Buch

Das Fotobuch in Kunst und Gesellschaft


„Partizipative Potenziale eines Mediums“ lautet der Untertitel. Herausgegeben von der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft erwartet die Leser*Innen ein Reader voller visueller und textlicher Erzählungen in deren Mittelpunkt das Ausstellungsprojekt Welt im Umbruch mit dem Thema Fotobücher steht.

Das Buch „versteht sich als einführender Reader zum „Fotobuch in Kunst und Gesellschaft“ mit mehreren Leseebenen, textlich und bildlich, die dazu einladen, sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven dem Medium Fotobuch anzunähern.“

Meine Rechte als Urheber

„Urheber- und Verlagsrechte schützen und durchsetzen“ ist der Untertitel. Dieses Buch von Gernot Schulze ist 2020 in der 7 aktualisierten Auflage erschienen und sehr informativ, zumal es ein gewachsenes Buch ist, das realitätsnah Möglichkeiten und Grenzen zeigt.

Wie Fotos wirken

„Wie wir sehen, wahrnehmen und denken“ von Brian Dilg ist eines der seltenen Bücher, die Substanz und Unterhaltungswert koppeln und zu einer verbesserten Fotopraxis führen können.

Die Welt von gestern in Farbe

Der Historiker Dan Jones und die Künstlerin Marina Amaral haben ein Fotobuch herausgegeben, das es in sich hat. Die beiden Autoren erzählen hier mit Bildern eine Geschichte vom Krimkrieg bis zum Kalten Krieg und von der Dampfmaschine bis zur Raumfahrt.

Entscheidend ist in diesem Buch nach der Auswahl das Kolorieren der Fotos:

Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz

„Mit der Fertigstellung des Krematoriums III in Auschwitz Birkenau Ende Juni 1943 waren dort sämtliche Mord- und Verbrennungsanlagen funktionsfähig, die zusammen mit dem alten Krematorium in Auschwitz I 4756 Menschen am Tag einäschern konnten. Stolz benachrichtigte Karl Bischoff, Leiter der Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz, Hans Kammler über die „Leistung“ und Daten der Anlagen: 1440 Leichen pro Krematorium II und III sowie 768 Leichen pro Krematorium IV und V.“