Mit Genuss fotografieren zwischen Fuji X10 und Fuji X-E3

Vincent Jarousseau, Die Wurzeln des Zorns

Das Fotobuch in Kunst und Gesellschaft

Neu Sehen, neu Dokumentieren: Peace Photography - Friedensfotografie

Das Fotobuch in Kunst und Gesellschaft

„Partizipative Potenziale eines Mediums“ lautet der Untertitel. Herausgegeben von der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft erwartet die Leser*Innen ein Reader…

2020

Mit dem Blick von Henri Cartier-Bresson heute fotografieren

Er gilt immer noch als ein Meister der Komposition von Fotos nach den Gesetzen der visuellen Grammatik. Aber er fotografierte am Liebsten und meistens in Schwarzweiss. Tavis Leaf Glover hat versucht seine Fotos in die Welt von heute als satirische Zeichnungen zu übersetzen. Ich finde dies hervorragend gelungen, weil es zugleich der Transfer seiner Art…

Art Wolfe, Die Jagd nach dem perfekten Bild

„Ich habe keine sentimentale Beziehung zu meinem Equipment – ich benutze, was ich mir leisten kann oder was ich gerade in die Finger bekommen. Wann immer möglich benutze ich ein Stativ, insbesondere bei Landschaftsaufnahmen.“ Diese wenigen Zeilen von Art Wolfe geben uns einen ersten Einblick auf das, was folgt.

Essays

Nach der Grenze

  Im Gedenken an Alois Wintermeier ( gest. am 24.07.2020)   Am 25. August 2019 schrieb ich einen Artikel in dem ich mir selbst klar machte, dass ich neue Orte der Orientierung suche. Darin war auch meine methodische Verwandschaft zu Stephen Shore beschrieben. 

Neue Perspektiven dokumentarischer Praxis im Fotojournalismus?

„Die Plattform „New Perspectives on Documentary Practices“ reflektiert die sich wandelnden Positionen und Strategien im Fotojournalismus in der heutigen Welt. Insbesondere untersucht sie aktuelle Tendenzen im visuellen Storytelling und bietet vielschichtige Einblicke in neue dokumentarische Strategien“. Gast-Kuratorin: Iris Sikking“ So steht es auf der Webseite beim digitalen Lumixfestival 2020.

Endzeitfotografie im Alltag

Endzeitfotografie bedeutet nicht das Ende aller Zeiten sondern eine Zeit ist zu Ende. Das Ende einer Zeit ist dabei nicht so zu verstehen wie der Übergang von Silvester zu Neujahr sondern durch immer mehr dominierende Elemente einer neuen Zeit, die sichtbar werden und den Alltag der Menschen bestimmen. Dabei bedeutet neue Zeit nicht bessere Zeit.

Was ist Dokumentarfotografie – Streetfotografie, Fotografie der Zeit und der Gegenwart?

In ihrem Buch „Wie Bilder Dokumente wurden. Zur Genealogie dokumentarischer Darstellungspraktiken“ weist die Herausgeberin Renate Wöhrer darauf hin, daß rückblickend bis in die 20er Jahre des 20. Jhrdts. eigentlich alle Fotografien als Dokumente galten. Im englischen Sprachraum gab es record photography, im deutschen Sprachraum die Aufnahme. Das drückte eine Nähe zum Dokumentcharakter aus.

Betrachtungsweisen der Wirklichkeit in der Dokumentarfotografie

Was ist Dokumentarfotografie? Als ich mir die Frage das erste Mal stellte, kam ich ganz aus der Gedankenwelt der Historiker. So fiel auch meine Antwort aus. Ich guckte was andere dazu gesagt und gemacht hatten. Schnell erkannte ich den Unterschied zwischen denen, die dokumentierten und denen, die darüber schreiben. Beides zusammen machen wenige.

Kategorie 2020 – der neue dokumentarische Impuls

Am 20.1.2010 habe ich meinen ersten Beitrag in diesem Blog publiziert. Er trug den Titel „Von der Leica zur Ricoh“. Es war der Tag der Aufspaltung, weil der Blog fotomonat.de zu groß geworden war. Der Siegeszug der Smartphones war noch nicht in Sicht, dafür hatten kleine Kompaktkameras den Markt überschwemmt und das war wie Geld…

Digitale Bilddokumentationen Soziale Kämpfe in der Region Remscheid Solingen bis 2009

Bilder erzeugen Erinnerungen, Vorstellungen oder führen zu Einsichten und ergeben im besten Fall Erinnerungskultur – für die, die dabei waren und für die, die nicht dabei waren. Das ist die Aufgabe von Dokumentarfotografie als Teil der Geschichtsschreibung. Meine Fotos hier zeigen, dass diese sozialen Entwicklungen überhaupt geschehen sind und dies bewußte Entscheidungen der Politik waren:…

Technik

Mit dem Blick von Henri Cartier-Bresson heute fotografieren

Er gilt immer noch als ein Meister der Komposition von Fotos nach den Gesetzen der visuellen Grammatik. Aber er fotografierte am Liebsten und meistens in Schwarzweiss. Tavis Leaf Glover hat versucht seine Fotos in die Welt von heute als satirische Zeichnungen zu übersetzen. Ich finde dies hervorragend gelungen, weil es zugleich der Transfer seiner Art…

Art Wolfe, Die Jagd nach dem perfekten Bild

„Ich habe keine sentimentale Beziehung zu meinem Equipment – ich benutze, was ich mir leisten kann oder was ich gerade in die Finger bekommen. Wann immer möglich benutze ich ein Stativ, insbesondere bei Landschaftsaufnahmen.“ Diese wenigen Zeilen von Art Wolfe geben uns einen ersten Einblick auf das, was folgt.

