Monthly Archives: November 2010

Wenn man Bilder nicht mehr zeigen darf

Wenn Sie eine Zeitung kaufen in der Bilder abgedruckt sind von einer Fotoausstellung, dann bleiben die Bilder in der Zeitung drin. Logisch. Jetzt stellen Sie sich vor, jemand sagt zu Ihnen, Du mußt die Bilder aber am 1. April aus der Zeitung rausschneiden. Ab dann dürfen die da nicht mehr drin stehen. Was würden Sie denken?

So ist es nicht bei der Zeitung auf Papier aber im Internet. Als ich über den 4. Monat der Europäischen Fotografie berichten wollte, lud ich mir die Pressemappe herunter. Dort finden sich Beispielbilder in kleiner Auflösung zu den verschiedenen Ausstellungen. Ich fragte dann nach, ob und wie ich die Bilder benutzen kann im Rahmen der Präsentation der Ausstellung. Daraufhin teilte man mir mit, dass man die Rechte der Fotografen für eine Berichterstattung unter Nutzung der Fotos bis zum Ende des Projektes am 28. November habe. Auf meine Nachfrage erklärte man mir, danach müssen die Fotos aus den online erschienenen Artikeln entfernt werden.

Doch dies ist noch nicht alles. Ich wollte ein schönes Buch vorstellen und besprechen. Es war ein ausgesprochen interessanter Fotoband. Dazu stellte man mir 5 verschiedene Fotos in kleiner Auflösung zur Verfügung und teilte mir dann mit, dass maximal 3 dieser Fotos in kleiner Auflösung genutzt werden dürfen und spätestens am 1. April von der Webseite wieder entfernt werden müssen.

Auf diese Dinge lohnen sich schon ein paar Blicke und dazu auch einige Gedanken. Wenn ich diesen Wünschen folge, müßte ich kontinuierlich alle Artikel mit Fremdbildern danach untersuchen, ob das Verfallsdatum des Fotos überschritten ist. Das ist natürlich unzumutbar.

Gleichzeitig frage ich mich, was der Fotograf davon hat, wenn er ein fast symbolhaftes Foto, welches nur im Zusammenhang mit seiner Ausstellung oder seinem Buch gezeigt wird, mit einem digitalen Verfallsdatum versieht. Denn im Ergebnis wird dies dazu führen, dass ich zumindest solche Fotos gar nicht mehr reinsetze oder solche Bücher bzw. Veranstaltungen gar nicht mehr ankündige.

Denn wenn man das zu Ende denkt, würde dies ja einige Folgen haben. Ich erstelle aufwendig einen seriösen Artikel über ein Produkt, von dessem Verkauf ich materiell nichts habe. Dann läuft das Bildnutzungsrecht ab und ab dem Tag danach bin ich dran und man kann mir unrechtmäßige Nutzung von fremdem Bildmaterial vorwerfen.

Was dann passiert, kann man zum Beispiel hier lesen.

Daher ist es viel sinnvoller, wenn man sich Fotografen und Fotografien zuwendet, die man auch sehen darf(!!!). Oder ich müßte dazu übergehen und für eine Buchbesprechung Geld verlangen. Das wäre natürlich auch möglich. Aber dann wäre es kein Journalismus mehr sondern nur noch PR.

Das Ganze geht aber noch weiter und ist steigerungsfähig. Dazu möchte ich mit Ihnen einen Blick auf die Seite archive.org werfen. Die Seite archive.org sammelt ja weltweit Internetseiten, kopiert sie manchmal sogar täglich und stellt sie für jeden sichtbar im Internet bereit. Und probieren Sie mal, Seiten entfernen zu lassen. Das klappt fast gar nicht nach meiner Erfahrung. Stattdessen bietet man dort an, in einer Befehlsdatei auf dem eigenen Webserver einen Befehl zu hinterlassen, so dass die Seiten bei archive.org solange nicht angezeigt werden wie dieser Befehl in der Datei auf dem eigenen Webserver ist.

