Monthly Archives: April 2013

Pixelprojekt Ruhrgebiet

pixelprojekt

Wann wird Fotografie öffentlich gefördert?

Ein gutes Beispiel dafür ist das Pixelprojekt Ruhrgebiet. Das MFKJKS-Ministerium zahlt Steuergelder für Fotos. Nicht schlecht und offenkundig ein Beitrag zur Dokumentarfotografie.

So zeigt Katrin Gems mit ihrer Serie „Historische Stahlstadt im Abriss“ wie der Duisburger Norden sich verändert.

Auch da ist das Ruhrgebiet dem Bergischen Land ein Stück voraus. Vielleicht ist dies das Erfolgsrezept des Ruhrgebietes und der Grund dafür, warum im Bergischen Land hinter jedem Berg eine andere Mentalität und ein angeblich anderes Land ist.

Aber wer nicht mal einen gemeinsamen Verkehr im öffentlichen Raum zustande bringt, muß sich nicht wundern, wenn solche Projekte ebenfalls nicht funktionieren.

Umso besser für das Ruhrgebiet.

Strassenfotografie im 21. Jhrdt.

Michael Mahlke - streetphotography

Michael Mahlke – streetphotography

Sie finden hier auf dieser Webseite Artikel mit Hinweisen und Informationen zum Thema Dokumentarfotografie und Streetphotography/Straßenfotografie.

Exklusiv nur hier:

  • Buchbesprechungen von guten Büchern, die sonst kaum irgendwo im digitalen Wunderland einen angemessenen Platz erhalten würden.
  • Viele Fotos, die es nur hier gibt, die alles Originale sind und nirgendwo sonst zu finden sind.
  • Fotografische Lehrgänge aus der Lebenspraxis, die wirklich weiterhelfen und die es nur hier gibt
  • Infos über aktuelle Entwicklungen und „schwarze Löcher“
  • Praktische Hinweise zwischen politischer Fotografie und Fotokunst

Diese Webseite bietet das, was ich woanders gesucht habe und nicht fand.

Wenn Ihnen diese Art der Fotografie und der fotografischen Berichterstattung gefällt, dann helfen Sie mit, dass es solche Artikel auch noch in einigen Monaten gibt. Verlinken Sie mich oder kaufen Sie mir einen Kaffee.

Bis dann!

Regionaler Journalismus in Bildgeschichten

Es muß nicht die Bild-Zeitung sein, um im Bilde zu sein. Deshalb gibt es neue Ansätze, um regionalen – überlokalen – Journalismus mit Bildgeschichten zu zeigen. Darin sind sogar politische Aussagen zu finden.

Eine Bildgeschichte über einen Nachmittag in der Wuppertaler Innenstadt finden Sie hier.

Ein weiteres Foto mit „integriertem“ Text gibt es hier.

So sind wenige Fotos oft genauso aussagekräftig wie viel Text.

Tattoos fotografieren

Die nackte Haut ist ein guter Platz für viele Dinge. In der Fotografie reicht sie oft nicht mehr, weil es zu viele Fotos mit nackter Haut gibt. Aber es gibt ja das Tätowieren und die Tattoos.

  • Wie gehen Menschen mit ihrem Körper um?
  • Welche Bedeutung haben heute Tattoos?
  • Wie werden Erinnerungen und Aussagen festgehalten, die man/frau immer mit sich herumtragen wollen?

Dafür gibt es natürlich nichts dauerhafteres im eigenen Leben als die eigene Haut.

Bei ntv.de gibt es darüber eine exzellente Fotoshow, die sich wirklich lohnt.

Man erhält als Nicht-Tattooler Einblicke in eine Welt voller Bilder, Aussagen und bekommt Eindrücke von Menschen, die man so nackt und so bunt sonst nie sehen würde.

 

Andreas Herzau – Moskau aus Sicht der Strassenfotografie

Andreas Herzau hat ein Buch gemacht mit 90 Fotos und 144 Seiten. Das Buch über Moscow/Moskau wird auch mit einigen Fotos als PDF zur Vorschau angeboten.

Dies bietet einen kostenlosen Einblick in die Art der Fotografie, die Herzau dort publiziert. Es ist eine Kombination aus klassischen Sichtweisen und der Nutzung von Farben.

Einen kostenlosen Blick darauf finden Sie hier.

Ganz in der Nähe davon auf der Webseite hat Andreas Herzau auch noch einen Videotrailer zu dem Buch gemacht.

Den finde ich ganz toll. Das ist eine eigene Art von Buchpräsentation, die mir richtig gut gefallen hat.

Die Editionbraus hat auch noch einen eigenen Blick ins Buch, so dass man sich umfassend unformieren kann.

