Monthly Archives: Februar 2013

Euthanasie im Tierheim

Der Umgang mit Leben und Tod ist oft erschreckend. Wer sich einen Hund oder eine Katze kauft oder ein Tier verschenkt, kann schon Schuld am späteren Tod des Tieres sein. Denn immer mehr Tiere werden abgegeben und dann eingeschläfert.

Eine englische Fotoreportage zeigt nun sehr eindrücklich, wie der Weg vom Tierheim in den Müllsack verläuft.

Sie finden die Fotoreportage hier.

 

Angela Merkel als Nazi

Was man in Deutschland nicht zeigt aber dennoch von Deutschland aus zu sehen ist, findet man im Internet. Auf der letzten Demonstration in Griechenland wurde auch deutlich, wie unterschiedlich die Sichtweisen sind. Während in Deutschland alles-ist-gut medial vorherrscht, kämpfen in Griechenland die Armen dagegen, dass sie die Zeche für die Reichen bezahlen müssen.

Dazu gehören auch starke Fotos. Ein Foto sehen Sie hier. Es zeigt eine Demonstration und einen Mann, der u.a. ein Schild hochhält mit Angela Merkel als Nazi bzw. in Naziuniform.

Dieses Foto erzählt mehr als eine Geschichte. Es ist einerseits visuelle Soziologie und andererseits ein Zeitdokument. Es zeigt aber auch, dass die deutsche Geschichte nicht vorbei ist sondern bis in die Gegenwart wirkt. Die Sparpolitik ist sicherlich eine absolut asoziale Angelegenheit. Sie hat allerdings nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Aber vielleicht sind es auch alte Wunden, die nun noch einmal aufgesprungen sind.

Fotografisch ist es allerdings ein starkes Foto, das viel erzählt und viel Raum für Deutungen läßt. Es geht in dem Foto auch gar nicht um Angela Merkel in Naziuniform, das ist nur der Aufhänger. Vielmehr sieht man einen Mann, der seine politischen Aussagen durch das Symbol der Henkerschlinge um seinen Hals, das Angela-Merkel-Schild und ein Plakat zeigt. Das Foto ist insgesamt sehr erzählfreudig, so dass man mit einem Blick viele Geschichten finden kann.

Demotix ist eine Agentur für freiberufliche Fotografen (freelancer). Wenn Sie dort einmal wöchentlich nachschauen, sehen Sie alles das, was in Deutschland in den Medien nicht zu sehen ist.

Sie sehen dort auch, wie interessant Reportage- und Dokumentarfotografie sein kann.

 

Texte zur Theorie der Fotografie von Bernd Stiegler (Hg.)

reclamtheorie

Das ist mal ein schönes Lesebuch zu einem nie enden wollenden Thema.

„Das heißt, die Fotografie war früher das Repräsentationsmedium, unter das alle anderen Medien subsumiert und mit dessen Hilfe sie aufgeteilt und analysiert werden konnten. Heute muß diese Rolle der Computergrafik zu gesprochen werden. Dadurch wird die Fotografie lediglich zu einer unter vielen Repräsentationsformen. Eine Kritik der digitalen Fotografie muß diese Unterordnung des Fotos unter die Grafik berücksichtigen.“

Mit einem Text von Peter Lunenfeld, aus dem das Zitat stammt, endet das Buch zur Theorie der Fotografie, welches bei Reclam erschienen ist. Es hat folgende Rubriken:

  1. Fotografie und das Reale
  2. Fotografie und Indexikalität
  3. Fotografie und Kunst
  4. Fotografie und Wahrnehmung
  5. Fotografie und Gesellschaft
  6. Fotografie im digitalen Zeitalter

Diese Kapitel werden jeweils von Bernd  Stiegler mit einer Einleitung versehen, die aus meiner Sicht eigene Beiträge sind. Danach folgen insgesamt gut 25 Texte verschiedener Autorinnen und Autoren. Das Buch ist eigentlich eine Art Geschichtsbuch der Fototheorie aus analogen Zeiten. Einige Beiträge schließen zur Gegenwart auf, einige sind vielleicht zeitlos.

