Monthly Archives: Mai 2013

Jakob Riis, der erste Fotojournalist Amerikas – aktueller denn je

Jakob Riis Phaidon

Jakob Riis Phaidon

Es gibt bei Phaidon die Reihe 55. Dort werden Fotografinnen und Fotografen vorgestellt. Ein jeweils guter Einführungstexte verbindet sich mit vielen Fotos und Erläuterungen. Eines dieser Bücher ist über Jakob Riis. Er wurde bekannt, weil er gegen Ende des 19. Jhrdts. in New York das Elend in den Mietwohnungen und auf der Strasse fotografierte und seine Fotos als Aufnahmen der Wirklichkeit galten, die sogar zu Verbesserungen der sozialen Zustände führten unter T. Roosevelt.

Wenn man mit einem Abstand von gut 100 Jahren auf die Fotos blickt, dann bin zumindest ich immer noch schockiert. Der erste Gedanke war, es hat sich nichts geändert. Das Flüchtlingselend überall auf der Welt und auch in Amerika, die Armut nach den Krisen – es kommen heute dieselben Bilder wieder.

Zwar wurde Monochrom abgelöst durch Farbe, aber das ist alles. Menschen, die sich stapeln, unhaltbare hygienische Zustände, lichtlose Hinterhöfe, das Schlafen unter Brücken und auf der Strasse, in lichtlosen Spelunken, Drogen als Betäubung gegen die Hoffnungslosigkeit und die Armut – alles das ist wieder da in den entwickelten und „reichen“ Staaten und Städten.

Erstmals ermöglicht ein solches Buch die Chance, aus der Geschichte zu lernen durch den Rückblick auf Fotos, die soziale Zustände festhalten. Da es sich um amerikanische Zustände handelt  und wir heute wieder solche Fotos sehen, können wir auch feststellen, dass Ausbeutung und Armut und der Kampf dagegen eine dauernde Aufgabe sind. Wenn man denn dagegen kämpfen will.

Heute stellt sich die Frage erneut und heute sind die Fotos in meinen Augen als Spiegel ihrer Rückkehr besonders bedrückend.

Jakob Riis

Jakob Riis

Wenn Sie Jakob Riis in einer Suchmaschine für die Bildersuche eingeben, dann gibt es auch viele Suchergebnisse.  Aber es ist ein Unterschied, ob man sie auf dem Monitor fast episch sieht oder auf Papier gedruckt spürt, wie sich dort dauerhaft Wirklichkeit festgeklammert hat.

Das Buch von Phaidon hat ein angenehmes Format und vereint viele Fotos, die alle ausführlich erklärt werden. So bleibt es nicht bei dem Foto.

Wenn Sie zum Beispiel auf das Foto des Covers schauen, dann sehen Sie das Mädchen. Sie wissen aber nichts über ihre Geschichte. Riis hat geschrieben wie er sie fotografiert hat und was sie sagte, als er sie fragte, was sie denn so tut. Und diese kleinen Geschichten geben dem Buch Leben und lassen uns erschrocken die Frage stellen, was wohl aus ihr geworden ist.

Jakob Riis gilt auch als einer der ersten sozialdokumentarischen Fotografen (link als pdf). Er wurde in gewisser Weise weltberühmt, obwohl ihm das kein Geld einbrachte und er bis an sein Lebensende mit 65 Jahren arbeiten mußte.

Das Buch ist irgendwie auch ein Buch über die Hoffnung und die Hoffnungslosigkeit. Und es ist ein Buch über Ungerechtigkeit und zeigt in den Erzählungen zu den Fotos auch, dass nichts von selbst kommt.

Seine Vorträge schloß er oft mit den Worte von James R. Lowell: „Meinst du, das Bauwerk soll dauern/Das die Vornehmen schützt und die Armen erdrückt?“ Das war ein Verweis darauf, dass asoziale Architektur auch asoziales Verhalten hervorbringen kann, weil der Mensch vielfach durch seine Umwelt als soziales Wesen bestimmt ist.

Insofern sind die Fotos von Jakob Riis aktueller denn je wenn man nicht zurückkehren will zu den Fehlern, die woanders und bei uns bis heute gemacht werden. Das Soziale muß man immer wieder neu erfinden sonst landet man im Asozialen.

Wer das Buch noch bekommen kann, der hält eine kleine Kostbarkeit in seinen Händen.

 

 

Questions without answers

questionswithout

Immer wieder kommen Bücher auf den Markt, die es wert sind, besprochen zu werden.