Streetsfotografie pur – Fujifilm XC 35mm und Fuji X-E3

Klein, leicht und snappy – ideal für den Schnappschuss mit ca. 50mm. So sind die Zutaten für Streetfotografie und Streetsfotografie heute. Genau das liefert die Fujifilm XE3 zusammen mit dem XC 35mm. Da Streetfotografie ohne Menschen schwierig ist, habe ich heute Streetsfotografie mit Menschenersatz in Form von Tauben aufgenommen (zum Vergrößern auf die Fotos klicken).…

Was ist eine Sucherkamera?

Bei der Vielzahl von Modellen und Techniken habe ich mich an einem alten Begriff orientiert, der in einem Wikipedia-Artikel auch sehr schön die Geschichte der Technik zeigt. „Die Sucherkamera ist ein Fotoapparat, bei dem das Objektiv nur dazu dient, den Film zu belichten.“ So fängt der Wikipedia Artikel an und man kann nachschauen, daß er…

Praxis

Gordon Parks und Jack London und die sozialdokumentarische Fotografie

Es stimmt, was auf dw.com steht: „Gordon Parks war der erste schwarze Fotograf von Weltruhm. Trotzdem ist sein Name nicht sehr bekannt und fehlt in vielen Nachschlagewerken zum Thema Fotografie.“ Er hatte aber noch ein anderes Prinzip: „Er arbeitete als erster schwarzer Fotograf für das Magazin „Life“. Sein Blickwinkel war immer auf Augenhöhe. Gordon Parks…

Digitales Bloggen bedeutet unablässige Veränderung

Dieser Blog ist etwas besonderes, weil er schon mehr als zehn Jahre besteht und ununterbrochen lebt. Er besteht solange, weil er nicht kommerziell ist und deshalb die persönliche Motivation alleine zählt. Und er hat alle Höhen und Tiefen durch, die man auch im persönlichen Leben haben kann.

Danach

So wie 1989 die DDR zu Ende ging und die BRD ein neues Land wurde – das neue Deutschland – so geht für mich 2019 das neue Deutschland zu Ende und es ist eine neue Zeit entstanden, in einem aktuell entgrenzten Land mitten in Europa.

Fotografie und Datenschutz und die DSGVO

Die EU-Datenschutzverordnung ist ein Thema, auch in der Fotografie und bei Videos. Die Aussagen dazu sind oft interessengeleitet. In einem Rechtsstaat kann man zwar Recht bekommen und dann hat man recht, aber es kommt dabei vor Gericht letztlich immer auf den Einzelfall an.

Streetfotografie und EU-Datenschutz – wie es klappen kann/könnte !?

Fotografieren ist digital ein Prozess der Datenverarbeitung in der Logik der EU-Datenschutzverordnung, wenn ich das richtig verstehe. Auch ich als Privatperson speichere im öffentlichen Raum nach dieser Logik Daten, wenn ich fotografiere und soll mich an diese Verordnung halten. So gesehen besteht die ganze Welt nur noch aus Daten, weil Daten und Digital quasi eins…

Was ist dokumentarischer Stil in der Fotografie?

Die Anforderung lautet Fotos im dokumentarischen Stil zu erstellen. Es sollen keine Architekturfotos werden, auf denen die Räume oder Gebäude gezeigt werden, sondern es soll dokumentarisch sein. Wenn ich dann nachfrage, was damit gemeint ist, wird es interessant. Und deshalb möchte ich das Ganze hier einmal aufgreifen. Dokumentarfotografie kann das Fotografieren von Gebäuden sein wie…

Eine neue alte Dimension der Streetfotografie – the pictorial treatment of locality

Ich las in dem Buch Unfamiliar Street Photography von Frau Bussard. Das Buch ist eher akademisch und für eine amerikanische Leserschaft gemacht aber lesenswert, leider nur auf Englisch. Frau Bussard greift einen Artikel von Osborne Yellott auf, der als erster über Street Photography / Strassenfotografie um 1900 schrieb und dort zwei Betrachtungsweisen unterscheidet: die Örtlichkeit…

Der Weg der Armut

Wenn du in dein Schicksal einwilligst wird es dich leiten… So muß man sich das auch in der Fotografie vorstellen. Die Dinge geschehen und wenn du dann offen genug dafür bist sie zu sehen, dann hat das Schicksal dir die Chance gegeben selbstbestimmt diese Dinge anzunehmen und umzusetzen – auch in der Fotografie. Dann entwickelt…