Das ist hier die Frage.

Bernd Stiegler weist in seiner Einleitung darauf hin, dass mit den digitalen Medien der „ontologische Zweifel Einzug gehalten“ hat und zu „nachhaltigen Verschiebungen führt. Auch wenn in vieler Hinsicht die gesellschaftlichen Gebrauchsweisen der Fotografie sich kaum geändert haben … gilt das für ihre Distribution und ihren ontologischen Charakter nicht.“

Haben Sie das verstanden?

„Die Ontologie (griechisch ὄν, on, „seiend“, als Partizip Präsens zu εἶναι, einai, „sein“, und λόγος, logos, „Lehre, Wort“) ist eine Disziplin der theoretischen Philosophie. In der Ontologie geht es in einer allgemeinen Begriffsverwendung um Grundstrukturen der Wirklichkeit. Dieser Gegenstandsbereich ist weitgehend deckungsgleich mit dem, was nach traditioneller Terminologie „allgemeine Metaphysik“ genannt wird.“ Soweit die Wikipedia.

Und hier kommt genau das wieder, was in immer mehr Büchern zur Fotografie und Fototheorie auffällt. Die Fotografie wird von immer mehr Wissenschaften entdeckt, die sie mit Begriffen besetzen, vor denen sie nicht flüchten kann.

Es gibt viele Texte zur Theorie der Fotografie. Wer eine Sammlung von Texten haben möchte, die einen Wegweiser durch etliche Ecken und Abgründe fotografischer Theorie darstellt, der kommt bei diesem Buch auf seine Kosten – positiv und negativ.

Dabei entwickelte sich bei mir eine Frage: Wie kommt es eigentlich, dass die älteren Texte i.d.R. viel lesbarer sind als die neueren Texte?

Die älteren Texte sind ja nicht unwissenschaftlicher sonst wären sie in dem Buch nicht vertreten. Sie sind aber sofort verständlich, auch wenn man nicht Linguistik oder andere Fächer studiert hat. Ketzerisch könnte man sogar sagen, dass man die älteren Texte auch lesen kann, wenn man „nur“ fotografiert und nicht studiert.

Daher ist das Buch auch empfehlenswert, wenn man einmal unverständliche wissenschaftliche Texte der letzten 40 Jahre und verständliche wissenschaftliche Texte aus der Zeit davor (zum Teil auch in dieser Zeit) lesen möchte.

Und damit repräsentiert das kleine große Reclambuch eine Geschichte der Theorie der Fotografie, die auch zeigt, dass die Deutungshoheit über die Fotografie durch eine unverständliche Fachsprache nicht zu erreichen ist.

Vielmehr überzeugen die älteren Texte in der Regel mehr. Aber auch der Text von Allan Sekula von 1982 ist lesbar, wenn auch dicht und mit einem fachbezogenen Wortschatz ausgestattet.

Texte wie der von Henri Cartier-Bresson sind dann wieder eine reine Freude und versöhnen mit Sätzen, die einen nur noch sprachlos staunen lassen wie dieser hier von Roland Barthes: „Wir wissen, daß ein System, welches sich der Zeichen eines anderen Systems bedient, um sie zu seinen Signifikanten zu machen, ein System der Konnotation ist. Das buchstäbliche Bild ist also ein denotiertes und das symbolische Bild ein konnotiertes.“

Haben Sie es verstanden?

Nun denn, Sie merken an meiner Rezension, dass das Buch in jedem Fall nicht langweilig wird und zur Bildung einer eigenen Meinung einlädt.

Insofern kann man Sie nur einladen, sich dieses Buch bei Interesse am Thema wirklich zu gönnen.

Das Buch ist bei Reclam erschienen.

Texte zur Theorie der Fotografie

Hrsg.: Stiegler, Bernd; Übers.: Lenz, Susanne
376 S. 10 s.-w. Abb.

