalt ca. 2000 Euro brutto. Nun ist dort nicht ausgewiesen, was dafür getan werden muß. Aber in diesem Falle ist der Videofotograf angestellt. Deshalb will ich hier ein paar Gedanken hinzufügen.

Wenn das Videomaterial zusätzlich zu Fotos erstellt wird, dann hat es einen anderen Bearbeitungsweg. Entweder gibt der Videofotograf das Rohmaterial einfach im Betrieb ab, dann muß es von einem Cutter oder einer Cutterin noch komplett bearbeitet werden. Es muß also eingespielt, geschnitten und weiterverarbeitet werden. Wenn das Material verarbeitet wurde, muß es danach zu oder in einem Beitrag verarbeitet werden. Es müssen also auch noch Intro, Zwischentexte etc. reingeschnitten bzw. erstellt werden. Das ist immer zeitaufwändig.

Oder der Videofotograf bearbeitet selbst. Das ist ebenso zeitaufwendig und hat dieselben Schritte wie oben aufgezeigt. Wenn man ein kleines Video machen will, welches einen Sachbeitrag darstellt, dann kostet dies also Zeit und damit auch Geld.

2. Der wartende Fotograf

Wenn ein Fotograf seine Motive sucht, dann kann er dies entweder in gestellten oder in echten Situationen. Echte Situation bedeutet, ich gehe/fahre irgendwohin, um dort eine Situation zu suchen. Das geschieht nie auf Knopfdruck. Entweder gibt es einen Ablauf des Geschehens oder man wartet irgendwo auf die Dinge, die da kommen sollen. In dieser Zeit wird nicht fotografiert sondern gewartet. Was ist das für eine Zeit? Früher wurde dies so abgerechnet, daß es einmal eine Pauschale für einen Zeitaufwand gab und dann noch mal pro Foto eine Vergütung für einen Zweck gezahlt wurde. Das ist im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung ins Rutschen geraten.

3. Der vorbereitende Fotograf

Ähnlich aber umgekehrt sieht es beim Studiofotografen aus. Dabei kann das Studio vor Ort aufgebaut werden oder fest an einer Adresse sein. In beiden Fällen ist die Vorbereitungszeit ganz entscheidend. Wenn die Dinge stimmen wird fotografiert. Vorbereitungen brauchen Zeit, damit es stimmig ist. Diese Zeit kann nur begrenzt abgerechnet werden.

Diese drei Beispiele zeigen das Verhältnis von Zeit und Geld in der Fotografie.

Zeit und Bildkomposition

Doch es gibt noch mehr Relationen. Die nächste Relation ist die Relation von Zeit im Foto selbst. R. Wagner und K. Kindermann zeigen in ihrer „Meisterschule der Fotografie“ einen fotografischen Zusammenhang auf. Welche Rolle spielt zum Beispiel „Zeit“?

„Eine Folge der Richtung, in der man in ein Bild geht, ist die Zeitkomponente, die ein Bild hat. Links sieht man zuerst, dann wandert der Blick nach rechts. Damit ist links die Vergangenheit, rechts die Zukunft, in der Mitte die Gegenwart. Wird ein Motiv zentral platziert, ruht es in der Gegenwart.“

So ist die Dimension der Zeit ein wesentliches Instrument für den Bildaufbau. Wer damit arbeitet kann gestalterisch ganze Abläufe versinnbildlichen. Aber der Umgang mit der Zeit ist natürlich mit der Anordnung von links nach rechts auf einem Foto nicht beendet. Es gibt weitere Elemente für die Umsetzung von Zeit in der Fotografie.

1. Alles beginnt mit den Verschlusszeiten. Einfrieren oder Fließen, das ist hier die Frage.

2. Wie scharf soll es denn sein? Unschärfe und Bewegungsunschärfe auf Fotos zeigen sehr oft das Verhältnis von Zeit und Zeitfluss.

3. Die Kamera zeigt die Zeit. Dieser Effekt kann sehr schön durch das Bewegen der Kamera statt der Motive während einer Aufnahme erfolgen.

4. Langzeitbelichtungen als Ergebnis und Vorgang. Damit können Strassen menschenleer gemacht oder ein Verhältnis von Fliessen und Stillstand geschaffen werden.

