Soziale Fotografie, Sozialfotografie, sozialdokumentarische Fotografie, humanistische Fotografie und radical art

Sozial ist nicht social aber social auf Englisch kann sozial sein. Oft ist es schwierig Begriffe mit ihren Inhalten genau abzugrenzen, weil Fotos auch Funktionen erfüllen und nicht nur Inhalte zeigen.

Heute sprechen viele von humanistischer Fotografie und meinen soziale Fotografie oder Sozialfotografie. Dabei geht es um Menschen in ihren sozialen Bedingungen. Wer mehr will als nur zeigen, der kann sogar mit der Matrix arbeiten bis zur radikalen Fotografie.

Das ist wiederum nicht gleichzusetzen mit social photography. Bemerkenswerterweise findet man unter dieser Webadresse einen englischsprachigen Fotografen, der Verkaufsprodukte fotografiert, die in einem speziellen Umfeld gezeigt werden sollen.

Im deutschen Raum ist soziale Fotografie oft auch politische Fotografie, weil sie Menschen in sozialen Bedingungen zeigt und das ist ja nie wertfrei sondern oft schon engagierte Fotografie.

Da Wörter und ihre Inhalte immer wieder neu in die Debatte geworfen werden, muß man auch immer wieder darüber schreiben. Das ist mir erstmals aufgefallen als ich bei neueren Texten feststellte, daß die konkrete Beschreibung von politischer Fotografie und Interesse nicht mehr vorkommt.

So bedarf es immer wieder solcher Texte, um zu zeigen, daß verschiedene Wörter auch Unterschiedliches meinen.

Aber Fotografie ist soziale Arbeit, das steht fest.

 

 

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