Michael Mahlke

Väter und Söhne hrsg. von Peter Graf und Till Schaap

Väter und Söhne

„Liebesgeschichten in Bildern“ sollen es sein. Es ist ist eine Sammlung von Fotografien, die es sonst so nicht zu sehen gibt mit einem Foto von Robert Capa, das Ernest Hemingway und seinen Sohn zeigt oder Fotos von Henri Cartier-Bresson mit Vätern in Russland und andere bekannte Namen.

Zugleich ist dieses Buch von 2009 eine Annäherung an ein Thema, das zur Selbstreflexion einlädt. Wie ist oder war das Verhältnis zum eigenen Vater? Kommen Emotionen hoch beim Betrachten dieser Fotos oder ist das alles abgeschlossen?

Auf den Spuren der Erinnerung von Lara Morri

„Die Beelitzer Heilstätten und die verbotene Stadt in Wünsdorf“ lautet der Untertitel des Buches aus dem Mitteldeutschen Verlag.  Hier präsentiert die Autorin ein gut gemachtes Fotobuch und ein Geschichtsbuch mit Geschichten und eine Dokumentation in einem Einband.

Lost Places, das Fotografieren von verlassenen Orten, wird in den Beeltzer Heilstätten dokumentierend kombiniert mit einer Spurensuche nach der Geschichte. Dabei werden Zeitzeugen befragt und Eindrücke vor Ort fotografisch festgehalten. So entsteht eine interessante und kluge Mischung aus Text und Bild.

Original Streetfotografie heute

Das Wort wird immer häufiger benutzt aber es ist immer öfter etwas anderes drin. Und nachdem man sich sogar bewußt im Kunstbetrieb von den Originalen gelöst hat und eine Umwertung aller Werte vornehmen will, lohnt sich der Blick zurück, weil dort die Diamanten zu finden sind, die auch heute die Grundlage für eigene fotografische Diamanten sein können. Auch Joel Meyerowitz hat den entscheidenden Moment gesehen und fotografiert so wie Cartier-Bresson und beide verbindet fotografisch zumindest die visuelle Grammatik und ich denke noch viel mehr. Aber lesen Sie selbst!

Gibt es eine globale visuelle Kultur?

Wirklichkeit ist nichts für Adobe

„Die Mitglieder von Kollektiven wie Activestills hingegen verstehen sich dezidiert als langfristige Agenten des politischen Wandels in einer globalen visuellen Kultur.“

Dieser Satz von Evelyn Runge aus ihrem Aufsatz AGENTEN DES GLOBALEN POLITISCHEN WANDELS. Das Kollektiv Activestills fordert Stereotype des Fotojournalismus heraus führte mich gedanklich zu der Eingangsfrage.

Und daraus entstanden diese Gedanken und Notizen zum Thema globale visuelle Kultur.

Über Fotografie schreiben

Fotobücher und Texte zur Fotografie und Streetfotografie – Michael Mahlke

Über Fotografie schreiben bedeutet für mich über Dokumentarfotografie, soziale Fotografie und Digitalkameras zu schreiben. Die Digitalfotografie hat für mich das Fotografieren demokratisiert, weil sich heute jeder einen Fotopparat leisten kann, sogar zusätzlich zum Handy bzw. Smartphone.