Fotografie als soziale Praxis

Für mich ist Fotografie soziale Praxis, insbesondere Dokumentarfotografie.

Warum?

Die Antwort ist einfach:

„Die sozialdokumentarische Fotografie des 20. Jahrhunderts ist auch eine Dokumentation des sozialen Wandels wie auch des Wandels des Sozialen, an dem sie als Mittel in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in unterschiedlicher Intensität beteiligt ist. Sie steht für die visuelle Seite der Interpretation von Gesellschaft, die selbst diese Gesellschaft durch ihre Wirkkraft mit hervorbringt. Die sozialdokumentarische Fotografie ist so nicht nur ein fotografisches Genre, sondern soziale und politische Praxis.”

Sie stammt von Rudolf Stumberger.

Dem ist nichts hinzuzufügen – außer: weiter zu fotografieren.

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