ISBN: 978-3-15-018708-1

Glamour des Elends von Evelyn Runge

9783412207267

„Ethik, Ästhetik und Sozialkritik bei Sebastiao Salgado und Jeff Wall“ lautet der Untertitel des Buches, das auch als Promotion angenommen wurde. So war ich gespannt wie das Thema Dokumentarfotografie im Buch dargestellt wird, zumal es sich bei den beiden Fotografen ja um weltbekannte Namen handelt.

Das Buch hat viele Aspekte und deshalb will ich auch keine Rezension schreiben, die so dick wird wie das Buch.

Auf Seite 69 landet die Autorin explizit im Bereich „Kernbegriffe der Dokumentarfotografie“. Sie schreibt: „Zu den beliebten Topoi im Diskurs über Fotografie und im speziellen über Dokumentarfotogafie zählen Mitleid, Ästhetisierung und Würde.“

Die Autorin leitet dann begriffsgeschichtlich Mitgefühl und Mitleid her und beschäftigt sich danach mit Fragen der Ästhetik. Dann folgt ein Kapitel über Würde und Humanität und auch zum Thema Würde im Bild.

In Anlehnung an das „Bildsystem Fotografie“(S. 25) von Gottfried Jäger schreibt sie dann: „In der vorliegenden Arbeit geht es vor allem um Abbilder (Dokumentarfotografie) und Reflexbilder (Konzeptfotografie, Medienreflexion)“ (S. 106).

So nähert sie sich dem Kern ihres Buches „Ethik, Ästhetik und Sozialkritik bei Sebastiao Salgado und Jeff Wall“.

Sie stellt Sebastiao Salgado und sein Werk ebenso vor wie Jeff Wall und kommt dann u.a. zu dem Gedanken: „Der Unterschied ist aber, dass inszenierte Fotografie als Bildidee bis hin zur Form der Publikation und Präsentation überdacht ist und, wie erwähnt, das Bildresultat in der Bildidee mitkonzipiert ist. In der dokumentarischen und journalistischen Fotografie steht nach wie vor die Spontaneität und das Fotografieren im Vordergrund“ (S. 175).

Im „Ausblick“ stellt Frau Runge fest: „Eine der Herausforderungen für künftige Forschungen über Fotografie besteht nach wie vor darin, ein klareres Vokabular zu schaffen“ (S. 245)

Ich will diese beiden Zitate als Rahmen nehmen für weitere Gedanken.

Da sie feststellt, dass es keine genaue und/oder eindeutig akzeptierte und wissenschaftlich erarbeitete Begrifflichkeit gibt, arbeitet die Autorin mit dem, was da ist und vieldeutig eingesetzt wird. So ist vieles nicht intersubjektiv sondern nur subjektiv zu fassen und regt  zur Auseinandersetzung an.

Man merkt dem Buch und der Autorin an, dass sie sich tief und engagiert mit diesem Thema auseinandergesetzt hat.

Das Schicksal von guten Autorinnen und Autoren besteht darin, mit dem Mut zur Lücke und dem Mut zur Meinung zu schreiben. Frau Runge hat ein gut zu lesendes und inhaltlich interessantes Buch zu einer Spezialfrage geschrieben. Es hat Charakter und ist eine echte Kaufempfehlung. Frau Runge hat eben eine gute „Schreibe“ und einen eigenen Blick.

Exemplarisch zeigt das Buch“Glamour des Elends“  zudem, dass Wörter und Bilder vielfach zwei verschiedene Kommunikationswege sind. Es ist einfach schwierig über Fotos zu schreiben und das dann alles noch in wissenschaftlich nicht eindeutige Begriffe zu packen. Dafür kann aber die Autorin nichts. Das ist das Schicksal der Fotografie.

Das Buch ist im Böhlau-Verlag erschienen und lohnt sich sehr, wenn man sich für Fotografie und diese Fragen interessiert.