Ich habe sogar einmal einen Fotografen getroffen, der froh war, dass es archive.org gibt, weil er damit einen Bilderklau vor sechs Jahren nachweisen konnte, obwohl mir nicht klar ist, wieweit archive.org legal handelt.

Ich verstehe alle Seiten, weil dies alles interessengebunden ist. Aber wir bewegen uns hier meiner Ansicht nach komplett in der Illegalität bzw. in parallelen Rechtswelten, die es ja eigentlich gar nicht geben kann, wenn es Rechtssicherheit geben sollte und jeder benutzt sie für seine eigenen Interessen. Das ist alles abenteuerlich und nicht einer positiven Zusammenarbeit förderlich.

Eigentlich müßten doch Aussteller, Künstler und Büchermacher froh sein, wenn über sie berichtet wird. Umgekehrt braucht ein Journalist dafür aber Medien, ansonsten muß er über Fotobände nur noch schreiben (!) und sich fragen, welchen Sinn es macht, so zusammenzuarbeiten.

Im Ergebnis wird dies dazu führen, dass man eben über andere Dinge berichtet, weil es ja genug Themen gibt oder mit Fotografen, Verlagen und Agenturen zusammenarbeitet, die ein Interesse daran haben, das eine Zusammenarbeit mit ihnen nicht in der Illegalität endet.

Ist neu besser?

Es ist eine alte Weisheit, dass die Menschen in den letzten zehntausend Jahren ihren Charakter nicht geändert haben sondern nur ihre Zivilisation. Auf gut deutsch will ich jetzt dieses große Denken ummünzen in ganz kleines Denken. Ich will mir an einem Beispiel anschauen, wie sich in den letzten sechs bis sieben Jahren die Technik verändert hat und ob dies alles besser ist. Dazu habe ich mir die Canon Powershot Pro 1, die Powershot S5 IS, die Powershot SX 1 IS und die Powershot SX 30 IS rausgesucht. Wir fangen dazu ganz einfach an.

Powershot Pro 1

Powershot Pro 1

In diesem Artikel sind vier Fotos mit den Kameras aufgenommen worden. Das letzte Foto stammt von der Powershot SX 30 IS.

Außer leichten Veränderungen beim Weißabgleich sehen alle vier Fotos ziemlich identisch aus. Wie die technischen Spezifikationen aussehen, findet man u.a. hier.

Meine Frage dazu lautet, was wäre eigentlich, wenn Canon bei der Powershot Pro 1 stehen geblieben wäre?

Powershot S 5 IS

Powershot S 5 IS

Ich war von der Powershot Pro 1 seit meinem Kauf hellauf begeistert. Weitwinkel ab 28mm, Anfangsblende 2,4 und eine gute Bildqualität. Ich will hier keine technische Schlacht anfangen sondern mit mir und eventuell anderen über die Veränderungen seitdem sprechen. Waren es Verbesserungen? Der alte Schopenhauer hat geschrieben „Das Neue ist der Feind des Guten“. Welchen Sinn hatten die neuen Kameras?

Powershot SX 1 IS

Powershot SX 1 IS

An dieser Stelle möchte ich noch einen Hinweis formulieren. Es geht mir nicht um Canon, ich hätte auch Nikon Kameras oder andere nehmen können. Aber diese Kameras habe und benutze ich. Daher lag es nahe, darüber zu schreiben. Und letztlich spielte auch die zur Zeit mit der weltweit längsten Telebrennweite ausgestattete Bridgekamera Powershot SX30 IS eine Rolle. Ich stellte mir im Angesicht dieser technischen Daten die Frage, wo soll das denn enden und ist dies sinnvoll?

Kann es sein, dass es allein um die Frage geht, wer hat den längsten Zoom?

Hat das alles etwas mit sozialem Vergleich zu tun? Wie hat uns Eckart von Hirschhausen einmal erklärt? Wie viel man verdienen will hängt davon ab, wie viel die anderen um mich herum verdienen.

Ist es mit Kameras auch so, will ich mehr Zoom und mehr Auflösung haben, damit ich mehr als die anderen um mich herum habe?