5. Nachbearbeitung und Kombination, zum Beispiel in einer Bildserie…

Es gibt sicherlich noch mehr Möglichkeiten, die Zeit und die Aussagen in einem Foto sichtbar zu machen. In allen Fällen ist dies eine Entscheidung der/des Fotografin / Fotografen.

Zeit und Lebenszeit

Aber damit ist noch nicht Schluß. Es gibt noch eine wichtige Relation, sie lautet Zeit und Lebenszeit. Der wichtigste Gedanke dazu findet sich meiner Meinung nach bei Albert Camus: „Es kommt ein Tag, da stellt der Mensch fest, daß er dreißig Jahre alt ist. Damit beteuert er seine Jugend. Zugleich aber bestimmt er seine Situation, in dem er sich in Beziehung zur Zeit setzt. Er nimmt in ihren seinen Platz ein. Er erkennt, daß er sich an einem bestimmten Punkt einer Kurve befindet, die er – dazu bekennt er sich – durchlaufen muß.“

Dieser lebensbejahende Gedanke kann natürlich zu einer sinnlichen Wahrnehmung von Zeit führen. Und die ist nicht nur sinnlich. Wie formulierte Robert Hirsch so schön:

„Kurz und bündig formuliert sagt Einstein, dass es so etwas wie eine universell gültige Zeit nicht gibt – es gibt keine zentrale Uhr im Universum, nach der sich alles richtet.“

Und er führt etwas später aus: „Wenn Sie Ihre bildnerischen Möglichkeiten zum Umgang von Zeit und Raum auf einen linearen Ansatz nach den Prinzipien Newtons beschränken, werden Sie Ihr Denken und das Potenzial ihrer Kamera einschränken“ (aus: Robert Hirsch, Mit der Kamera sehen).

Damit ist die Fotografie eine der Möglichkeiten, kreativ sich in ein Verhältnis zur Welt zu setzen und dies in der eigenen Fotografie auszudrücken. Wichtige Mittel dazu sind ja weiter oben schon beschrieben worden.

Ganz praktisch kann man auch sagen, wer manuell fotografiert, der weiß sofort, was ich meine. Man kann ja fast jede bessere Kamera zur manuellen Fokussierung (und mehr) benutzen.

Entscheidend dabei ist die Entschleunigung. Da man nicht nur den Bildausschnitt sondern auch die Schärfe von Hand einstellen muß, entsteht eine längere Auseinandersetzung im Kopf mit dem, was da als Foto bzw. Bild eingefangen und entstehen soll.

Damit kann Zeit in der Fotografie zur Entschleunigung der eigenen Lebenszeit beitragen und zu einer anderen Art der gestalterischen Komposition. Dies ist ebenfalls eine wesentliche Relation der Fotografie.

Mehr

Neben diesen drei Relationen gibt es noch eine andere. „Wenn die Zeit keinen Anfang und kein Ende hat, dann kann man jeden Moment als Mittelpunkt der Zeit sehen.“ Dieser Gedanke führt uns zur Zeitlosigkeit bzw. zur Gegenwart in der Zeit (das Wort würde aber nicht passen, wenn die Zeit weder Anfang noch Ende hat…).

Dies ist vielleicht die Fortsetzung der Entschleunigung. Vielleicht führt uns die Entschleunigung dann in das Hier und Jetzt.

Das wiederum hätte Folgen für die Bildkomposition. Sie würde anders. Im einfachsten Fall würde das Motiv in der Mitte liegen, in anderen Dimensionen müßte eine andere Art der Fotografie zu sehen sein. Aber an dieser Stelle sind wir vielleicht schon – als Gesellschaft?!

Nur ist eine Gesellschaft ohne Geschichte eine richtungslose und wertelose Angelegenheit. Und genau dann kann die Fotografie wieder helfen, diese Zeitlosigkeit in eine Relation zu anderen Zeiten zu setzen. Und darüber hinaus die Zeitlosigkeit des Seins nicht mit der Zeitlosigkeit des Zeitgeistes zu verwechseln.

Wie auch immer. Es ist an der Zeit, hier zu enden, denn „Informationen werden mitgeteilt und Wissen erwirbt man durch Denken“ (wie ein kluger Mensch einmal sagte).

