Fotografie e.V. – die öffentliche Zukunft der Dokumentarfotografie?

Es gibt sie noch, die Dokumentarfotografie. Sie ist da und es enstehen gute Fotos. Aber offenkundig öffentlich gefördert. Damit kommt die Fotografie aus dem Umfeld der privaten Mäzene und Verleger, die sozialdokumentarischer Fotografie in ihren Medien einen Platz einräumen hin zu öffentlichen Projekten ausserhalb von Museen in Ausstellungen in öffentlichen Räumen.

Der Förderverein Pixelprojekt Ruhrgebiet e.V. ist ein solches Beispiel.

Die Gesellschaft für humanistische Fotografie e.V. ist ein anderes Beispiel.

Daraus ergeben sich Projekte, die in diesem Fall bei bildsprachen zu finden sind.

Sie scheinen alle öffentlich gefördert und bei Ausstellungen daher frei zugänglich. Sie werden auch in öffentlichen Räumen ausgestellt.

Sind es die Ergebnisse von öffentlich geförderten sozialen Projekten oder sind es eigene Arbeiten ohne vorherigen Auftrag, die später honoriert wurden?

Das ist mir noch nicht ganz klar.

Aber so ist die Dokumentarfotografie nun öffentlich zu sehen und öffentlich gefördert.