Was ist technisch besser geworden? Richtig, die Auflösung von Monitor und elektronischem Sucher sind besser geworden und es gibt mehr Pixel auf kleineren Sensoren. Aber kann ich nun auch besser fotografieren?

Powershot SX 30 IS

Powershot SX 30 I

Wenn ich noch einen Schritt weiter zurückgehe, dann waren die meisten doch sogar mit den analogen Kameras zufrieden, außer mit den Kosten für die Filmentwicklung und die Ausdrucke. Wie viel Kamera braucht der Mensch für gute Fotos?

Vielleicht können wir uns dem Thema nähern, wenn wir einen Gedanken von Joachim Schmid aus „Hohe“ und „Niedere“ Fotografie aufgreifen: „Der real existierende Bilderberg hält (fast) alles bereit, was zur fotografischen Artikulation von Aussagen jeder Art benötigt wird. Daß täglich trotzdem unzählige Bilder produziert, nach einmaligem Gebrauch abgelegt und nur selten noch einmal benutzt werden, folgt aus der Eigendynamik des industriellen Systems.“ Das war 1995, hat aber nach dem Siegeszug der digitalen Fotografie nichts von seiner Aussagekraft verloren.

Doch um nicht in den Schatten der Fortschrittsfeinde zu kommen, möchte ich hinzufügen, ja es gibt Verbesserungen. Wer wollte bestreiten, dass ein sofortiger Blick auf das erstellte Foto mit Hilfe eines Displays ein Fortschritt ist. Hier ist neu besser. Und es gibt natürlich noch viele andere Beispiele.

Aber genau heute sind  wir soweit, dass wir nicht nur über das Neue sondern auch über die Grenzen des Neuen sprechen können. Der Rückschritt bei der Anzahl der Megapixel auf einem kleinen Chip zeigt eine Grenze. Die Rückkehr der großen Sucher, optisch und neuerdings auch elektronisch, zeigt eine andere Grenze. Es gibt zwei Grenzen, die eingehalten werden müssen. Erstens die Struktur des Menschen und zweitens die Machbarkeit von Bildqualität. Bestimmt wird dieser Artikel in 100 Jahren anders geschrieben. Aber ein Rückblick heute zeigt, dass neu nur bedingt besser ist. Und gerade bei Digitalkameras gab es viele sehr hoffnungsfrohe Ansätze, die leider nicht weiterverfolgt wurden. Ich nenne nur die Einhandkamera für Links- und Rechtshänder und die Kombination von Festbrenntweite und Wechseloptik in einer Kamera (z.B. Kodak V570).

Ich möchte an dieser Stelle die Webseite henner.info erwähnen. Henner Helmers betreibt seit Jahren systematisch eine Untersuchung von neuen Kameras gegen alte Modelle. Sein Vergleichsstück ist die Finepix F31 als kleine und praktische Reisekamera. Diese Kamera vergleicht er immer wieder mit neuen Modellen, um festzustellen, ob die neuen Kameras besser sind. Eigentlich hat er sich erst kürzlich entschieden, endgültig die F31 in den Ruhestand zu schicken und als neue Referenzkamera eine Casio FH100 zu nehmen, weil diese erstmals nach vielen Jahren „besser“ ist. Insofern empfehle ich diese Webseite, weil sie den Unterschied zwischen Mode und technischer Verbesserung sehr detailliert und nachvollziehbar darstellt.

Wenn man diesen Artikel, der eigentlich gar nicht enden kann, doch zu einem Ende bringen will, dann wäre mein Fazit, neu ist immer neuer aber nicht immer besser. Daher haben ältere Kameras bis heute ihre Berechtigung und sind manchmal sogar die besseren Kombinationen. Und optimal ist dann die Verbindung von neu und alt. Ich fand sie in der Nikon D80 mit dem Tamron 17-50/2,8 mit eingebautem Motor und Bildstabilisierung. So konnte ich an einer Kamera, die im ISO Bereich bis 800 erstklassige Fotos macht, auf einmal auch bei schlechterem Licht fotografieren, weil das neue Objektiv die Schwäche der etwas älteren Kamera im High-ISO ausgleicht. So, hier höre ich einfach auf.