Wer ist ein Fotograf und wer darf fotografieren?



Im Internet habe ich folgendes gefunden: „Ich lebe im Ausland (Irland), und hier gibt es keine Fotografenlehre. Entweder man lernt durchs Assistieren, oder durchs college, oder beides. Ich habe ein ‚Certificate‘ in ‚Commercial Photography‘ von einem college of art and design, aber auch ohne dies koennte ich mich hier ‚photographer‘ nennen!“

Wenn man nun in Deutschland nachschaut, dann scheint es ja ziemlich viele Debatten zu geben über dieses Thema. Der Wikipedia-Artikel dazu scheint bei den Revisionen von einem Kampf um die Frage geprägt, wer darf sich Fotograf nennen?

Ein Tag Deutschland – das Buch von Freelens Fotografen

Wie soll man diesem Buch gerecht werden? Am 7. Mai 2010 “reisten 432 Fotografen durch ganz Deutschland, um festzuhalten, was vor ihrer Kamera geschah: in Schulen und Wohnzimmern, auf Fußballplätzen und Flughäfen, in Parlamenten und Diskotheken. Sie sind über die Dörfer und durch die Großstädte gefahren und haben nach Momenten Ausschau gehalten, die dieses Land repräsentieren.”

Der Tag war bewußt gewählt: “X-beliebig sollte er sein.” Darauf weist Christoph Schaden in seinem Textbeitrag im Buch hin. Soweit die Eigendarstellung. Das Buch ist ja schon mit einigen anderen Büchern verglichen worden. So mit dem Buch “Ein Tag im Leben Amerikas” und ich wäre auch geneigt es mit dem Buch “Das Magnum-Archiv” zu vergleichen.

Aber kann man das? Lutz Fischmann von Freelens schreibt zu Beginn des Buches: “Für dieses einmalige Projekt bedurfte es des besonderen, authentischen Blicks. Fotografen haben von je her Gesellschaften erforscht und dokumentiert – in ihren ganzen Breiten und Tiefen und unabhängig von Redaktionsaufträgen. Auch mit dem Projekt »Ein Tag Deutschland« haben sie dies getan – ohne auf die Verwertbarkeit in den Medien zu achten. Sie erzählen, wie es in Deutschland wirklich »aussieht«.

Die außergewöhnliche Dokumentation eines gewöhnlichen Freitags in Deutschland unterstreicht so auch die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz hochwertiger Bilder. Initiiert hat das Projekt der Fotografenverband FREELENS, dem inzwischen über 2 000 Fotografen angehören, die für alle renommierten Magazine und Verlage arbeiten.”

Ein Tag Deutschland – Das Buch ist also ein einmaliges Projekt und zeigt einen ganz gewöhnlichen Freitag in Deutschland. Zunächst ist es ein schön gemachtes Buch. Das Format ist nicht zu groß und doch groß genug, um Fotos in ihrer Wirkung zu Wort kommen zu lassen. Es ist ein reines “Blätterbuch”. Man kann es von vorne bis hinten durchblättern oder einfach so mittendrin aufschlagen. Das Layout in diesem Buch ist sehr unterschiedlich. Fast jede Doppelseite ist anders angeordnet. Es gibt manchmal nur ein oder zwei große Fotos auf einer Doppelseite, manchmal ist es ein großes Foto, ein kleineres und ein ganz kleines Foto. Und manchmal sind eine oder mehrere Doppelseiten von einem Fotografen, umgekehrt sind auf einer Doppelseite drei Fotografinnen und Fotografen zu finden. Da dies ja mit Absicht geschehen ist wird damit jede über das Foto hinausgehende Struktur schwierig. Umgekehrt ermöglicht es den direkten Blick auf das jeweilige Foto. Da es sich naturgemäß um eine Darstellung eines Teils der Freelens-Fotografinnen und Fotografen handelt, kann man hier sehr schön die verschiedenen Arbeitsweisen sehen. Es handelt sich ja ausschließlich um dokumentierende Fotografie. Ein Tag in Deutschland soll dokumentiert werden. Daher ist es ein wunderbares Buch, um einen aktuellen Querschnitt zum Thema fotografische Ansätze im Bereich Dokumentarfotografie zu erhalten. Dazu eignet es sich sehr gut, vor allem weil deutlich wird, alles ist erlaubt und alles ist möglich, wenn die dokumentarische Aussage stimmt. Und es scheint ja eine Außendarstellung von Freelens zu sein. Es ist kein Jahrbuch, es ist ein einmaliges Tage(s)buch im besten Wortsinne. Christoph Schaden schreibt über den Sinn des Buches: ” Vor dem inneren Auge sehen wir sie schon vor uns: Soziologen und Bildwissenschaftler, die sich in ferner Zukunft einmal die Frage stellen werden, wie denn alles gewesen sei. Damals, in diesem Land, in dieser Dekade, die so schlecht in Bildern dokumentiert ist wie keine andere zuvor und danach, weil mit der digitalen Zeit hoffnungslos alles zerstört wurde. Von den Schriftquellen haben sie immerhin erfahren, dass sich zu jener Zeit der Fotojournalismus in Deutschland in einer Krise befunden haben musste. Um so verwunderter werden sie dann wohl jenen verstaubten und beleibten Band zum 7. Mai 2010 aus dem Buchregal herausholen − falls es Buchregale noch geben sollte − und sich die Augen reiben, wenn sie die Bilder darin genau anschauen.”