Die visuelle Geschichte der letzten ca. zwanzig Jahre seit 9/11 in New York und dem „Ende“ des Kalten Krieges will dieses Buch erzählen mit Fotos und Geschichten.

Und wissen Sie was? Es gelingt.

Das Buch ist so wie die globalisierte Welt. Es ist ein Mosaik, das in der Gesamtschau die Entwicklungen zeigt.

Die große Kunst der dokumentarischen Fotografie besteht darin am Beispiel eines Menschen ein ganzes System darzustellen oder an einer Familie den Schrecken eines Krieges.

Hier gelingt es. Dieses Buch erweitert den Horizont und ermöglicht einen Blick auf die reale Welt jenseits der Illusionen.

Es wird auch deutlich, warum wir nicht alle Probleme lösen können und warum oft der Waffenstillstand die einzige Lösung ist.

So lesen wir bei einem Foto, das ein blutendes Mädchen in Afghanistan zeigt z.B.: In Afghanistan in Kandahar verhaftet die Polizstin Malalai Kakar einen 35jährigen Mann, der immer wieder seine 15jährige Frau quälte. Als man sie fragte, was mit dem Mann geschieht, sagt sie: „Nichts, die Männer sind hier die Könige.“ Kakar wurde später von den Taliban ermordet.

Es ist also ein Buch über die Welt mit Fotos von der „Front line“ wie der Verlag zurecht schreibt.

Das Buch ist ein Geschenk, welches man mehrfach in die Hand nehmen wird, weil es viel zu viele gute Fotos und gute Geschichten hat. Man hat das Gefühl, man greift in die Realität der Welt. Das Buch ist auch ein Spiegel und zeigt uns, was wir vermeiden müssen. Gerade der Gegensatz macht hier die Werte und die Grenzen zur Naivität deutlich.

Mich hat das Buch sehr beeindruckt, weil es wirklich gute Dokumentarfotografie zeigt und zugleich eine visuelle Darstellung der politischen Weltgeschichte der letzten 20 Jahre ist.

Und das Buch ist eine Dokumentation der Kulturen und Philosophien der Welt in Fotografien, wenn sie aufeinander treffen oder wenn sie an ihre Grenzen kommen.

Es ist bei Phaidon erschienen.

 

Aside

Taslima Akhter heißt die Fotografin, die ein Foto geschossen hat, das mich sehr berührt. Es ist u.a in einem Artikel auf auf spiegel.de zu sehen, und auch hier.

Es ist in meinen Augen eines der ergreifendsten Dokumentarfotos der Weltgeschichte.

Das Foto ist für mich deshalb so ergreifend und berührt mich so sehr, weil es neben der Tragödie auch die Liebe zeigt, die bis in den Tod geht in einer der schlimmsten Situationen, die man sich vorstellen kann.

Im Prinzip sprengt dieses Foto die Grenzen von Dokumentarfotografie und Kunst. Es ist die vollständige Welt in ihrer Absurdität und Realität.

Man kann es nicht in Worte fassen aber für mich sagt es alles.

Es ist das stärkste und berührendste Bild, das ich jemals gesehen habe.

Da ich nicht weiß, wie lange es auf spiegel.de zugänglich ist hier noch ein paar andere Links mit dem Foto:

Und wenn ein Foto preiswürdig ist und überall als Symbol für Ausbeutung stehen sollte, dann wäre dieses Foto dafür besonders geeignet.

Es ist eine Fotoikone.

 

Johnny Milano fotografiert oder sind Links von Rechts strafbar?

Johnny Milano lebt in New York und arbeitet u.a. als sozialdokumentarischer Fotograf und als Konfliktfotograf. Er erstellt dokumentarische Fotoreportagen.

Er hat Fotoreportagen zum

  • Hurrikan Sandy
  • Immigranten
  • Chemotherapie
  • Down Syndrom

und 2013 auch über das Treffen der „Nationalist Socialist Movement“ in Atlanta in Georgia gemacht.

In dem Beitrag wird nicht nur das Treffen dokumentiert. Es werden auch die Gegendemonstrationen dokumentiert und die Auseinandersetzungen.

In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit – und Linkfreiheit?

Darf man da von Deutschland aus nun drauf verlinken oder nicht?

Die Verbreitung über Blogs wie petapixel.com führt nun dazu, dass es erstaunliche Diskussionen gibt.

Es handelt sich dabei um weltweit relevante fotografische Blogs. Die Kommentare darunter sind mehr als erhellend. Was es alles an Nichtwissen, Glauben und Haltungen gibt, wie unterschiedlich Freiheit in Amerika gegenüber deutschen Sichtweisen ist – dies alles findet sich an dieser Stelle wieder und ermöglicht ungeschönte Blicke auf die Vielfalt des Denkens in unserer Welt.