Ist die alte Canon EOS 5D besser als die 5D Mark II bei lichtstarken Objektiven?

Auf der englischen Seite luminous-landscape wird im Rahmen eines offenen Briefes an diverse Kamerahersteller darauf hingewiesen, dass es offenkundig einen erheblichen Lichtverlust gibt bis das Licht auf den Sensor trifft und man sich nicht auf die angegebenen Lichtstärke des Objektivs verlassen kann, weil da im Zusammenspiel mit dem jeweiligen Sensor ganz andere Sachen rauskommen können. Martin Storz hat das Ganze auf Deutsch zusammengefasst, so dass ich dies hier zunächst wiedergebe: „Kameras wie z. B. die Canon 5D mit geringer Pixeldichte profitieren deutlich mehr von lichtstarken Optiken, als z. B. ihre „große“ Schwester 5D MK II oder gar eine 7D, die schon einen halben Lichtwert gegenüber der 5D verliert. Auch Nikon-Besitzer werden über die dargestellten Daten alles andere als erfreut sein. Noch bedenklicher ist allerdings, wie Kamerahersteller bisher mit diesem Phänomen umgegangen sind: sie haben es verschwiegen und kompensieren den Lichtverlust durch heimliches systeminternes Anheben der ISO-Zahl.“

Ob das alles so stimmt weiß ich nicht. Aber ich empfehle, beide Artikel zu studieren, weil dieser Vorgang schon erklären könnte, warum manche Fotos dann doch nicht so sind wie sie eigentlich bei den Kameraeinstellungen und dem gewählten teuren und lichtstarken Objektiv sein könnten.

Na dann!

Patagonien – ein gutes Buch mit wunderbarer Reisefotografie von Peter Gebhard

Das Buch von Peter Gebhard „Patagonien. Begegnungen am Ende der Welt“ ist ein besonderes Buch.
Peter Gebhard hat Patagonien seit 1995 mehrfach besucht. Und dieses Buch dokumentiert eine Zeit, die er erlebt hat, die langsam vergeht und deren Schönheit in diesem Buch festgehalten wird. Dabei stimmt bei diesem Buch der Inhalt und die Form. Atmosphäre vermittelnde Landschaftsbilder finden ihren Platz auch in der richtigen Größe in diesem Buch. Das ist selten geworden.

Der Autor schreibt zu Beginn, dass Patagonien eine Metapher ist „für Freiheit und Weite, für ungebändigte Natur“ und er sagt „die kompromisslose Leere des Landes wird zum Spiegel einer Reise in das eigene Ich“.

Das Buch ist Reisefotografie im besten Sinne. Um souverän eine Region so darstellen zu können, muß man diese mehrfach erlebt haben und man muß über Jahre hinweg darüber nachdenken können. Herausgekommen ist eine Begegnung mit Menschen, die uns durch Patagonien führen. Jeder an seiner Stelle und mit seinem Leben.

„Hay mucho tiempo en la Patagonia – man braucht viel Zeit in Patagonien, um ans Ziel zu kommen.“ Diesen Satz läßt Peter Gebhard den Bauern Bamonde sagen im Kapitel über Feuerland. Und irgendwie scheint es auch das versteckte Motto des Buches zu sein, da der Autor selbst ein Jahr in Patagonien war, um dieses Buch über seine „Begegnungen“ zu schreiben.

Im Kapitel über Feuerland stellt Peter Gebhard uns fotografisch u.a. Gabriel vor und nimmt uns mit in einen fast vergessenen Regenwald. Wir blicken in einem anderen Kapitel über „Das weiße Haus“ in das lächelnde Gesicht von Trudy und erleben die Alltagsbedingungen des Lebens in dieser fast menschenleeren Weite.