Nun besteht ja das Paradoxe an Fotobüchern, dass man zwar über sie schreiben kann aber die Fotos nicht zeigen darf, weil man dann ja die Bildrechte der Autoren verletzt. So ist Sprache in der Regel das Mittel der Wahl. Gottseidank hat der Dpunkt-Verlag eine Leseprobe mit ein paar Fotos zum Donwload bereitgestellt, damit es wenigstens ein paar visuelle Eindrücke gibt. Diese finden Sie hier. Ich habe dieses Buch verschiedenen Personen (Nicht-FotografInnen) gegeben und sie nach ihrer Meinung gefragt. Allesamt wurde mir bestätigt, dass es sich um ein Buch handelt, welches die Dinge so darstellt, wie sie heute sind. Also hat das Buch es geschafft, etwas zu dokumentieren, nämlich einen Tag in Deutschland.

Ein Tag Deutschland

640 Seiten, komplett in Farbe, Festeinband

ISBN 978-3-89864-707-6

42,90 Euro(D) / 44,20 Euro(A) / 60,90 sFr

dpunkt.verlag

Achim Duwentäster, Achim Friederich, Achim Kleuker, Achim Pohl, Achim Sperber, Achim von Allwörden, Alexa Seewald, Alexandra Vosding, Ali Altschaffel, Amos Schliack, Andi Schmid, Andre Poling, Andrea Vollmer, Andreas Buck, Andreas Burmann, Andreas Ehrhard, Andreas Herzau, Andreas Krufczik, Andreas Laible, Andreas Riedmiller, Andreas Spierling, Andreas Varnhorn, Andreas Weiss, Andree Kaiser, Angelika Salomon, Anika Büssemeier, Anja Cord, Anja Koehler, Anna Fiore, Anna Weise, Anne Ackermann, Anne Oschatz, Annette Wulff, Antje-Katrin Hansen, Arnold Morascher, Arnulf Hettrich, Astrid Doerenbruch, Axel Mosler, Barbara Dombrowski, Barbara Ködel, Barbara Siewer, Barbara Stenzel, Berd Roselieb, Bernadette Grimmenstein, BErnd Arnold, Bernd weisbrod, Bernhard Schurian, Bertram Solcher, Bethel Fath, Boockhoff, Boris Rostami-Rabet, Brigitte Hiss, Brigitte Kraemer, Britta Radike, Buch, Carolin Thiersch, Carsten Büll, Carsten Koall, Carsten Milbret, Christa Brand, Christa Henke, Christian Altengarten, Christian Burkert, Christian Irrgang, Christian Jungeblodt, Christian Kaiser, Christian Lünig, christian Martin, christian Schoppe, Christian Wyrwa, Christiane Eisler, Christiane Kappes, Christina Körte, Christoph Keller, Christoph Kniel, Christoph Leib, Christoph Otto, Christoph Schaden, Christoph Siegert, Claudia Fy, Claudia Görres, Cordia Schlegelmilch, Cornelia Marchis, Dagmar Gester, Daniel Bsican, Daniel Pilar, Daniela Maria Mady, David Baltzer, David Brandt, David Klammer, Deff Westerkamp, Dieter Menne, Direk Eisermann, Dirk Jeske, Dirk Krüll, Dirk von Nayhauß, Dokumentarfotografie, Dominik gigler, dpunkt, Dreysse, Dunja Gediga, Eberhard Franke, Eberhard Gronau, Eberhard Schorr, Edda Treuberg, Edgar Jablonski, Ein Tag Deutschland, Ekkehard Winkler, Erci Schambroom, Eric