Darf man nun noch auf diese Blogs verlinken oder ist nunmehr jede Linksetzung dorthin strafbar?

Johnny Milano hat dies alles natürlich auch auf seiner Webseite.

Darf man auf seine Webseite noch verlinken oder nicht?

Ich möchte aber den Horizont noch etwas erweitern, damit deutlich wird, warum dies ein Thema ist.

Links und Rechts von Grimme

Die Webseite publikative.org ist aktuell (2013) nominiert für den Grimme Online Award.

Es ist eine Seite gegen rechts. Dort sind aber ebenfalls viele Fotos zu sehen mit rechten Symbolen und von rechten Aktionen.

Darf man darauf verlinken?

Denn wenn man darauf verlinken darf, dann müßte man auch auf die Seiten von Johnny Milano verlinken können.

Wenn man den Ausführungen in der Wikipedia folgt, dann ist das Setzen eines Links durch Artikel 5 GG geschützt.

Hinterm Horizont geht´s weiter …

Aber ich möchte mal den Horizont noch etwas erweitern.

Wenn ich mir nun einen Blog auf einem amerikanischen Server wie blogger.com oder wordpress.com anlege und dort auf Englisch diesen Artikel schreibe und verlinke – gilt dann überhaupt noch alles das, was ich hier problematisiert habe?

Oder muß der Server in Deutschland stehen und ich auf deutsch schreiben?

Woher weiß ich überhaupt, wo der Server steht, zumal wenn mein Acount in der Cloud gehostet wird?

Hallo?

Um dies alles abzuklären, habe ich diese Zeilen an das Bundesministerium für Justiz geschickt mit der Bitte um eine klärende Stellungnahme. Bis jetzt wurde nicht einmal der Eingang bestätigt.

Vielleicht gibt es fachkompetente Hilfe im Netz?

Und siehe da, die Hilfe war da. Vielen Dank dafür. Der wichtigste Hinweis ist wohl der auf das Strafgesetzbuch. Dort finden wir folgendes:

㤠86

Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen

(1) Wer Propagandamittel

1. einer vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Partei oder einer Partei oder Vereinigung, von der unanfechtbar festgestellt ist, daß sie Ersatzorganisation einer solchen Partei ist,

2. einer Vereinigung, die unanfechtbar verboten ist, weil sie sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richtet, oder von der unanfechtbar festgestellt ist, daß sie Ersatzorganisation einer solchen verbotenen Vereinigung ist,

3. einer Regierung, Vereinigung oder Einrichtung außerhalb des räumlichen Geltungsbereichs dieses Gesetzes, die für die Zwecke einer der in den Nummern 1 und 2 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen tätig ist, oder

4. Propagandamittel, die nach ihrem Inhalt dazu bestimmt sind, Bestrebungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation fortzusetzen,

im Inland verbreitet oder zur Verbreitung im Inland oder Ausland herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt oder in Datenspeichern öffentlich zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Propagandamittel im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche Schriften (§ 11 Abs. 3), deren Inhalt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist.

(3) Absatz 1 gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.

(4) Ist die Schuld gering, so kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen.“

Der Absatz 3 enthält wohl die Antwort auf meine Frage. Wenn es sich um Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens handelt, dann ist es offenkundig straffrei. Es sind aber nicht alle Fragen geklärt.

Offen ist noch die Frage was geschieht, wenn ich ausserhalb von Deutschland auf Servern in Nicht-Deutsch publiziere und verlinke.

 

Text 1.3

Dokumentarfotografie: Das Duisburger „Stadtmassaker“

Die Welt verändert sich. Deshalb verändern sich auch die Städte und die Interessen der Menschen in den Städten. Die Stadt Duisburg hatte und hat zwei Probleme, die bis heute überregional medienwirksam sind, die Loveparade und die Stadtentwicklung am Beispiel von Duisburg Bruckhausen.

Roland Günter

Roland Günter hat dazu ein Buch geschrieben „Stadtmassaker und Sozialverbrechen. Studie zur Kommunalpolitik am Fallbeispiel Stadtzerstörung und Stadtentwicklung in Duisburg“.

Dieses Buch ist in der Reihe „Einmischen und Mitgestalten“ erschienen und wurde im Klartext-Verlag veröffentlicht.