Und zwischendurch gibt es immer wieder die Geschichten wie die von dem selten befahrenen Paso Raballos aus Chile im Kapitel „Der Traum“, den Peter Gebhard vor 15 Jahren schon einmal befuhr. „Nur wenige Kilometer hinter dem Grenzposten saß ein Mann am Straßenrand neben einem halb verfallenen Lehmgemäuer. Aurelio Rauch wartete mit seinem kleinen, zerschlissenen Rucksack bereits einen ganzen Tag auf eine Mitfahrgelegenheit, aber außer mir kam niemand vorbei.“ Und so erzählt Peter Gebhard dann über Aurelio.

Genau an dieser Stelle zeigt sich eine der Stärken des Buches: der Autor kann vergleichen, weil er die Veränderungen in diesem Land gesehen hat. Er dokumentiert eine Zeit, die gerade vergeht und zeigt die neue Zeit, die gerade entsteht. Ein Beispiel dafür ist die sterbende Freiheit der Gauchos. Wir lernen Walter kennen. „Walter ist mercachifle, fahrender Händler, und benötigt noch Ware und Werkzeug für die große Runde zu den Estancias im Westen. Doch dieses Mal ist es für ihn eine ganz besondere Tour: Es ist seine letzte Fahrt, es lohnt sich nicht mehr. Über Jahrzehnte gehörten die mercachifles zum Leben auf dem Land – sie waren die unersetzliche Versorgungsader für viele Menschen auf den abgelegenen Farmen. Doch über 30 Prozent der Estancias in der Provinz Santa Cruz sind verlassen, immer weniger Menschen leben auf dem Land – es ist das Ende einer Ära.“

Nach der argentinischen Wirtschaftskrise von 2002 und der Abwertung des Peso wurde das Land zum Schnäppchenpreis verkauft. Und Gebhard beschreibt die Folgen: „ So findet man neuerdings in Patagonien mehr und mehr Warnschilder mit der Aufschrift: propriedad privado, Privatbesitz: Wachtrupps kontrollieren die Eingänge der Landgüter, und Zäune durchziehen das Land, um den Menschen den Zugang zu verwehren und nicht mehr, um Schafe zusammenzuhalten. Wo ist die viel besungene Freiheit der Gauchos geblieben?“

In großformatigen fotografischen Porträts lernen wir Land und Leute kennen und auch das „Ende der Welt“. Die gezeichneten Karten zu Beginn der Kapitel geben immer Orientierung und ermöglichen dadurch Blicke in eine Landschaft, die es so nur einmal gibt.

Das Buch eignet sich für alle, die Patagonien einmal bereisen wollen und zugleich für die, die hier bleiben. Denn wer dort hinreist, wird vieles davon so selbst nicht entdecken können. Aber wenn man dort ist, hilft das Buch einem dabei, die Dinge besser einzuordnen.

Das Buch ist aber auch ein Genuss, weil es eine Reise nach Patagonien ermöglicht, ohne dorthin reisen zu müssen. Gerade die großformatigen Aufnahmen ermöglichen immer wieder Blicke auf dieses Land, die die Schönheit, die Härte, die Kargheit, das Lächeln des Lebens und die Lebensversuche vieler Menschen zeigen.

Immer wieder faszinieren in diesem Buch auch Fotos, die den Menschen im Verhältnis zu der Weite der Landschaft zeigen. Und es sind Fotos dabei wie das von dem Lenga-Urwald bei Tucu Tucu, deren Schönheit echte Sehnsucht weckt, dies einmal mit eigenen Augen zu sehen.

An dieser Stelle höre ich auf. Aber eines möchte ich noch schreiben. Unabhängig von Patagonien lohnt sich dieses Buch auch, wenn man wissen will, wie man Landschaft fotografisch festhalten kann und dies alles reisefotografisch umsetzen will. Und dabei steht eines fest, großartige Landschaften kann man auch nur in großformatigen Büchern darstellen.

Peter Gebhard
Patagonien
Begegnungen am Ende der Welt
192 Seiten, ca. 125 Abbildungen, Format 24,5 x 30,5 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN-13: 978-3-89405-770-1