Lichtenscheidt, Erik Westmann, Erik Zöllner, Erika Sulzer-Kleinemeier, Esther Beutz, featured, Felix Wachtler, Florian Schwinge, Fotomonat, Frank Krems, Frank Peters, Frank Siemers, Frank Silberbach, Frank Steinbach, Frank vinken, Franz Bischof, Franz-Gerog Wand, Frauke Huber, Fred Dott, Frederika Hoffmann, Freelens, Frieder Blickle, Fulvio Zanettini, Gaby Wojciech, Gerald Hänel, Gerald Sagorski, Gerhard Westreich, Gerhrad Müller, Gesche Cordes, Gesine Pannhausen, Gisela Floto, Gottfried Stoppel, Guido Schiefer, Günter Franz, Günther Bauer, Guntram Walter, Gustavo Alabiso, Hans Jessel, Hans Treffer, Hans-Christian Plambeck, Hartmut Bühler, Hartmut Schwarzbach, Hauke Hass, Heike Baldauf, Heiko Specht, Heiner Müller-Elsner, Heinrich Sobottka, Helge Krückeberg, Henning Kramer, Herbert Hering-Heidt, Hinrich Schultze, Holger Jacoby, Holger Leue, Holger Stöhrmann, Ilja Mees, Ines Woywode, Ingo Arndt, Ingo Rappers, Ioni Laibarös, Isabel Winarsch, Isabelle Girard de Soucanton, Jan C. Brettschneider, Jan Kobel, Jan Schenck, Jan-Peter Boening, Janek Markstrahler, Janko Woltersmann, Jann Wilken, Jens Neumann, Jens Palme, Joachim Röttgers, Jochen Tack, Johannes Arlt, Johannes Mairhofer, Johannes Ruebel, Jonas Opperskalski, Jörg Axel Fischer, Jörg Böthling, Jörg Gläscher, Jörg Lange, Jörg Modrow, Jörg Müller, Jörg Sarbach, Jörn Sackermann, Judith Wallerius, Juergen Stumpe, Julia Baier, Julia Zimmermann, Julius Schrank, Jürco Börner, Jürgen Bauer, Jürgen Christ, Jürgen Escher, Jürgen H. Krause, Jürgen Held, Jürgen Holzenleuchter, Jürgen Lösel, Jürgen Nobel, Jürgen Schrader, Jürgen Schulzki, Jutta Kennepohl, Kai Funck, Karin Desmarowitz, Karin Gerdes, Karl Johaentges, Karolina Doleviczenyi, Katharina Bosse, Katja Hoffmann, Katja Illner, Kathryn -Baingo, Katrin Neuhauser, Kaveh Rostmkhani, Kay Maeritz, Kerstin Groh, Kerstin Rolfes, Kirsten Haarmann, Klaus Andrews, Klaus Bolte, Klaus Dombrowsky, Klaus-P. Wagner, Klaus-Peter Kappest, Knut Gielen, Kurt W. Hamann, Lajos Jardai, Lia Darjes, Linda Dreisen, Lorenz Kienzle, Lothar Schiffler, Ludolf Dahmen, Ludwig Rauch, Ludwiga von Korff, Lutz Fischmann, Lutz P. Kayser, Magnus Schöfer, MAichael Bahlo, Manfred Witt, Marc Meyerbröker, Marc Seeger, Marc-Oliver Schulz, Marc-Steffen Unger, Marco Limberg, Marco Microbi Reckmann, Marco Urban, Marcus Schmigelski, Marcus Simaitis, Margit Müller, Marily Stroux, Mark Pfeiffer, Markus Dlouhy, Markus Heimbach, Markus Lokai, Martin Jehnichen, Martin Langer, Martin Leissl, Martin Sasse, Martin Schlüter, Martin Storz, Martin Wolf, Martin Zitzlaff, Martina Nolte, Martina Stollberg, Mathias Marx, Mathis Beutel, Matthias Hubert, Matthias