  • In China werden die Menschen einfach vertrieben ohne Hilfsleistungen zu erhalten.
  • Im Braunkoheltagebau in Deutschland werden Dörfer komplett umgesiedelt und alle Kosten für die Bewohner übernommen.
  • Und unter der Frage des Rückbaus von Städten und dem Rückbau von Stadtteilen werden nun ohne große Hilfe für die Menschen ebenfalls Umsiedlungsaktionen von einzelnen Kommunen beschlossen.

Dies hat in Duisburg sehr viel Unmut ausgelöst und wurde und wird auch fotografisch dokumentiert. Deshalb schreibe ich auch darüber.

Das Buch von Roland Günter ist ja unter wissenschaftlichen Aspekten völlig verrissen worden.

Wenn man das Buch mit dieser Messlatte anpackt, dann wird man dem Buch nicht gerecht und geht an der Substanz des Buches vorbei. Denn die Realität besteht nicht aus Fußnoten und eigenes Erleben ist ebenfalls kein Fall für Fußnoten. Bliebe die Frage, ob das Buch ein wissenschaftliches Standardwerk sein will?

Sicher nicht – ganz im Gegenteil.

Das Buch ist zwei Bücher, wenn man so sagen kann.

Es ist einmal eine Streitschrift im besten Sinne im politischen Prozess und formuliert Positionen und beschreibt Vorgänge. Dazu zitiert der Autor aus Schreiben an ihn und andere und er schildert Erlebnisse, die er hatte.

Dazu braucht man keine Fußnoten.

Es geht ihm vielmehr darum, „aufzustehen gegen das, was in Duisburg und anderswo geschieht.“

Katrin Susanne Gems und Gerda Sökeland

Günter verweist dabei auf das Internet  und die Adressen geschichtswerkstatt-duisburg-nord.de und deutscherwerkbund-nw.de.

Man findet dort viele Fotos und Informationen. Einen Teil davon findet man auch im Buch. Katrin Susanne Gems und Gerda Sökeland haben hier dokumentarische Fotografie publiziert, die die Veränderungen und das Verschwundene festhalten soll.

Roland Günter

Roland Günter

Wenn man das Buch rumdreht, dann ist es ein anderes Buch mit dem Titel „Kein Stadtmassaker und Sozialverbrechen, sondern eine Visionäre Stadt“ – also eine positive Utopie.

Dort entwirft Roland Günter eine „visionäre Stadt“ und benennt die Baustellen, die bearbeitet werden müssten.

Das Buch ist dick, es ist interessant und die Fotos sind es auch. Es knüpft in meinen Augen an eine aufklärerische und emanzipatorische Tradition an, die einstmals soziale Bewegungen groß gemacht hat.

Es ist sehr gut, dass es im Umfeld des Buches einige Internetadressen gibt, die dokumentieren, dass etwas passiert.

Redpicture

Noch interessanter sind dabei die Aufnahmen von Redpicture auf flickr und an anderen Stellen. Denn dort dokumentiert er den Prozess des Ganzen.

Man sieht also nicht nur die Situation sondern darüber hinaus auch die Dokumentierenden und Aktiven in dieser Situation. Das ist unabhängig vom Erfolg dieses sozialen Kampfes gute Dokumentarfotografie.

Allerdings geht Redpicture weit über dieses Ereignis hinaus und dokumentiert auch viele andere öffentliche Ereignisse, die man sonst kaum sehen würde. So lohnt sich der Besuch seiner fotografischen Webseiten vielfach, weil er sozialdokumentarische Fotografie und fotojournalistische Arbeit in klassischer Art und Weise macht, die so in Videos nicht möglich wäre.

Würden nur halb so viele Menschen zu einer Demo für Bruckhausen kommen wie auf der Loveparade waren, wäre die Frage des Stadtteils und der Stadtentwicklung sicherlich geklärt. Aber das ist ein Zeichen einer neuen Zeit.

Fotos und Videos

Wie unterschiedlich die Berichterstattung zwischen Fotos und Videos ist und wie verschieden dabei die Schwerpunkte sind, kann man sehr schön sehen, wenn man sich zu dem Thema  ein Video anschaut. So stehen Möglichkeiten und Grenzen – auch inhaltlich – von Videos und Fotos direkt nebeneinander. Es sind sich ergänzende Bereiche, die zusammen mehr zeigen als jeder Teil für sich allein. Und manches kann besser mit Fotos, anderes besser als Video gezeigt werden.

Vielleicht schon prophetisch schreibt Günter in der Einleitung „Es gehört zu den wichtigen Fähigkeiten des modernen Menschen, mit der Unsicherheit zu leben. Trotzdem zu handeln. Mit der Substanz der Menschenwürde und einer Vorstellung des Gemeinwesens.“

In diesem Sinne