Evelyn Runge
Glamour des Elends. Ethik, Ästhetik und Sozialkritik bei Sebastião Salgado und Jeff Wall
ISBN 978-3-412-20726-7

Text 1.1

The American Social Landscape. Dokumentarfotografie im Wandel des 20. Jahrhunderts von Gisela Parak

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„In der vorliegenden Arbeit wird die Dokumentarfotografie nicht als Genre oder Stilrichtung verstanden, sondern als Diskurs über Gesellschaft und Lebensmöglichkeiten, der mit den Mitteln der Fotografie geführt wird. Von der Annahme einer schlichten Abbildung grenzt sich das zugrundeliegende Medienverständnis ab und es wird immer wieder zu klären sein wie Realität dargestellt, konstruiert und produziert wird.“

Diese Worte aus der Einleitung des Buches machen neugierig auf die Darstellung der Dokumentarfotografie im 20. Jahrhundert.

Allerdings muss man sich erst einmal durch einige andere Seiten lesen. Die Autorin arbeitet dort mit Begriffen wie „Konnotation des Dokumentarischen“, sie spricht von einer „Ontologie digitaler Bilder“ und kommt zu dem Schluß, dass sich „drei maßgebliche Erklärungsansätze fotografischer Bildtheorie aus der Geschichte synthetisieren“ lassen, ein autoreferentieller, ein indexikalischer und ein diskurskritischer Ansatz.

In ihrem Buch will sie nach einer Darstellung von Atget, Riis, Hine, Lange, Evans, Frank, Firedlaender, Winogrand, Arbus, Adams, Baltz, Sekula und Rosler dann eine „Neuverortung der fotodokumentarischen Methode vornehmen“.

Die Beispiele dafür sind die Fotografen Allan Sekula, Joel Sternfeld und David Goldblatt. Sie will damit eine „dekonstruktive Methode des Dokumentarischen vorstellen, die sich den gesellschaftlichen Wirklichkeiten in einer konzeptuellen Verwendungsweise des Mediums annähert.“

Dabei geht sie eigentlich so vor wie jeder gute Historiker, wenn sie schreibt: „Von der Annahme einer schlichten Abbildung grenzt sich das zugrundeliegende Medienverständnis ab und es wird immer wieder zu klären sein, wie Realität dargestellt, konstruiert und produziert wird.“

Man verzeihe mir diese vielen Zitate zu Beginn, aber diese riesigen Begriffe kann man nicht noch mal in eigene Worte packen ohne sofort in Erklärungsnot zu kommen.

Es sind dann auch später Sätze wie „Die Dokumentarfotografie der 60er/70er Jahre beinhaltet somit das metareflexive Eingeständnis einer epistemologischen Aporie, das in den Bildreihen stilistischen Ausdruck fand“, die diesem Buch seinen Charakter geben. Da das Buch als Promotion im Fach Kunstgeschichte angenommen wurde, ist diese Wortwahl vielleicht auch die Erfüllung einer Erwartungshaltung Dritter – wer weiß.

Auf Seite 92 kommt die Autorin dann zur „Neuverortung der dokumentarischen Methode“ und sie schreibt über Allen Sekula: „Die von Sekula verwandte dokumentarische Methode ist die der Dekonstruktion, als Bild/Text zergliedert der Fotoband die Konstitution der sozialen Landschaft  in nachvollziehbare Einzelteile. Dabei … richtet sich Sekulas Konzeption der Dokumentarfotografie explizit gegen John Szarkowskis formalisierte Bildbetrachtung und gegen die Annahme einer bildimmanent zu entschlüsselnden Bedeutung.“

Sie schildert dann an der Tätigkeit einiger Fotografen, wie dies im Einzelfal aussieht. Ihre Bildbesprechungen sind in meinen Augen eines der Wesensmerkmale dieses Buches.

Es zeigt sich auch hier ein grundlegendes Problem der Fotografie. Sie ist so multidimensional, dass jeder aus seiner Ecke mit jeder Art von Theorie sie benutzen kann. Es fehlt eben ein „klareres Vokabular (Runge)“.