Jung, Matthias Sandmann, Matthias Stutte, Matthias Willems, Meike Fischer, Melanie, Melanie Bauer, Merlin Nadj-Torma, Michae Bauer, Michael Hagedorn, Michael Jungblut, Michael Kerstgens, Michael Kottmeier, Michael Löwa, Michael Mahlke, Michael Palkowski, Michael Penner, Michael Rauhe, Michael rihele, Michael ruff, Michael Zegers, Mile Cindric, Mimapix, Mimare, Nabiha Dahhan, Nanni Schiffl-Deiler, Natalie Nollert, Natasa Trifunovic, Nele Braas, Nele Gülck, Nico Kurth, Nico Schmidt, Nicolas van Ryk, Nicole Maskus-Trippel, Nicole Strasser, Niklas, Nils Bahnsen, Nils Thies, Nina Weymann-Schulz, ogando, Olaf Ballnus, Olaf Tamm, Olaf Ziegler, Oliver Tjaden, Ottmanr Heinze, Pascal Amos Rest, patrick Budenz, Patrick Pfeiffer, Paul Langrock, Peder W. Strux, Peter Schnizler, Petra Steiner, Philipp von Ditfurth, Philipp Wülfing, Pierre Adenis, Qurin Leppert, Rainer Steußloff, Rainer Weisflog, Ralf Baumgarten, Ralf Bittner, Ralf Falbe, Ralf Silberkuhl, Ralf Stockhoff, Ralph Sondermann, Reimar Ott, Rene Tillmann, Rezension, robert Conrad, Robert Metsch, Roland Fink, Roland Frommann, Rolf Nobel, Rolf Schulten, Rolf Schultes, Rolf Walter, Rolf Zöllner, Romanus Fuhrmann, Rosa Frank, Rudi Meisel, Rüdiger Dehnen, Rüdiger Fessel, Rüdiger Wölk, Rudolf Wichert, Rupert Warren, Sabine Schründer, Sandra Hoyn, Sandy Volz, Sascha Rheker, Sebastian Bloesch, Sebastian Hartz, Silke Kirchhoff, Simone Neumann, Simone Scardovelli, Solvin Zanki, Stefan Boness, Stefan Enders, Stefan Heinze, Stefan Koch, Stefan Schmidbauer, Stefan Warter, Stefanie Sudek-Mensch, Steffen Roth, Stephan Daub, Stephan Gabriel, Susanne Wolkenhauer, Svea Pietschmann, Sven Döring, Sven Nieder, Thea Martin, Thies Rätzke, Thilo Schmülgen, Thoams Hegenbart, Thoams Räse, Thomas Bartilla, Thomas Geiger, Thomas Kierok, Thomas Kummerow, Thomas Langreder, Thomas Müller, Thomas Nau, Thomas Pflaum, Thomas Rathay, Thomas Raupach, Thomas Rosenthal, Thorsten Arendt, Thorsten Eckert, Thorsten Indra, Thorsten Klapsch, Thorsten Mischke, Thu Trang Ly, Tim Gerdts, Tina Nötel, Tina Pfaffenberg, Tom Krausz, Tom-Oliver Schneider, Toma Babovic, Uli Jooß, Ulla Franke, Ulla Lohmann, Ulrich Brinkhoff, Ulrich Gehner, Ulrich Sprengel, Urs Kluyver, Uta Rauser, Ute Klaphake, Uwe Geißler, Uwe Schmid, Veit Mette, Vera Hofmann, Victor S. Brigola, Volker Hinz, Volker Lannert, Volker Wenzlawski, Volker Wiciok, Werner Schmitt, Werner Bauer, Werner Krüper, Werner Otto, Wim Woeber, Wolf-Dietrich Weissbach, Wolfgang Boetner, Wolfgang Borrs, Wolfgang Huppertz, Wolfgang Nürbauer, Wolfgang Schmidt, Wolfgang Steche, Wolfgang Witzke, Wonge Bergmann, Yasmin Obst, Yvonne Seidel, Yvonne Szallies