Michael Mahlke

Streetsfotografie pur – Fujifilm XC 35mm und Fuji X-E3

Klein, leicht und snappy – ideal für den Schnappschuss mit ca. 50mm. So sind die Zutaten für Streetfotografie und Streetsfotografie heute. Genau das liefert die Fujifilm XE3 zusammen mit dem XC 35mm.

Da Streetfotografie ohne Menschen schwierig ist, habe ich heute Streetsfotografie mit Menschenersatz in Form von Tauben aufgenommen (zum Vergrößern auf die Fotos klicken). Sie waren sehr freundlich.

Am Anfang ging ich nur die Strasse entlang:

Fuji XE3 und XC 35 1

Dann ging ich näher ran:

Fuji XE3 und XC 35 2

Dann fing das Spielen an:

Fuji XE3 und XC 35 3

Und hier:

Fuji XE3 und XC 35 4

Und dann saßen sie alle zusammen und posierten freundlich neugierig für den Fotografen:

Fuji XE3 und XC 35 5

Natürlich durfte auch die Freistellung nicht fehlen und das Spiel mit Vordergrund und Hintergrund:

Fuji XE3 und XC 35 6

Und hier ist der Hintergrund scharf und der Vordergrund unscharf:

Fuji XE3 und XC 35 7

Abschließend noch ein Schattenspiel:

Fuji XE3 und XC 35 8

Ich finde, diese Kamera und dieses Objektiv sind erstklassig und eine gelungene Kombination. Eigentlich arbeite ich fast nur noch mit manueller Festbrennweite und da vor allem mit der Fuji XE2s. Das neue Fujifilm XC 35mm habe ich dann auch an der Fuji XE2s und der Fuji X-T100 ausprobiert. In beiden Fällen fand ich die Kombi nicht so gut, weil ich die XE2s lieber manuell nutze und die X-T100 einfach unpraktisch ist mit dem Sucher in der Mitte, wenn man so eine lange Nase hat wie ich und Brillenträger ist.

Aber dafür ist das XC35 wie gemacht für die Fuji X-E3 und ersetzt meiner Meinung nach natürlich jede Leica…

Die hier gezeigten Fotos sind als Originale bei flickr hinterlegt.

 

 

Meine Rechte als Urheber

„Urherber- und Verlagsrechte schützen und durchsetzen“ ist der Untertitel. Dieses Buch von Gernot Schulze ist 2020 in der 7 aktualisierten Auflage erschienen und sehr informativ, zumal es ein gewachsenes Buch ist, das realitätsnah Möglichkeiten und Grenzen zeigt.

Ein Juwel – Big Hearts Strong Hands

In ihrem Bildband „Big Hearts Strong Hands“ porträtiert die norwegische Fotografin Anne Helene Gjelstad die Frauen, die auf den estnischen Inseln Kihnu und Manilaid leben.

Es ist eines dieser Bücher, die liebevoll, ehrlich und mit so viel Authentizität gemacht wurden, daß ich jedes Mal freudig staune, so ein Juwel der sozialdokumentarischen Fotografie zu finden.

Ich bin durch einen Bericht auf diepresse.com darauf gestoßen und habe es mir gleich bestellt.

Großartig!

Das wahre Leben wie ich es auch mitten in Deutschland noch vor 50 Jahren kennengelernt habe.

Frau Gjelstad hat hier etwas geschaffen, das nicht in Worte zu fassen ist. Es ist einfach echte soziale Dokumentarfotografie pur, die immer auch Porträtfotografie ist.

Hier sprechen starke Bilder durch Authentizität, durch Sein statt Schein.

Sie war dabei und es gelang ihr in den Fotos die soziale Situation oder die Person so zu zeigen, wie diese war bzw. ist, eben ein „echtes“ Portrait, auch vom sozialen Leben.

So müssen Fotos sein, die wirklich was sind in meinen Augen.

Bravo!

Man kann es nicht vergleichen, aber ebenso „gut“ sind Bücher wie Gesichter der Stille oder Zug der Schafe.

 

 

 

Wie Fotos wirken

„Wie wir sehen, wahrnehmen und denken“ von Brian Dilg ist eines der seltenen Bücher, die Substanz und Unterhaltungswert koppeln und zu einer verbesserten Fotopraxis führen können.