 

Michael Wolf fotografiert den absoluten Horror in der Architektur

So wohnen Menschen, die dafür Miete zahlen. Diese Fotos sind ein gutes Dokument über Stadtentwicklung, die kaum fürchterlicher sein könnte.

Aber schauen Sie selbst.

Das ist Dokumentarfotografie, die den eigenen Horizont erweitert. Man könnte dies nur noch toppen, wenn man ein Video drehen würde über eine Familie, die in so einem Hochhaus wohnt.

Aber was schreibe ich da? Einmal suchen und schon habe ich so ein ähnliches Video gefunden:

 

Wie man sieht ist die Anpassungsfähigkeit des Menschen sehr stark. Übrigens sind meine Wertungen hier auch kulturabhängig. Es gibt genügend Menschen, die gerne im Hochhaus leben und nicht am Rande eines Waldes im Reihenhaus. Der Mensch ist eben sehr flexibel und kulturell geprägt.

 

Regio 2018 – geförderte Fotografie

„Fotokunst“ wird mittlerweile öffentlich gefördert. Darüber gibt das Projekt Fokus 2018 Auskunft.

„Der Regio Aachen e.V. und das Bildungswerk Carolus Magnus e.V. in der Bleiberger Fabrik, Aachen gestalten gemeinsam mit Fotografinnen und Fotografen aus der Euregio Maas-Rhein das Fotoprojekt FOKUS2018 das an 10 Schulen in der Regio Aachen durchgeführt wird…. Im ersten Projektjahr starten Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse mit einem Teilprojekt die langfristige Zusammenarbeit, die sie in den kommenden Jahren mit professioneller Unterstützung durch Fotokünstlerinnen und -künstler weiter entwickeln werden….Für die REGIO-Aachen mit ihren Teilregionen entsteht so ein gigantisches verbindendes Bildarchiv, dass das Interesse an der Region weiter fördern wird.“

Über die Fotografie die eigene Region entdecken, sich selbst entdecken und die „Fotokunst“ entdecken. Das ist ein schöner Ansatz, um die Fotografie als Technik zu nutzen. Das Dokumentieren des Alltags und der eigenen Umwelt und das Zusammentragen im Internet, um über den eigenen Horizont hinaus zu blicken und eine Region zu entdecken.

Die Projekte, die ich bisher auf der Internetseite gesehen habe, sind alle sehr interessant.

Ich stelle mir nur die Frage, was ist „Fotokunst“?

Offenbar alles.

Vielleicht regt das Projekt ja dazu an, auch über diesen Begriff neu nachzudenken.

„Fotokunst“ ist aktuell ein Begriff, der dazu dienen soll, vermarktungsfähige Produkte einzuordnen. Das ist aber bei den hier vorgestellten Projekten nicht der Fall. Sie sind alle nicht vermarktungsfähig im Sinne von verkaufsfähig soweit ich das bisher sehe.

Sie dienen eher dazu, Blicke und Umgangsformen festzuhalten. Das ist eigentlich ein ideales Projekt für visuelle Soziologie, weil hier das Verhältnis von Mensch zu Mensch und Mensch zur Umwelt visuell dokumentiert wird.

So bietet dieses Projekt eine Reihe von Möglichkeiten.

In diesem Sinne

 

Photoshop Elements 11 von Martin Quedenbaum

9783827248060

Als ich es zum ersten Mal in meinen Händen hielt dachte ich mir, warum ein Buch, wenn man doch Videos sehen kann und das Handbuch hat?

Und so ging ich eher skeptisch an dieses Buch heran. Doch ich mußte mich revidieren.

Martin Quedenbaum hat hier ein Buch erstellt, das wirklich all die Fragen im Zusammenhang beantwortet, die man bei der Einarbeitung in das Programm PSE 11 entwickelt, wenn man mit der Software arbeitet.

Genau das ist der Unterschied.

Photoshop Elements 11 bietet vereinfachte Arbeitsmöglichkeiten. Wem dies reicht, der wird das Buch nicht brauchen.

Wer aber mit Photoshop Elements professionell arbeiten möchte – und das ist ja mit diesem Programm möglich – der findet in dem Buch einfach alles erklärt, was während seiner Arbeitsprozesse an Fragen auftauchen kann.

Zumindest bei mir war das der Fall.

Klugerweise hält sich das Buch an eine gute Tradition und hat ein sehr gutes Inhaltsverzeichnis.

Das erschließt dann auch die Wege, um die richtigen Informationen zu finden.

Ich habe nun ca. drei Monate mit dem Buch gearbeitet und kann nur sagen, es hat mich nie enttäuscht.

Das Buch ist bei Pearson erschienen.

 

Photoshop Elements 11. Das Praxishandbuch

von Martin Quedenbaum

ISBN: 978-3-8272-4806-0