Es scheint echt so, dass bald jeder seine eigene Theorie ist und damit aus einem einfachen Foto oder einer Reihe von Fotos Dinge werden, die den Orbit verlassen und unverstanden um uns herum kreisen.

Das Buch hat den Vorteil, uns durch viele dieser zumindest mir vorher völlig unbekannten Theorien und Gedanken zu führen, deren Nutzen sich mir nicht erschließt und die ohne weitere praktische Relevanz für das Leben, die Wissenschaft (?) und die Fotografie zu sein scheinen.

Für diesen gedanklichen Weg durch dieses Dickicht muß man der Autorin dankbar sein. Zumal sie dadurch auch die Problematik von Wissenschaften aufzeigt, die sich immer mehr zersplittern, die immer mehr -ismen bilden, die an jeder Ecke neue Begriffe kreieren, die vielleicht sogar irgendwann so viele Theorien und Wörter haben wie die Fotografien, die sie beschreiben wollen.

Wie schreibt der Verlag? „Aufgezeigt wird der Wandel vom Glauben an die bildliche Evidenz bis hin zu den dekonstruktiven Herangehensweisen der Gegenwart.“

Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und wer Lust auf eine solche gedankliche Auseinandersetzung hat wie ich sie hier geschildert habe, der findet in dem Buch genau das, was er/sie sucht.

Es ist im WVT-Verlag erschienen.

Gisela Parak:

The American Social Landscape:

Dokumentarfotografie im Wandel des 20. Jahrhunderts

ISBN 978-3-86821-123-8

 

 

 

 

 

Zeitgeist oder warum es zur Zeit keinen Henri Cartier-Bresson geben kann

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Henri Cartier-Bresson wurde als Schnappschussfotograf, als Streetphotographer oder auch als Meister des gelungenen Reportagefotos berühmt. Es war die Zeit der großen Magazine und damit der großen Fotografen. Es war seine Zeit.

Er war souverän mit seiner Art der Fotografie und die Künstler, Schauspieler und Politiker waren souverän genug, um sich von ihm fotografieren zu lassen so wie er sie sah in ihrer Individualität.

Diese Chance hat heute niemand mehr. Prominente und Berühmte würden sich nicht so fotografieren lassen wie es die Klasse der Prominenten und Berühmten zur Zeit von Cartier-Bresson auszeichnete.

Heute geht die Botschaft vor.

Heute lautet die Botschaft was will ich als Fotografierter oder Fotografierte vermitteln?

Heute sind die Fotografinnen und Fotografen beliebt, die das Selbstbild inszenieren.

Weder als Reporter noch als Porträtfotograf wäre es möglich, Promis so zu fotografieren wie Cartier-Bresson.

Das spricht weder für die heutige Prominenz noch für die prominenten Fotografinnen und Fotografen.

Zeitgeist eben!

Es muß nicht so bleiben aber aktuell wäre nicht die Zeit für Cartier-Bresson.

Pech für die Promis von heute!

Wenn ich mir die Porträts von Cartier-Bresson anschaue, dann sind sie auch heute noch interessant, weil er Menschen in ihrem Umfeld mit einer speziellen und individuellen Aussage in einem Moment fotografierte.

Blicke ich dagegen auf Fotos, die heute gemacht wurden, dann wird sich dafür wohl in ein paar Jahren niemand mehr interessieren.

Sie sind sehr oft langweilig, ohne echte Aussage über die Person und sie kommen kaum über den Aufnahmemoment hinaus.

Das ist schade für die Prominenten und Berühmten für heute, weil sie damit keinen fotografischen Platz in der Geschichte finden werden.

Würden sie sich dagegen so ablichten lassen wie es Cartier-Bresson gemacht hat (oder ich heute auf meine Art praktiziere) dann wären ihre Chancen wohl größer, über ihre Zeit hinaus auf Interesse zu stoßen.

Text 1.1